Klimaerwärmung ist out, Klimavolatilität in
Klimaerwärmung ist out, Klimavolatilität in
Datum: 25.10.2010, 09:51
Und weil es in manchen Gegenden überdurchschnittlich heiss sein kann - wie im Sommer in Russland - und anderswo gleichzeitig überdurchschnittlich kalt - wie im Juli in Bolivien - und das alles unter dem Titel "menschengemachte Klimaerwärmung" eingeordnet werden muss, braucht es einen neuen Begriff.
Klimawandel ist ja zu banal, denn der ist unbestritten.
Es muss ein Begriff her, der den schneereichen Winter in England und die trockene Hitze in Russland auf dieselbe Ursache reduziert: das CO2, das mein Auto beim Auspuff raus bläst (hach, ist das nicht schön polemisch auf das Loch des Anstosses gebracht?).
Nun taucht seit geraumer Zeit in der Diskussion ein neues Wort auf: "Climate volatility". Volatility, das man mit Unbeständigkeit, Schwankungsfreude oder Volatilität übersetzen kann - Volatility, das kennen wir doch von der Börse. Auch dort ist der Mensch (gut, zwischendurch mal ein vermaledeiter Computer) die Ursache für die unheilvollen Schwankungen.
Climate Volatility (im Deutschen ist der Begriff noch nicht richtig angekommen); das gibt auch die richtigen Schlagzeilen her, da kann man vieles reinpacken:
Climate volatility deepens poverty vulnerability in developing countries
Klimaerwärmung ist out, Klimavolatilität in.
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