Helmut Kohl und die Wiedervereinigung.
Helmut Kohl und die Wiedervereinigung.
Datum: 10.11.2014, 14:09
Thomas Schmid, Herausgeber „Die Welt“ schrieb im Oktober 2010: „Ein gnädiges Schicksal hat die Deutschen davor bewahrt, in der entscheidenden historischen Stunde von SPD Oskar Lafontaine und Johannes Rau regiert zu werden. Traumhaft sicher agierte dagegen Helmut Kohl, gestützt auf kluge Berater. Zum zweiten Mal, nach seinem mit ganzer Lebenskraft durchgesetzten Ja zur Nachrüstung, entschied er kühn und gänzlich ungerührt von allen Widrigkeiten.“
Die 10 Punkte-Plan waren visionär und genial. Am 18.März 1990 machten die Wähler der DDR mit beeindruckender Mehrheit deutlich, dass Helmut Kohl mit seinen 10 Punkten ihre eigenen Wünsche artikuliert hatte.
Das Zeitfenster für die Wiedervereinigung stand nur für eine kurze Zeit offen. Ohne Helmut Kohls entschlossenes Handeln hätte es sich wohl ungenutzt wieder geschlossen. Die Kanzlerin würdigte ihn heute mit keinem Wort.
In der christlichen Union war die Wiedervereinigung immer das Ziel. Bei den Sozialdemokraten kam das Wort Wiedereinigung nicht vor. Die Anerkennung der Zweistaatlichkeit war Programm.
Von Visionen hielt Helmut Schmidt nichts. Was ist aus der einst stolzen Sozialdemokratischen Partei geworden. Sie enttäuscht von Tag zu Tag mehr ihre langjährigen Stammwähler, weil sie inzwischen mit den Linken paktiert, deren Gedankengut im Wesentlichen auf einer Veränderung der Wirtschaft und Werteordnung basiert.
Bundestagsabgeordnete der Linken, die überwiegend im Bundestag das Deutschlandlied nicht über die Lippen bringen, sind wie faule Kartoffeln. (Der elende Rest...Zitat: Wolf Biermann).
Diese Menschen setzen auf Neid und Missgunst. Wider besseres Wissen, dass Kommunisten immer ein Land herunterwirtschaften, hat die SPD es versäumt sich von diesen Populisten abzugrenzen. Sie geht inzwischen so weit, dass auch sie populistisch als „Heilsbringer der Armen“ auftritt. Das ist ein gefährliches Taktieren.
„Wehret den Anfängen“ sagt ein Sprichwort. Die SPD hat dies verpasst! Hier liegt der Grund für den großen Wählerverlust in der SPD, nicht in der Agenda 2010.
Ein Wort zu den Grünen: „Die drehen offensichtlich inzwischen auch durch“. Bundesweit wollen sie eine Schulreform, in der die sexuelle Erziehung der Kinder ab dem 1. Lebensjahr gegen den millionenfachen Protest der Eltern durchgeboxt wird. Das Wollen geschieht in voller Übereinstimmung mit der SPD. Das ist die Philosophie des Gender Mainstreaming.
Damals wie heute stehen Christdemokratische Politiker in der Verantwortung, die Familien zu unterstützen, die soziale Marktwirtschaft zu ihren Ursprüngen zurückzuführen und sie gegen sozialistische und nun auch kommunistische Hirngespinste zu verteidigen.
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