Himalaya-Gletscher_ Es ging um politischen Druck
Himalaya-Gletscher_ Es ging um politischen Druck
Datum: 25.01.2010, 10:07
" Die Behauptung, dass das IPCC «als politisches Instrument geplant war», ist falsch und ignoriert die Tatsache, dass die beiden Rollen, nämlich diejenige des Informierenden (Wissenschaft) und diejenige des Entscheidenden (Politik); von Beginn an strikt getrennt waren."
Schrieb Herr Stocker kürzlich in der NZZ.
" Die transparente Weise der Berichterstattung und die Kriterien der Auswahl der Autoren sind ebenfalls in den IPCC-Principles festgelegt."
Nun haben wir aber die Sache mit den nicht bis ins Jahr 2035 schmelzenden Gletschern des Himalayas. Die Mail Online schreibt heute folgenden, nicht gerade überraschenden Satz:
" The scientist behind the bogus claim in a Nobel Prize-winning UN report that Himalayan glaciers will have melted by 2035 last night admitted it was included purely to put political pressure on world leaders."
Er habe gewusst, dass sein Datenmaterial nicht überprüft worden sei, sagt Dr Murari Lal der Mail.
" It had importance for the region, so we thought we should put it in."
Ein Kanadischer Wissenschaftler erklärt im Bericht der Mail, es gebe keinerlei Hinweise, dass es in den vergangen Jahren ein ungewöhnliches Abschmelzen der Himalaya-Gletscher gegeben habe.
In der Times sagt Syed Hasnain, der Autor der 2035er Voraussage:
“I was keeping quiet as I was working here,” he said. “My job is not to point out mistakes. And you know the might of the IPCC. What about all the other glaciologists around the world who did not speak out?”
Inzwischen hat auch die NASA auf ihrer Website beim Kapitel "Gletscher" das Jahr 2035 gestrichen.
Dieser Beitrag erschien ursprünglich am 24. Januar 2010 auf "arlesheimreloaded.ch"
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