Gott wurde Mensch

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Gott wurde Mensch
Datum: 24.12.2010, 08:45

Weihnachten feiern wir Christen die Ankunft der Liebe Gottes. Sie tritt in der Gestalt eines Kindes in die Welt.  Die Heilsbotschaft der Propheten erfüllt sich.

Und damit beginnt etwas Neues; die Welt verändert sich.

  

„Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren;
                    er ist der Messias, der Herr“.
    sprach der Engel des Herrn zu den Hirten.  (Lukas 2,11)

In der Heiligen Nacht wird die Welt für eine Weile still.
In über 30 Sprachen singen die Menschen das Lied, stille Nacht, heilige Nacht.
Die Kleinen, die Schwachen, die Armen werden zu den wichtigsten Akteuren dieses Geschehens. Die Reichen,  Mächtigen und Starken kommen kaum vor. Gott dreht die Verhältnisse um

Den Hirten, Kindern und Schwachen zeigt er sich zuerst.  
Sie sind die ersten die das göttliche Kind in der Krippe sehen.
Die drei Weisen erkennen die Größe Gottes  und beten das Kind in der Krippe an.

Die Armen, die Ausgegrenzten und die Kinder zuerst,
diese Überschrift lässt sich auch über das Leben von Mutter Teresa setzen.
Zeitlebens hat sie sich um diese Menschen gesorgt.
Was Mutter Teresa auszeichnete, war ihre Klarheit,  ihre Überzeugung und Ihre Schlichtheit. Sie hat nichts halb gemacht.
Sie war begeisternd und ansteckend. Für viele Menschen unserer Zeit ist sie  das überzeugendste und glaubwürdigste Beispiel tätiger Nächstenliebe.

Ein sterbender Mann, den sie aufnahm, sagte:
„Ich habe gelebt wie ein ausgestoßener Hund, nun sterbe ich wie ein Engel“.
 
Sie respektierte alle MENSCHEN als GESCHÖPFE GOTTES  und hat nie Verbrecher, und Menschen die ihre Macht missbrauchten, verurteilt.
Die Kraft für ihr Wirken schöpfte sie aus dem Gebet,  aus der tiefen Beziehung zu Jesus Christus, um die sie auch in den dunkelsten Stunden gerungen hat.
Aus dieser Kraftquelle schöpfen auch über 95.000 Ordensfrauen verschiedener Gemeinschaften, die – wie Mutter Teresa - in der Realität Indiens leben,
 und die Nächstenliebe durch ihren Glauben bezeugen,  indem sie vor allem behinderten Kindern Schule und Ausbildung ermöglichen. Das ist die Grundlage
für ein Leben in Würde, geschenkt durch die Zuwendung in Liebe.

Konkret erfahrbar wird die Liebe Gottes mitten in dieser Welt immer wieder durch die liebevolle Zuwendung zum anderen Menschen – und vor allem zu den Armen.

Diese Liebe öffnet neue Räume, in denen sich Mensch-Sein entfalten kann.

Sven von Storch

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