_Wir können nicht auf ein globales Abkommen warten_
_Wir können nicht auf ein globales Abkommen warten_
Datum: 02.03.2010, 11:01
Weder die Arbeiten des Herrn Stocker noch seiner Kollegen rund um den Globus, noch die Windradpolitik der Grünen und der SP-Schweiz sind wirklich wichtig. Ihre Aufgabe bestand lediglich darin, den Teppich auszurollen.
Für ein Multimilliardengeschäft, das in Gang gesetzt wurde und das nicht mehr gestoppt werden kann.
So ist auch nicht wichtig, was die Staatschefs in Kopenhagen nicht entschieden haben. Wichtig ist nur, welche Entscheide das Kapital schon längst getroffen hat.
Und das setzt auf die CO-2-Reduktion und auf die Schlussfolgerungen des IPCC-Berichts, egal ob da dieses oder jenes Faktum jeglicher Grundlage entbehrt.
Die wirklich wichtige UN-Veranstaltung war deshalb nicht diejenige von Kopenhagen, sondern die vom 14. Januar dieses Jahres in New York, der "United Nations Investors Climate Summit."1 (Auch darüber war in den Mainstreammedien nichts zu lesen.)
Da hatten sich 180 Grossinvestoren und Vermögensverwalter aus allen Kontinenten versammelt, die ein Gesamtkapital von 13 Billiarden Billionenn (Zahl mit zwölf Nullen) USD repräsentierten, (zum Vergleich: das Bruttoinlandsprodukt der Schweiz beläuft sich auf rund 500 Milliarden USD).
Zu den bedeutendsten Investoren zählen die Pensionskassen. Doch auch kleinere Unternehmen, wie beispielsweise die Swiss Climate AG2 sind mit von der Partie.
Some 85 percent of the financial resources needed to cope with climate challenges must come from private sources. In effect, the battle over climate change will be won - or lost - in the hands of private investors.
Folgerichtig sagen die Grossinvestoren: "Wir können nicht auf ein globales Abkommen warten."
Mit anderen Worten: Würde tatsächlich wissenschaftlich erhärtet werden, dass nicht das CO2 und damit der Mensch für den Klimawandel verantwortlich gemacht werden können, würden Milliardensummen vernichtet werden.
Da braucht es keine Verschwörungstheorie, um festzustellen: Was auch immer publiziert wird, eine grundsätzliche Änderung der Marschrichtung wird es in den nächsten Jahren nicht geben. Die Finanzinteressen sind zu bedeutend.
Dieser Club3 wird auch darüber entscheiden, wann Herr Pachauri gehen muss. Denn der schadet dem Geschäft.
Siehe auch: Klimawandel ist ein Multimilliarden-Dollar-Geschäft für Pensionskassen
Beitrag erschien zuerst auf arlesheimreloaded.ch
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