Neoliberalismus, Laissez-faire Liberalismus
Neoliberalismus, Laissez-faire Liberalismus
Datum: 30.03.2009, 13:29
Der Begriff Neoliberalismus spielte nach dem 2.Weltkrieg eine herausragende Rolle bei der Grundlagendiskussion zur Sozialen Marktwirtschaft. ( Ludwig Erhard, Alfred Müller-Armack ) Diese soziale Marktwirtschaft mit den entsprechenden Gestaltungsmerkmalen wie privates Eigentum, Vertragsfreiheit und freie Preisbildung nach Angebot und Nachfrage, bewirkte einen in der Welt beispiellose Entwicklung, und war die unentbehrliche Grundlage für Freiheit, Demokratie und Wohlstand für alle Bundesbürger. Dies war das visionäre Ziel von Ludwig Erhard und Alfred Müller-Armack . Darüber hinaus sollte der Staat durch Wettbewerbspolitik für funktionstüchtige Märkte sorgen und der Bildung von Monopolstellungen durch Kartellkontrollen vorbeugen.
Der Neoliberalismus wendet sich ausdrücklich gegen jede Art monopolistischer und gruppen-egoistischer Machtentfaltung (Lobbyismus) sowie gegen willkürliche staatliche Eingriffe wie z. B. marktverzerrende Subventionen oder Schutzzölle. Der Neoliberalismus definiert sich einerseits durch eine scharfe Abgrenzung totalitärer Gesellschaftssysteme sowie zentraler Wirtschaftslenkung, andererseits durch eine unmissverständliche Abkehr vom Laissez-faire des klassischen Liberalismus.
Die derzeit regierenden Politiker in der Koalition sollten sich auf diese hervorragende Verfassung unsere Gründungsväter besinnen. Wenn die soziale Marktwirtschaft nach dem Krieg funktioniert hat, dann gibt es keinen Anlass dieses Konzept zu verwässern.
„Verordne deinem Volk nicht das Angenehmste sondern das Beste“ sagte ein weiser Griechischer Gelehrter.
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