Die 5 _Gender-Thesen_
Die 5 _Gender-Thesen_
Datum: 02.06.2021, 09:31
Die 5 "Gender-Thesen" — Was ist Gender-Mainstreaming?
In ihrem Buch "The Gender Agenda" 1997, USA schildert die damalige Teilnehmerin und Augenzeugin der Pekinger Weltfrauenkonferenz, die Journalistin Dale O`Leary, was in Peking passierte.
Sie schildert, welche Manipulationen im Hintergrund liefen, um die Abschlussresolution durchzusetzen, und um die Vertreterinnen aus den armen Ländern und Entwicklungsländern, die dagegen waren, aus zu manöverieren.
O`Leary hat die Ansichten, die in der Gender-Agenda vertreten werden, wie folgt zusammengefasst:
1. In der Welt braucht es weniger Menschen und mehr sexuelle Vergnügen. Es braucht die Abschaffung der Unterschiede zwischen Männer und Frauen sowie die Abschaffung der Vollzeitmütter.
2. Da mehr sexuelle Vergnügen zu mehr Kindern führen kann, braucht es den freien Zugang zu Verhütung und Abtreibung für alle und Förderung homosexuellen Verhaltens, da es dabei zu keiner Empfängnis kommt.
3. In der Welt braucht es einen Sexualkundeunterricht für Kinder und Jugendliche, die zu sexuellen Experimenten ermutigt, es braucht die Abschaffung der Rechte der Eltern über ihre Kinder.
4. Die Welt braucht eine 50/50 Männer/Frauen-Quotenregelung für alle Arbeits- und Lebensbereiche. Alle Frauen müssen zu möglichst allen Zeiten einer Erwerbstätigkeit nachgehen.
5. Religionen, die diese Agenda nicht mitmachen, müssen der Lächerlichkeit preisgegeben werden.
Die Pekinger Beschlüsse wurden in der UN in Resolutionen umgesetzt, und diese 4 Jahre später als „Gender Mainstreaming“ (GM) im Amsterdamer Vertrag der EU verankert. 1999 hat das Schröder/Fischer Kabinett GM als durchgängiges Leitprinzip für die Bundesregierung, verabschiedet, ohne Einbeziehung der Abgeordneten im Bundestag.
Die Aufklärung findet als Gleichstellung der Geschlechter oder Durchlässigkeit der Geschlechterpolarisierung statt. Gender ist eine ideologische Mogelpackung, und basiert nicht auf den klassischen Wissenschaften. Was machen eigentlich 200 Genderprofessorinnen?
Die übergroße Mehrheit der Bürger weiß nicht was "Gender-Mainstreaming" ist.
Der SPIEGEL (01/2007) meint hierzu treffend: Gender-Mainstreaming bedeutet "die Umerziehung einer ganzen Nation".
Prof. Dr. Rainer Mayer erklärte am 9.9.2010 in der Dresdner Frauenkirche zu den Thesen folgendes:
"Das mit diesem Programm Kulturbruch angestrebt wird, ist offensichtlich. Das Programm steht im Gegensatz zu Werten, Kulturen, Traditionen und religiösen Überzeugungen der Mehrheit der Weltbevölkerung. Zwar bringt die Pekinger Resolution auch einiges, was für den sozialen Aufstieg der Frauen weltweit förderlich sein könnte, doch der Weg, auf dem dieses Ziel erreicht werden soll, zerstört zugleich das Ziel. Denn das Dokument zeigt keinerlei Respekt für die Würde des Menschen, versucht Familien zu zerstören, wertet die Mutterschaft ab, fördert sexuelle Promiskuität und Sex für Jugendliche und vor allem eine mörderische Abtreibungsmentalität."
Prof. Dr. phil. Rainer Paris schreibt in "Doing Gender":
"Hier hat sich die soziale Ordnung nicht nur verschoben, sondern ist ganz elementar aus den Fugen geraten: Zur Disposition stehen nicht weniger als die Anziehung der Geschlechter und das Vertrauen sich zusammen zu tun, ohne die Verschiedenheit austilgen zu wollen."
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