Zuwanderung marktwirtschaftlich angehen
Zuwanderung marktwirtschaftlich angehen
Datum: 24.05.2011, 07:39
Das ist natürlich kompletter Unsinn.
Einzig die Einfältigkeit der Argumentation ist originär. Auf den nationalkonservativen Punkt gebracht: Die Schweiz wäre alle aktuellen Sorgen los – ohne Ausländer.
Tatsache ist: Die anhaltend grosse Zuwanderung ist schon längst ein Thema. Und ebenso klar ist, dass die Vorteile der Zuwanderung derzeit eindeutig grösser sind, als deren Nachteile.
Statt auf die absonderlichen Argumente der Nationalkonservativen einzugehen, wäre es besser, marktwirtschaftliche Massnahmen zu diskutieren.
Beispielsweise könnte es sich die Schweiz leisten, die Anreize für die Ansiedlung ausländischer Unternehmen schrittweise zurückzufahren.
Denn solche Neuansiedlungen sind immer mit einem Zustrom ausländischer Fachkräfte verbunden. Gezwungener Massen, wissen doch alle, dass es in der Schweiz noch nie genügend inländische Arbeitskräfte gegeben hat.
Eine gut dosierte Wirtschaftsförderungspolitik könnte sich für die Kantone auszahlen – durch höhere Steuereinnahmen in Franken und Rappen.
Das wäre ein marktwirtschaftlicher Ansatz, der tatsächlich etwas bringt.
Es sind die kantonalen Wirtschaftsförderer und Steuerbehörden, welche den Ventilknopf zur Einwanderung unter Kontrolle halten.
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