Und die Bibel hat doch recht

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Und die Bibel hat doch recht
Datum: 12.04.2010, 20:20

Es gibt kaum eine Begebenheit, die so stark bezeugt worden ist wie die Auferstehung Jesu. Die Menschen im ersten Jahrhundert waren nicht dümmer als heute. Wie hätte Matthäus, der sich mit seiner Botschaft besonders an Juden richtet, auch nur ein müdes Lächeln erreichen können, wenn nicht wahr gewesen wäre: „Als sie (die Frauen) aber hingingen, um es seinen Jüngern zu verkünden, siehe da, da kam Jesus ihnen entgegen und sprach: Seid gegrüßt!“ (Matthäus 28,9). Jesus erschien ihnen nicht nur, er war da, und zwar als Auferstandener. Er konnte angefasst werden, wie die Evangelisten berichteten. Die Juden lieferten ungewollt einen zusätzlichen Beweis der Auferstehung, indem sie eine Wache aufstellen ließen. Sie wollten das Gegenteil bezwecken. Niemand sollte den Leib Jesu rauben und behaupten können: Er ist auferstanden. In Wirklichkeit haben sie durch ihre Wache nur bewiesen: Christus ist wirklich auferstanden und vielen erschienen. (Quelle: WAMS 8.6.2008 Manuel Seibel)

„Wenn aber Christus nicht auferweckt worden ist, dann ist euer Glaube nutzlos, und ihr seid immer noch in euren Sünden“. ( 1. Korinther 15,17). Durch die Lehre Jesu endete der Götterkult der Antike und Europas.

Paulus von Tarsus war einer der feurigsten Verkünder dieser Botschaft  Jesu. Er, der die Menschen, die an Jesus glaubten, gnadenlos verfolgt hatte, wurde durch den Anruf Gottes „Saulus, warum verfolgst du mich“, bis ins Mark getroffen. Von Gott ergriffen war sein Auftreten schlicht, jedoch die Wirkung seiner Rede war gewaltig. So wie die Propheten des Alten Testaments die Heilsgeschichte voraussagten, so schrieb er in seinen Briefen an Timotheus vorausschauend über die gesunde und kranke Lehre: „Denn es wird eine Zeit kommen, in der die Menschen die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern sich nach eigenen Wünschen immer neue Lehrer suchen, die den Ohren schmeicheln, und sie werden der  Wahrheit nicht mehr Gehör schenken, sondern sich Fabeleien zuwenden.“ ( 2.Timotheus 4,3).

Was ist nun gesund, was krank? Ein gesunder Körper ist einer, bei dem jede Bewegung ungehindert verläuft, in einer geschmeidigen Anmut, im Zusammenspiel der Glieder. Krankheit dagegen bedeutet, ein Punkt wird störend bemerkbar, er hält die Bewegung auf und macht sie anmutlos. Denn er beansprucht eine ungebührliche Aufmerksamkeit für sich, er drängt sich all zu sehr ins Bewusstsein, während im gesunden Körper die gesammelte Aufmerksamkeit ganz dem Ziel gewidmet ist.

Die „Irrlehrer“, mit denen es der Apostel Paulus zu tun bekam, drangen auf besondere Punkte, waren an irgendeiner Stelle „Ultra“, übermäßig empfindlich in ihrer Praxis, sie wollten hundertfünfzigprozentig sein. Diese Leute wollten aus dem Christentum einen asketischen Vegetarismus machen. „Sie verbieten die Heirat und fordern den Verzicht auf bestimmte Speisen, die Gott doch dazu geschaffen hat, dass die, die zum Glauben und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangt sind, sie mit Danksagung zu sich nehmen“. ( 1.Timotheus 4,3). Diese Irrlehrer und Frömmigkeitsvirtuosen hätten mit ihren speziellen Dogmen allenfalls eine Sekte bilden können, aber keine weltumfassende Heilsbotschaft.

Wenn Gott die Seele des Menschen berührt, dann ist nichts mehr so wie es vorher war.

Sven von Storch

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