Lasst den antisemitischen Mist der Documenta doch hängen!

Die Bilder in Kassel stellen dar, was in Deutschland wieder selbstverständlich ist. Und nur so kann jeder es sehen.

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Man kann darüber streiten, ob die Documenta jemals die Steuergelder wert war, die sie kostete. Immer mal wieder gab es einen Aufreger über eine verquere Installation. Das meiste Ausgestellte interessierte nur ein Fachpublikum, das sich zur Avantgarde zählte, nur weil außer ihnen keiner dem sinnlosen Kram etwas abgewinnen konnte. Und immer schwang die Geste im Hintergrund mit, diese Kunst sei von heute und habe mit dem Deutschland von gestern nichts mehr zu tun.

Das ist in diesem Jahr gründlich anders. Endlich schaut das politische Deutschland von ganz rechts bis ganz links auf den Friedrichsplatz in Kassel. Dort hängt ein – ja was eigentlich? Ein Plakat? Eine Installation? – Ein Gemälde ist es jedenfalls nicht. Es ähnelt eher diversen Wänden in Städten Ostdeutschlands, wo linke lokale kommunale Mehrheiten Propagandamaterial aus der Zeit vor 1989 so ließen, wie es war und mitunter sogar mit einigem finanziellen Aufwand restaurierten. Auf ihnen wurde der Sozialismus gepriesen und der Kampf der Unterdrückten in Ländern der Dritten Welt verewigt. Narrenhände beschmutzen Tisch und Wände fällt mir dazu ein. Aber ich bin auch kein Künstler.

Dieses Wandgemälde am Friedrichsplatz inmitten von Kassel ist seit gestern in aller Munde, nicht nur in Deutschland. Denn unter den vielen Figuren, die auf dem Bild dargestellt wurden, sind auch zwei Juden. Die Darstellung ist, könnte man sagen, im gewissen Sinne klassisch für Deutschland – klassisch antisemitisch! Es sind genau solche Bilder gewesen, die den Herausgeber der Propaganda-Zeitschrift »Der Stürmer« im Dritten Reich bekannt gemacht und in Nürnberg an den Galgen gebracht haben. Das nach Meinung amerikanischen Fachleute einzige wirkliche Fehlurteil der ansonsten in vielen Fällen durchaus gnädigen Richter.

Denn was hatte Julius Streicher denn schon gemacht? – Er gab bis 1945 eine Zeitung heraus, die antisemitische Stereotype bediente. Er machte also nichts anderes als die indonesischen und arabischen Künstler machten, als sie ihre Bilder in Kassel auf dem Friedrichsplatz aufhängten. Und da die Kunst bekanntlich frei ist, durften sie das. Warum nicht auch dieser Herr Streicher?

Das offene darstellen von Antisemitismus mag viele ärgern. Auch mich ärgert es. Aber mehr ärgert mich, dass es Leute wie Streicher und diese indonesischen und arabischen Künstler gibt, die diesen antisemitischen Schund überhaupt produzieren und dass sie ein Publikum finden und dass sie Politiker finden, die solche Bilder ganz offen aufhängen lassen, nachdem sie wussten, was dort dargestellt wird. Wie gesagt: Dass es ihn gibt, ärgert mich, diesen Antisemitismus dieser Personen. Die Bilder sind daneben das, was sie ohnehin sind: Belangloser Mist.

Damit ich weiß, dass es diesen Antisemitismus in Deutschland gibt und wie weit verbreitet er ist, dafür braucht es diese Bilder. Jeder der den Friedrichsplatz in Kassel besucht sollte die Bilder sehen und denken: Das ist das Deutschland von heute. Ein Land, in dem Juden als Schweine dargestellt werden können, ein Land, in dem wieder »Scheiß Juden« gerufen werden kann, ein Land, in dem israelische Fahnen brennen.

Natürlich könnte ich jetzt in Anlehnung an – war es Heinrich Heine? – sagen, dort, wo man Fahnen verbrennt, verbrennt man auch bald die Menschen. Nur spricht das nicht dafür, das Verbrennen von Fahnen zu verbieten. Denn nur so wissen die potentiellen Opfer wer die Täter sind und wo sie sitzen.

Und in diesem Fall sitzen sie nicht nur in den indonesisches und arabischen Künstlergruppen. Dort sitzen sie auch. Aber vor allem sitzen sie in den Chefetagen der Documenta-Organisation und in Berlin. Es sind jene Politiker, die diese Art Bilder aufhängen lassen – egal, ob sie sich später echauffieren oder nicht. Denn sie haben sie aufhängen lassen. Das sind ihre Taten. Ihr Gerede ist daneben belanglos.

Aber das alles erkenne ich nur, wenn die Bilder da bleiben, wo sie jetzt hängen. Und nicht nur ich.

Vielleicht erkennen dann auch andere endlich, dass die plakativ aufgetragene anti-anti-semitische Haltung einer Claudia Roth, um nur ein besonders prägnantes Beispiel zu nennen, nicht weiter ist als Propaganda. Propaganda, die dazu dient, ihr politisches Klientel an der Macht zu halten und jede Opposition zu zerquetschen. Wer ihren Augenaufschlag gesehen hat, wenn sie als Bundestagspräsidentin unliebsame Meinungen totschweigen ließ, weiß, was ich meine.

Der Antifaschismus einer Claudia Roth ist ein bloßes Machtinstrument. Ein Machtinstrument, um die an die Macht zu bringen, die exakt jene Bilder goutieren, die am Friedrichsplatz in Kassel aufgehängt wurden. Die ermordeten Juden sind nicht nur dieser Grünen-Politikerin völlig egal. Einmal hat jemand gesagt – ich glaube, es war Wolfgang Pohrt –, die sechs Millionen ermordeten Juden wären das politische Kapital bestimmter politischer Kreise in Deutschland. Wie wahr! Linke, SPD und Grüne schlachten die Opfer für ihre politischen Zwecke hemmungslos aus. Sie schlachten sie aus, um Antisemiten aus Indonesien und Arabien nach Deutschland zu holen.

Aber das kann man nur sehen, wenn die Bilder dort bleiben, wo sie jetzt hängen: Am Friedrichsplatz in Kassel. Nur dann sieht jeder: Das sind die Bilder, die von dieser Regierung und ihren Vertretern in Deutschland aufgehängt werden. Sie entstammen einer Kunst aus dem Deutschland von gestern und werden heute gezeigt.

Deshalb ist es besser, man lässt den anti-semitischen Mist hängen. Am Friedrichsplatz in Kassel in Deutschland.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Tom aus+Sachsen

@Emrest 27.06.2022 - 17:50 , na ja, unsere rotgrünen Experten finden ja auch überall Hakenkreuze , zum Beispiel bei Kleiderständern und Straßenpflaster. Also wird mal der Spieß umgedreht.

Gravatar: Emrest

Ich dachte immer die Kunst ist frei !

Ich hab das Geschmiere im Original gesehen und konnte keinen Antisemitismus erkennen. Man braucht schon ne Menge Fantasie .............

Schon mal gemerkt, dass in der super Kunstschau, die vom Steuerzahler finanziert wird, kaum ein deutscher Künstler mit Niveau vertreten ist.

Nur GAGA Kunst vom Feinsten für das deutsche GAGA Gender-Publikum.

Gravatar: Tom aus+Sachsen

Der Vergleich hinkt etwas. Ebenso könnte ich ein Plakat vom Führer am Rathausschaukasten anpinnen und darauf hinweisen daß man diese Zeiten nicht und nie vergessen sollte ( aber nur wenn mich jemand fragt ) .

Das Gelumpe gehört in den Ofen und die Verantwortlichen hinter Gitter. So einfach ist das.

Gravatar: Walter

@ TED BUNDY! 22.06.22 6:21
Ich schließe mich ihren Aussagen an.Ich sehe dies genauso.

Gravatar: PAKA

Vermutlich ist der politische Antisemitismus, der sich in Deutschland äußert, nur eine Seite der Medaille. Deutsche Fetzenschädel, Betbrüder und -schwestern verdrängen immer wieder gern, das auch Jesus Jude war.

Gravatar: Ganimed

Da stimme ich uneingeschränkt zu, bis auf eine kleine Tatsache:
Meines Wissens (ich habe das Bild leider nur stark verkleinert gesehen) waren da nicht "die Juden" an sich angesprochen, sondern der Mossad, KGB etc.
Wahrheiten also, die für die Betreffenden unangenehm sind und auch in dem Video von "TrauKeinemPromi" belegt werden: "Wer steckt wirklich hinter dem Ukraine-Krieg?"
https://www.youtube.com/watch?v=5oMnHWnUgRk&t=1110s
Da muss man natürlich eingreifen, sonst könnten wohl ein paar mehr Leute nachdenklich werden.

Gravatar: Wolfram

Man sollte die indonesischen, rassistischen, antisemitischen Schmierfinken anklagen und wegsperren - wegen VOLKSVERHETZUNG !!! Und die Documenta-Verantwortlichen gleich mit - Wegen Beihilfe zur Volksverhetzung !!!

Dafür gibt es doch diesen Paragrafen !!!

Wieso setzen sich denn eigentlich Indonesier für den Judenhass der Palestinenser ein ???

Ganz einfach: Indonesien ist ebenfalls wie der Nahe und Mittlere Osten u. weite Teile Afrikas muslimisch. Da sind Fanatismus und Antisemitismus solidarisch vorprogrammiert.

Da jedoch unsere Kunstszene grün-rot ebenfalls unterwandert ist - treffen auch dort antisemitische und christenfeindliche Gesinnungsgenossen aufeinander.

Das riesige Gemälde ist lediglich eine Ausdrucksform des mittlerweile in unsere Land wie eine riesige Flutwelle überschwappenden Antisemitismus - durch die Massemigration aus der intoleranten, fanatisierten Halbmondkultur. Davor haben Politik und Medien ja weitgehend ihre Augen bereitwillig verschlossen und durch ständiges Vorschleimen einer Kultur des "Friedens" und der "Barmherzigkeit" regelrecht einschläfern lassen !!! -

Absoluter Kuschelkurs mit einer uns völlig fremden, sich von uns perfekt abschottenden. z.T. sogar extrem feindlichen Kultur, die sich in unserem Land mit ehemals jüdisch-christlicher Prägung dreist und unverfroren in allen Bereichen breitmacht !!! - Da ist entartete Kunst lediglich ein zwar perverses, volksverhetzendes, letztlich "kleines Schmankerl" verglichen den unzähligen Messerattacken, die durch die se Gewaltkultur jährlich gegen die Bürger unseres Landes verübt werden - vornehmlich gegen sich als solche outenden Juden und Christen !!! Die Nationalität und der Migrationshintergrund der meist jugendlichen Straf-Täter wird zwar durch unser gut eingespieltes Medien-Schweige-Kartell weitgehend vertuscht, doch die Deutschen sind doch nicht ganz blöd und ahnen sehr genau, wer da meist in rudelartigen Überfällen zuschlägt und zusticht - und sich dann blitzschnell feige aus dem Staub macht !!!

Gravatar: Hajo

Wenn entartete Kunst plötzlich zum erneuten Problem der Linken wird, dann haben wir tatsächlich einen Paradigmenwechsel erreicht und so wie Michelangelos David ein Aufreger in der damaligen Zeit war, so waren die Abstraktionen während der braunen Zeit ebenso unstandesgemäß und nun werden sie aus sozialistischer Sicht betrachtet und dabei ergeben sich auch wieder neue Einschätzungen und der Künstler selbst wird zur herrlichsten Nebensache der Welt und seine Energie und Vorstellung wird plötzlich durch den linken Mainstream überfahren und dann kann man es ja gleich bleiben lassen und die häuslichen Gartenzwerge pflegen, die hoffentlich unverdächtig sind.

Mit anderen Worten, die haben langsam alle einen an der Waffel, denn Kunst ist der höchste Ausdruck dessen, was man mit Worten nicht mehr zu sagen weiß und wer dem auf die Pelle rücken will, vergreift sich an der geistigen Freiheit, was ja eine Spezialität der roten und braunen Genossen ist und das schon seit ewigen Zeiten.

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