Die Grünen wollen das Heft des Handelns in die Hand nehmen

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Die Grünen wollen das Heft des Handelns in die Hand nehmen
Datum: 20.04.2021, 11:21

Die neue grüne Bewegung entpuppt sich als alte rote Bewegung. Und es ist kein Zufall, dass es so viele Übereinstimmung zwischen der alten kommunistischen Weltsicht und der Öko-Bewegung gibt. Endziel ist ganz offensichtlich eine weltweit sozialistische Diktatur. Der vorgegebene „Schutz der Umwelt“ ist nicht das Ziel, sondern das operative Ziel der Grün-Kommunisten.

 

Sie sind die Feinde der offenen Gesellschaft.

 

Robert Habeck schreibt 2010 in seinem Buch „Patriotismus. Ein Linkes Plädoyer“, „Patriotismus, Vaterlandsliebe also fand ich stets zum Kotzen. Ich wusste mit Deutschland nichts anzufangen und weiß es bis heute nicht.“

 

Die Grünen reklamieren für sich, das Wissen um ein gemeinschaftliches Gut zu haben. Aufgrund dieses Wissens nehmen sie in Anspruch, die Gesellschaft im Hinblick auf das Gute steuern zu können. Das Wissen berechtigt sie dazu, sich über Grundrechte hinwegzusetzen; denn es geht um das Ziel des menschlichen Daseins.

 

Die heutigen Feinde der offenen Gesellschaft setzen bestimmte Werte absolut, wie Gesundheitsschutz und Klimaschutz.

 

Eine Allianz aus Experten und Politikern nimmt für sich in Anspruch, das Wissen zu haben, wie man das gesellschaftliche bis hin zum familiären und individuellen Leben steuern muss, um diese Werte zu sichern. Die Gesundheit soll höher gewichtet werden als die Menschenwürde.

 

Die offene Gesellschaft zeichnet sich dadurch aus, dass sie jeden Menschen als Person anerkennt: Die Person hat eine unveräußerliche Würde. Daraus ergeben sich Grundrechte, die Rechte der Abwehr äußerer Eingriffe in die eigene Lebensgestaltung sind. Der Staat ist ein Rechtsstaat, der diese Rechte schützt; Er lenkt die Gesellschaft nicht, sondern lässt den Menschen freien Lauf, ihre sozialen Beziehungen zu gestalten.

 

Die neuen Feinde der offenen Gesellschaft kommen aus ihrem Inneren. Für Wissenschaftler und Intelektuelle ist es offenbar schwer einzugestehen, kein normatives Wissen zu haben, das die Steuerung der Gesellschaft ermöglicht.

 

Für die Grünen ist es wenig attraktiv am besten nichts zu tun und das Leben der Menschen seinen Gang gehen zu lassen.

 

Sie missbrauchen die Gelegenheit, existentielle Krisen hochzureden, und Angst zu schüren mit Modellrechnungen und Katastrophen - Prognosen.

 

Durch wissenschaftliche Leginitiation können die Grünen die Macht erhalten, in das Leben der Menschen einzugreifen, die sie auf demokratischem, rechtsstaatlichen Weg nie erlangen könnten. Bereitwillig hinzu gesellen sich diejenigen wirtschaftlichen Akteure, die von dieser Politik profitieren und die Risiken ihrer Unternehmungen auf den Steuerzahler abwälzen können.

 

Um die Gesundheit von jedem wirkungsvoll vor Ansteckung zu schützen, müssten von jedem zu jeder Zeit die physischen Kontakte kontrollierbar sein.

 

Die Kontrolle soll durch staatliche oder private Stellen erfolgen; das ist letztlich irrelevant. Der Punkt ist der Totalitarismus der allumfassenden Kontrolle.

 

Hier können liberal angelegte Staats- und Gesellschaftsformen abgleiten, wenn man es zulässt, Externalitäten so willkürlich zu definieren, dass am Ende jeder mit all seinem Handeln unter dem Generalverdacht steht, andere zu schädigen.

 

Wer finanziert die euphorischen Ziele der Grünen?

 

Sven von Storch

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