Lebensraum im Osten – für Syrer

Berlin möchte die nächste Flüchtlingsflut auf die Länder der Europäischen Gemeinschaft verteilen und hat dabei die osteuropäischen Staaten im Blick. Die aber verweigern sich ganz offiziell. Daher will die EU, lautstark vertreten durch Martin Schulz und etwas leiser durch einige Christdemokraten, osteuropäische Länder, die keine Flüchtlinge aufnehmen wollen, bestrafen; eine Politikerin der Grünen fordert sogar die Ansiedlung von Syrern in den Baltischen Staaten.

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Weil Europa und vor allem Deutschland die Gäste, die man mit hochmoralischer Pose einreisen ließ und weiterhin lässt, nicht mehr aufnehmen kann, wird den östlichen Nachbarn Deutschlands gedroht. Man beruft sich bei diesen Forderungen nach einer Verteilung des Schadens, den Deutschland seiner eigenen Politik der offenen Grenzen verdankt, aufs EU-Recht und natürlich auf die eigene Mitmenschlichkeit. Aber tatsächlich sollte man sich auf ein Recht berufen, mit dessen Moral es nicht allzu weit her ist.

Denn diese Politik bewegt sich auf einer Bahn, deren Ausgangspunkte weit in die Deutsche Geschichte und das Verhältnis von Deutschland zu seinen östlichen Nachbarn zurückverfolgt werden können. Und gerade die letzten Stationen gehören in eine Zeit, an die EU, SPD, Grüne und nicht zuletzt Linke üblicherweise zwar genüsslich erinnern – mit der sie aber politisch, wenigstens nach eignem Bekunden, wenig verbindet. Es sind die Zeiten, als Deutschland Lebensraum im Osten verlangte und dafür zunächst - im Jahre 1939 - an den Bug und später - im Jahre 1942 - bis an die Wolga marschierte.

Heute macht Berlin es etwas geschickter. Man verlangt nicht mehr Raum unmittelbar für sich selber; das würde einen Aufschrei bewirken. Man verlangt Lebensraum für die Flüchtlinge, die man nicht mehr gebraucht. Osteuropa soll für die Fehler deutscher politischer Entscheidungen die Zeche bezahlen. Unter dem Hinweis, bereits Hunderttausende aufgenommen zu haben, plädiert man für Zwang. Entweder überweisen vornehmlich Warschau und Budapest das Geld an die Flüchtlinge, die in ihre Länder werden würden; oder es zahlt deftige Strafen an Brüssel.

Offenbar haben diese Herrschaften noch nie etwas vom Recht der Völker auf Selbstbestimmung gehört. Aber warum auch, wenn ein moralischer Anspruch die Fordernden treibt. Sie helfen der Welt; wehe denen, die nicht mithelfen wollen. Die Recht der Osteuropäer auf ein Land ohne Moslems – denn um diese geht es vor allem, wenn man sich in Warschau und Budapest  der Flüchtlingspolitik Brüssels verweigert  – wird nicht mal erwähnt. Dabei hat jeder Bürger das Recht, nicht mit Fremden zusammenleben zu wollen; insbesondere nicht mit Mohammedanern. In keinem Fall ist, wer auf die Rechtmäßigkeit dieser Haltung verweist, rassistisch. Oder besser: Er so rassistisch wie ein Italiener, der in seinen Städten auch mal ohne deutsche Touristen ausgehen will oder ein Senegalese, der froh ist, dass die Kolonialisten sein Land vor einigen Jahrzehnten verließen. »Afrika den Afrikanern« – ein solches Spruchband ließe sich sicher bei Gegnern weißer Kolonialregime entdecken. Und dass den Arabern der Westbank dieselbe gehört, Juden dort also kein Recht auf Ansiedlung haben, steht für eben jene Freunde speziell des arabischen Flüchtlings, die jeden flüchtigen Araber in Annaberg ansiedeln wollen, ohnehin fest.

Indes, auch die Osteuropäer haben ein Recht auf ihre Kultur. Polen, Lettland oder Ungarn sind nun einmal nicht im Ansatz islamisch und wollen es auf keinen Fall nicht werden. Auch russisch wollten sie vorher nicht werden und deutsch, wenn überhaupt, nur in Teilen. Islamisch aber geht gar nicht. Lieber erinnert man sich des entscheidenden Angriffs, den polnische Truppen unter König Sobieski 1683 vor Wien gegen die Türken durchführten. Dagegen verweisen die EU und ihre Vertreter lieber mit empört moralischem Augenaufschlag auf Kreuzzüge vermeintlich böser christlicher Truppen.

Die Rechtsbrecher sitzen somit in den verantwortlichen Stellen in Berlin und in Brüssel. Sie wollen den Osteuropäern oktroyieren, wogegen sie seit Jahrhunderten mit wechselndem Erfolg opponierten und kämpften: Eine Besetzung durch fremde Bevölkerungsgruppen. Und das der Islam Terrain, das einmal unter seine Herrschaft geraten ist, für ewig als islamisch erachtet, wäre hier so oder so ein Konflikt angesagt, wie man ihn seit 70 Jahren um Israel kennt. Auch dort pochen Moslems auf Gebieten, die sie für ihre eigenen halten, obwohl sie sie ursprünglich nicht besaßen. Die Ansiedlung moslemischer Flüchtlinge läuft auf eine Vertreibung von Osteuropäern hinaus, so wie man das aus deutschen Städten mit Deutschen schon kennt.

Mit der Politik der schleichenden Verdrängung von Polen, Balten, Tschechen und Ungarn bewegen sich ihre Unterstützer im Fahrwasser der einstigen deutschen Eroberer und schließlich eines Hans Frank - Hitlers 1946 in Nürnberg hingerichteter Stadthalter im sogenannten Generalgouvernment Polen. Eine Politik, die unter dem Titel »Lebensraum im Osten« traurige Berühmtheit erlangte: Polen und Ukrainer wurden im Interesse des eigenen Volkes vertrieben. Allerdings will man die osteuropäischen Völker nun im Interesse einer guten Sache vertreiben: Der Rettung von Flüchtlingen und solchen, die vorgeben, geflüchtet zu sein.

Doch nicht mal dieses Argumentieren mit einem höheren moralischen Anspruch entspricht wirklich der Realität. So wenig wie Politiker helfen, sondern fast ausnahmslos Steuergelder zahlender Bürger zum eigenen Nutzen verbraten, sowenig dient diese Politik den Migranten. 32.000 € gab Deutschland 2016 pro Flüchtling aus und das wenigste kam in den Taschen dieser auch an. Am meisten verdienen die professionellen Helfer, die Übersetzer, die Quereinsteiger, denen man unter normalen Umständen nie eine Klasse anvertraut haben würde, die niederen Pädagogen, die ihren Rassismus als freundliche Nachhilfelehrer mit gutem Gewissen ausleben dürfen. Kaum einer dieser Flüchtlingshelfer wäre in seinem Berufsleben je in den Genuss eines einträglichen Entgelts gekommen. Der Flüchtlingsstrom ist Wasser auf ihre Mühlen.

Nun wird für die eigene Klientel ein weiterer Markt im Osten erschlossen. Man hat ja selber reichlich Erfahrung  gesammelt mit den Nafris und ihren Sitten und Bräuchen und könnte Polen und Ungarn beraten – auch wenn ich sicher bin, dass Polen, Ungarn und Balten ihre Frauen nicht auf einer Kölner Platte servieren. Sie werden sich handgreiflich wehren. Mal schauen, wie die Öffentlichkeit in Gutdeutschland dann reagiert und wie sie den Osteuropäern ihre Willkommenskultur aufzwingen wird.

Schulz und die Grünen wissen jedenfalls schon, dass es dann der Zwang richten muss; sie, die sonst immer nur Gesprächsbereitschaft bekunden, werden mit finanziellem Druck Lebensraum für Syrer beschaffen. Und da man die Flüchtlinge bei diesen Parteien ohnehin gleichsam als Deutsche betrachtet, wird Lebensraum im Osten auch für Deutsche erobert – von Christdemokraten, Sozialdemokraten, Linken und Grünen. Was verläuft die Geschichte mitunter nur herrlich an der Grenze zum blanken Sarkasmus.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Katharina

Für die Syrer kann nur eines gelten.
Sie gehen zurück in ihre Heimat. Sie werden dort
dringend zum Wiederaufbau gebraucht.
Das gilt auch für die Syrer in Deutschland. Besonders
für die.
Auch unsere Vorfahren, unsere Eltern und Großeltern
sind im Krieg nicht davon gelaufen, sondern sie haben
Deutschland wieder aufgebaut.
Daran muss man aber auch die Syrer erinnern.

Gravatar: Franz Horste

Also ich sehe die Sache ähnlich wie "Hand Meier", jedoch glaube ich nicht daran, dass die Deutschen noch vor den Wahlen in der entsprechenden Masse zur Einsicht kommen, dass es für eine Veränderung reicht. Denn schon Einstein wusste, dass nicht nur das Universum unendlich ist, sondern auch die menschliche Dummheit. Genau diese Dummheit hat uns ja schließlich dahin gebracht, wo wir jetzt verenden werden müssen. Nicht nur Schulz und Merkel sind die Schuldigen am Dilemma unserer Situation sondern vor allem die linken Medien-Vertreter wie Anne Will, Reschke und Restle und die vielen gutherzigen Helferlein, die seit 2015 so dermaßen besoffen von ihrer eigenen Gutherzigkeit sind, dass sie in einer Art Delirium Tremens gar nicht mehr fähig sind, klare Gedanken zu fassen.
http://wort-woche.blogspot.de/2015/11/kritik-anne-will-in-bezug-auf.html

Gravatar: Hand Meier

Also ich gehe nicht davon aus, dass sich der größte Teil der Bevölkerung weiter blenden lässt, so wie es die „links-stinkenden Medien möchten“.
Der abgehalfterte „Spesen-Ritter-Chulz“ wird der SPD zum schlechtesten Wahlergebnis verhelfen. Die Kanzlerin verliert täglich, auch wenn ständig das Gegenteil behauptet wird.
Die Flüchtlinge sind der Exportschlager, wenn sie nach Syrien gehen, um dort das Land wieder aufzubauen, aber nicht nach Osteuropa, um auch wie bei uns die Sozial-Systeme zu plündern.

Man muss sich mal die Wähler-Relationen klar machen.
Die Alten haben die Sicherheit in ihrem Land verloren.
Sie sehen wie Schulz und Merkel orientalische und afrikanische Nichts-Nutze angelockt haben, die sie über Europa verteilen wollen, wozu eigentlich?
Um die weibliche Bevölkerung in Angst und Schrecken zu versetzen überfallen und vergewaltigt zu werden?

Was soll denn der ganze niederträchtige Menschenhandel mit Orientalen und Afrikanern die bei uns nichts verloren und zu suchen haben?

Warum werden Menschen absichtlich angelockt, entwurzelt und von einer mafiösen Schlepperbande ausgebeutet, deren PR-Sprechen solche Typen wie Schulz & Co sind, die bei uns scheinheilige Politiker spielen.

Schulz soll endlich die Maske abnehmen, er ist ein gieriger Kleptomane der an 365 Tagen „Sitzungs-Gelder“ abgriff.

Die Dramen mit den Invasoren im Mittelmeer wären schon längst beendet, würde die Schlepper-Mafia keine Verbündeten in Deutschland und Brüssel haben.
Wenn die Gummiboote allesamt an die nächstgelegene Küste gebracht würden, erreichte kein einziger Europa, so viel steht fest.
Es ist die absolute Gier nach dem „Fährgeld“ die dieses Menschen verachtende Schelmen-Stück antreibt, es wird mit dem Elend Profit gemacht und eine scheinheilige Maske einer angeblichen Humanität getragen.
Wie human ist man, wenn man der eigenen Bevölkerung eine solche widerliche Politik, antun will?

Gravatar: KritischeStimme

Politiker wie Merkel+Ko verursachen Daueraktivitaeten+Untergang der EU
1. Zuerst werden Kriege geschuert,Syrien,Lybien,Somalien,Niger,Mali,Afganistan,Irak. Raubtierkapitalismus in uebelster Form in Afrika mit EPAS,fuer ein ganzes Kontinent werden fast alle Wirtschaften ruiniert. Kosten Hunderte v Milliarden v Euros f EU-Steuerzahler
2. Dann muessen Fluechtlinge auffangen werden weil Laender destabilisiert wurden.Viele Angriffe auf Fluechlinge.Vom Westen ausgebildeten Terroristen gefaehrden ganz Europa.Jaehrliche Asylantenkosten etwa 20 Milliarden von Euros fuer deutsche Steuerzahler+Terrorismusbekaempfung.
3. Dann muessen jetzt Fluechtlinge v/d EU weggehalten werden,geschlossene EU Grenzen,KZ-Lager eingerichtet.Laender wie Tuerkei,Tunesien mit Milliarden gekauft.Viele Milliarden Kosten f deutsche Steuerzahler
4. Schliesslich wird man auch die Ursachen v Fluechtlingen bekaempfen muessen,Kriege+ Raubtierkapitalismus in Afrika.Verwuestete KriegsLaender muessen aufgebaut werden verwuestete Wirtschaften in Afrika repariert.Terroristen bekaempfen.Viele Hundete v Milliarden v Euros f deutsche Steuerzahler
5. Bei ersten Forderungen v USA Trump werden sofort 40 Milliarden v Euros f die Nato rausgerueckt.Rechnung f deutsche Steuerzahler

Gravatar: Franz Horste

"Wes Bort ich ess, des Lied ich sing!" Darüber sollten sämtliche Berufpolitiker in Germoney mal nachdenken. Sie essen allesamt unser Brot, das wir verdient haben. Reräsentanten, die von uns gewählt sind, sind unsere Vertreter, nicht unsere Herren! Unsere Repräsentanten jedoch glauben, sie könnten die Rechnung ohne den Wirt machen. Sie alle glauben, sie hätten ein "Basta-Recht" sich über unseren Willen hinweg zusetzen. Nun ist es halt mal so dämlich, dass man nur die Wahl zwischen Pest un Cholera hat. Dies sind übrigens Kulturen, die von Bereicherern eingeschleppt wurden. Womöglich hat hier jemand das Zitat mit den "Kulturen" falsch verstanden und dachte, wir bräuchten dringend mal wieder einige Krankheiten, die wir längst überwunden hatten. Auch den Begriff "Krankheiten" kann man im übertragenen Sinn betrachten. Ich denke da an Kinderehe, Poligamie, Gesichtsverhüllungen, Ehrenmorde, Genitalverstümmelung, Hausarrest für muslimische Frauen usw......... Länder im Osten (Völker darf man ja nicht sagen, was die Balten vermutlich anders interpretieren als die Germanen) sehen dies zu Recht anders. Von den Linken mussten die sich lange genug beherrschen lassen, Grüne gibt's da nicht. Nur die Deutschen und die Schweden (mit deutscher Königin) sind so dämlich und unterwerfen scih freiwillig unter die Diktatur des Islam und der Besser-Menschen! Noch Fragen?
http://wort-woche.blogspot.de/2016/11/maischberger-in-neuem-gewand-als-pseudo.html

Gravatar: Markus

Die jetzt in Berlin-Moabit geschlossene Flüchtlingsunterkunft beherbergte insgesamt 23.000 "Flüchtlinge" aus 33 Nationen. Echte Flüchtlinge kann man nur ein paar wenigen Nationen zurechnen. Die Masse hat das gute Leben in Deutschland als Ziel und würde sich weigern, in ein Land des Ostblocks zu ziehen. Schulz macht "die Rechnung ohne den Wirt".

Gravatar: Ich

In diesem Artikel kommt nicht zur Geltung, dass Deutschland seit 1945 nicht souverän war, was der gedächtnisschwache Volkszertreter Schäuble hier im Video klar bestätigt.

https://youtu.be/yjPvpJ3n4Ds
Im Übrigen kenne ich nur ein Land, das stetig seinen Lebensraum nach Osten erweitert, nämlich unsere Besatzungsmacht USA. Das heißt, die Flüchtlingsinvasion haben wir unseren Besatzern zu verdanken.

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