Leitmedien und Gleichstellungspolitik

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Ein Offener Brief an den „Deutschen Presserat“ prangert die einseitige Berichterstattung zur Gleichstellungspolitik an.

Seit Jahren werden wir fast täglich mit Artikeln konfrontiert, die sehr einseitig über die Gleichstellungspolitik berichten. Das betrifft vor allem die Berichterstattung zur Frauenquote. Die Leitmedien propagieren in der Regel offen die Gleichstellungs- und Quotenpolitik, anstatt sich mit ihr kritisch auseinanderzusetzen.

Der Offene Brief an den „Deutschen Presserat“ möchte einerseits die Missstände in der Berichterstattung zur Gleichstellungspolitik aufzeigen, andererseits an die Prinzipien des kritischen Journalismus erinnern.

Ein Auszug aus dem Offenen Brief:

„Wir beobachten mit Besorgnis, wie die Leitmedien zu einem Handlanger der Gleichstellungspolitik werden und somit den Interessen bestimmter Gruppen dienen. Dabei werden gebetsmühlenartig immer wieder die gleichen Phrasen und Parolen verwendet, wie z.B. „Der Anteil von Frauen muss erhöht werden“, „Wir brauchen mehr Frauen in Führungspositionen“, „Frauen müssen mehr leisten als Männer, um Karriere zu machen“, „Frauen verdienen 23% weniger als Männer“, „Es gibt eine gläserne Decke, die Frauen daran hindert, Karriere zu machen“, „Männer-Seilschaften behindern den beruflichen Aufstieg von Frauen“ usw. Für solche oft wiederholten Äußerungen von Phrasen und Parolen gibt es ein Wort: Propaganda.

Kritische Stimmen zur Gleichstellungs- und Quotenpolitik kommen in den Leitmedien äußerst selten vor, obwohl es mittlerweile eine breite Palette an gut begründeten Gegenpositionen gibt. Sie werden jedoch ignoriert oder gezielt unterdrückt.

Die Berichterstattung zur Gleichstellungspolitik zeichnet zeichnet sich durch die Verbreitung von Falschinformationen aus. Als Beispiele hierfür können die Verbreitung der längst als falsch erwiesenen Behauptungen von einem 23prozentigen Lohnunterschied (Gender Pay Gap) zwischen Männern und Frauen sowie die Mär von der „Gläsernen Decke“ dienen.

Mit besonderem Nachdruck wird in den deutschen Leitmedien seit Jahren die Frauenquote propagiert. Die Anzahl von Pro-Quote-Artikeln steht in einem eklatanten Missverhältnis zu Contra-Quote-Artikeln. Die letzteren stellen Ausnahmen dar.“

Der ganze Brief kann hier gelesen werden: Für eine ausgewogene Berichterstattung zur Gleichstellungspolitik – Offener Brief an den „Deutschen Presserat“

Wer den Offenen Brief mit einer Unterschrift unterstützen möchte, kann es über dieses Kontakt-Formular machen.

 

 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Michael Ziefle

Hab es unterschrieben und meinen Sermon dazu geschrieben.

Gravatar: Max Erwengh

""Die Anzahl von Pro-Quote-Artikeln steht in einem eklatanten Missverhältnis zu Contra-Quote-Artikeln. Die letzteren stellen Ausnahmen dar.""

Solche Sätze sollten mit einer 0 % Quote belegt werden.
Interessantes Thema.
Lahmer Artikel.

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