Die Krim oder_ das Schreibtischgejammer vom schwachen Westen und starken Russland

Veröffentlicht:

Die Krim oder_ das Schreibtischgejammer vom schwachen Westen und starken Russland
Datum: 11.03.2014, 16:07

So what?

Will irgendjemand deswegen in den Krieg ziehen?

Oder einen selbstschädigenden Handelsboykott erlassen? Und diesen dann wie im Fall von Iran und Kuba für Jahrzehnte durchziehen?

Wer ist eigentlich noch so blöd und deutet Krieg und Sanktionen noch immer als Stärke?

Weil wir in den hiesigen Medien lediglich das Schreibtischgejammer vom schwachen Westen und starken Russland lesen können, untergetont mit “zum Glück gehören wir nicht zur schwachen EU”, empfhielt es sich, diesen Beitrag zu lesen.

Und plötzlich gehörte die Krim zur Ukraine: Niemand weiß ganz genau, warum Nikita Chruschtschow 1954 die im Krieg schwer zerstörte Halbinsel der Ukraine übergab.

Merke:

     

  • Weil wir keine überschüssigen junge Männer haben, können wir keine Kriege mehr führen.
  • Weil diese Welt seit der Zeit des Kalten Krieges wirtschaftlich verwobener und damit komplexer geworden ist, kann nicht mehr mal schnell boykottiert werden.
  • Zeit ist der entscheidende Faktor – nicht der Schnelle gewinnt, sondern der Geduldige.
  • Die urschweizerische Erfahrung: Die gute Lösung eines Konflikts ist dann gefunden, wenn alle unzufrieden sind.
  •  

Beitrag erschien auch auf: arlesheimreloaded.ch

Sven von Storch

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.

PayPal

Für die Inhalte der Blogs und Kolumnen sind die jeweiligen Blogger verantwortlich. Die Beiträge der Blogger und Gastautoren geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder.

Add new comment

CAPTCHA
Enter the characters shown in the image.
This question is for testing whether or not you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.