Das Elterngeld ist ungerecht

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Das Elterngeld ist ungerecht
Datum: 02.10.2009, 12:05

Drei Jahre lang monatlich 450,--€ ermöglicht es den Müttern sich ihrem Kind widmen zu können ohne dem Stress von Beruf, Familie und Erziehung ausgesetzt zu sein. Für Kinder aus verwahrlosten Familien ist die Krippe die weniger schlechte Lösung.In vielen Gesprächen mit jungen Müttern, habe ich erfahren, dass es den Müttern weh tut, wenn sie ihr Kind in den ersten drei Jahren in Fremdbetreuung geben muß. Die von mir kritisierte immens hohe Summe des Elterngeldes ist sinnlos und ungerecht weil alle Mütter nach einem Jahr gezwungen werden in die staatliche Umverteilungsmaschine einzahlen. Das ist wohl auch der Grund, dass Kinder aus hochverdienenden Familien zuerst hoch subventioniert werden, um dann kräftig wieder Steuer und Abgaben einzahlen zu können.
Nach Allensbach und vielen anderen Umfragen möchten ca 80 Pr0zent der Familien ihr Kind in den ersten drei Jahren nicht fremdbetreuen lassen. Die Politik fegt diesen Wunsch einfach vom Tisch! Auch das kritisiere ich.

2oo8 wurde  4.158 ooo ooo,- €  Elterngeld  bezahlt  an 501 293 Haushalte.

53,1  Prozent =  266 281 Mütter bekamen  als Einkommensersatz  3. 311 956 800,-- €

Das sind pro Jahr und pro Haushalt im Schnitt 12 043,-- €  (monatlich 1ooo,--€ )


46  Prozent =  235 012  Mütter bekamen als Mindestbetrag 846 o43 2oo,-- €
Das sind pro Jahr und pro Haushalt effektiv 3 6oo,-- € (monatlich 300,--€ )


Wir wollen Wahlfreiheit für die häusliche Erziehung, 3 Jahre für alle Mütter gleich, monatlich  45o,-- €.


Das kostet:
für 36 Monate a 45o,-- € = 16,200,-- €
5o1 293 Haushalte  x 16 2oo,-- € = 8.120 946 6oo,-- € Gesamtkosten für 3 Jahre.                                                                 
Pro Jahr kostet also die Wahlfreiheit den Staat 2.706 982 200,--€


Quelle: Statistisches Bundesamt Deutschland - Elterngeld/Kindergeld

Sven von Storch

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