Nörgeln wir etwas an Herrn Gauck rum
Nörgeln wir etwas an Herrn Gauck rum
Datum: 21.02.2012, 07:53
Im Grunde genommen ist das Amt unter der Kanzlerin mit ihren bisher zwei unglücklich ausgewählten Kandidaten sowieso derart entwertet worden, dass von Herrn Gauck Qualitäten abverlangt werden, die er gar nicht bringen kann.
Als selbstbewusste Citoyens ist uns diese Sehnsucht nach dem charismatischen Onkel ohnehin suspekt.
Nörgeln wir also ein wenig rum. Schliesslich findet sich im Netz genügend Stoff:
Seine überragende Popularität, die er im Laufe seiner Kandidatur zum Bundespräsidenten innerhalb kürzester Zeit erreichte, ist nicht die Folge seiner besonderen Qualität, sondern die Folge einer Kampagne mit defi nierten Zielen und unterschiedlichen Ausrichtern. Der Kandidat Joachim Gauck wurde nicht im üblichen inneren Willensbildungsprozess der ihn nominierenden Parteien SPD und Grüne gefunden. Der Vorschlag kam vom Chefredakteur des Springerblattes »Welt«.
Und weiter:
Die »Financial Times Deutschland« beschreibt am 20. Juni 2010 den Vorgang und die Umstände so: »Inzwischen geben die rot-grünen Parteigranden sogar ehrlich zu, wer sie auf die Idee mit dem Kandidaten Joachim Gauck gebracht hat: Thomas Schmid war es, Chefredakteur der ›Welt‹ aus dem Verlag Axel Springer.
War da im Zusammenhang mit dem Bundespräsidenten nicht mal etwas mit der Bild-Zeitung?
Quelle mit einer umfassenden Würdigung der letzten Bundespräsidenten: Der erfundene Bundespräsident
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