Aus für Gender
Aus für Gender
Datum: 19.10.2012, 14:44
Das ist ein großartiger Anfang, die Gender-Ideologie
(etwas anderes ist sie nicht) den Bürgern zu erklären,
mit dem Ziel, auch hier in Deutschland dieses unsägliche Gender-Paradox zu beenden. Die Gründe für die Einstellung der skandinavischen Genderforschung beruhen auf Einwänden die für unsere Genderforschung hierzulande uneingeschränkt ebenfalls zutreffen.
Was ist in Norwegen passiert;
Harald Eia, mit einem MA in Soziologie und Norwegens bekanntester Komiker, kam nach seinen Studium zu der Erkenntnis, dass die Gendertheorie - nach der Mann und Frau gleich seien und alle Unterschiede ihre Ursache ausnahmslos in gesellschaftlichen Prägungen hätten,
und nicht mit den Erkenntnissen der klassischen Wissenschaften wie Biologie, Antrophologie etc. übereinstimmen. Das war der Anlass für Harald Eia das
Genderparadoxon unter die „Lupe“ zu nehmen.
Sein Kommentar: „Ich fühlte mich von meinen
Universitäsprofessoren betrogen“
Zusammen mit einem Kamerateam hinterfragte er das
„Gender Paradox“ und stellte bekannten norwegischen
Wissenschaftlern kritische Fragen zur Gendertheorie. Er stellte dann deren Antworten jene von international aner- kannten Wissenschaftlern klassischer Disziplinen gegenüber.
Es waren Fragen über sexuelle Orientierung, Geschlechtsrollen, Gewalt, Rasse und Erziehung. Er tat dies mit fundiertem Wissen und einer bewusst naiven, aber humorvollen Fragetechnik.
Nach Gender kommt der Mensch als „blanc slate“ also als unberschriebenes Blatt zur Welt.
Er wollte, dass die Menschen auch von den klassischen Wissenschaften hören, nach denen der Mensch durch
Erbanlagen von seinen Eltern und Vorfahren geprägt ist.
Solche Art von Fragen waren die Genderwissenschaftler nicht gewohnt. Schon gar nicht kritische Fragen zur Gendertheorie.
Er bemerkte, dass je stärker die Gender -Wissenschaftler politisch motiviert war, sie umso verärgerter reagierten.
Zitat: „Sie hatten das Gefühl, dass ich die Sozilawissenschaften betrogen hätte.
Einige von ihnen wollten mit mir nichts
mehr zu tun haben“
Quelle: Faz, 23.9.2012 „Das wurde hässlicher als ich dachte“
Viele Interviewte merkten erst danach, was da eigentlich abge-laufen war. Ehe sie sich versahen, gingen seine Interviews beim staatlichen TV-Sender NRK in die Sendereihe „Gehirnwäsche“ auf Sendung. Die Gender-Wissenschaftler fühlten sich bloßgestellt.
Die Öffentlichkeit war schocckiert und die Wissenschaft entsetzt.
Vor allem das Feature „The Gender Equality Paradox“ heizte erstmals eine offene Debatte über das skandinavische Gender- Mainstreaming an.
Am 19. Oktober 2011 erschien eine Pressemitteilung, die die Schließung dews NIKK, Nordic Gender Institute, zum 31.12.2011 ankündigte. Damit war der Förderstopp auch für Genderstudies des skandinavischen Instituts verfügt.
Die „Wissenschaft“ der Genderstudies wurde mit einstimmiger Entscheidung des Nordic Council beendet. Der Versuch, die Gender-Studies durch sinnvolle Projekte zu ersetzen, wurde von Council abgelehnt.
Die seit den 70ern praktizierte „Genderlehre“ ohne den Austausch mit den klassischen Wissenschaften ist im sozialdemokratischen Norwegen wie ein Kartenhaus zusammen gebrochen.
( Judith Butler, amerikanische Feministin und Philosophin der Gender, vertritt die Meinung, dass ein Junge nicht als Junge geboren wird, sondern dazu erzogen wird, und eine Frau nicht als Frau geboren, sondern durch die Gesellschaft zur Frau geprägt wird.
Zitat: Interview Arte 29.9.2012 „Für mich ist Geschlecht ein ambivalentes Terrain, ich passe nicht in eine vorgefertigte Kategorie. Ich finde die Ehe muss sich öffnen für jegliche 2 Personen. Es ist mir nicht klar warum es nur 2 sein dürfen, warum nicht drei oder vier?“.)
Harald Eia iniziiert mit unglaublichem Elan ein Eavaluationsprojekt gegen eine geschlossene ideologische Front,
und wird auch in anderen europäischen Ländern (zurzeit in Schwesen) wie auch hier in Deutschland den Film Gehirnwäsche publizieren.
Quelle: agensev.de/agens-meint/aus-fur-gender-mit-updates/
Agens e.V. organisiert zurzeit entsprechende Aktionen in Deutschland.
Ansatzpunkte in Deutschland: Initieren einer öffentlichen Debatte mit dem Ziel: Förderstopp für die Mittel der Genderforschung in jährlich dreistelliger Millionenhöhe, Quelle: Bettina Röhl
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