Kommt ein Chinese nach Deutschland

Es ist hoffentlich nur ein Einzelfall, der aber doch bezeichnend ist für das völlig verfehlte deutsche Asylsystem: „Urlaub endet im Flüchtlingsheim: Chinese unterschreibt anstelle einer Diebstahlanzeige einen Asylantrag“.

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Der Tourist wollte einen Diebstahl in Heidelberg bei der Polizei anzeigen, landete aber aus Versehen auf einer anderen Behörde, die ihn einen Asylantrag unterschreiben ließ. Sein Reisepass wurde sogleich eingezogen, er erhielt Flüchtlingsdokumente und wurde über Dortmund in eine Flüchtlingsunterkunft nach Dülmen geschickt, wo er neben Essen und Trinken auch Taschengeld erhielt. Nur durch Zufall bzw. einen aufmerksamen DRK-Mitarbeiter wurde das Missverständnis aufgeklärt, sonst würde der Mann, der nur chinesisch spricht, noch immer auf den Entscheid seines Asylantrags warten, ohne es zu wissen.

Man muss offensichtlich in Deutschland nicht einmal „Asyl“ rufen, um in ein Asylverfahren gepresst zu werden. Das kommt millionenfach vor und ist eine völlige Verdrehung des ursprünglichen Individualrechts auf politisches Asyl bei persönlicher Verfolgung. Wir sollten dahin zurückkehren und weder Terroristen noch Touristen in Asylunterkünfte schicken.

Zuerst erschienen auf alexanderdilger.wordpress.com

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Gernot Radtke

Nach den Orientalen und der Sache in Würzburg (Axtunfall) wird nun auch jeder Chinese gerettet und insofern natürlich auch erkennungsdienstlich behandelt. Man kann schließlich nicht jeden Chinesen als Minderjährigen oder Syrer durchgehen lassen.

Gravatar: Gerd Müller

... zeigt mir die Qualität unserer Behörden deutlich auf.

Selbst auf die Idee zu kommen, irgend einen Chinesen in der Stadt aufzusuchen und um Hilfe zu bitten, übersteigt wohl den geistigen Horizont dieser beflissenen "Schutzgeber" !

Gravatar: mah

Der arme Kerl hat mein Beileid und der aufmerksame DRK-Mitarbeiter meinen Respekt.
Die Story kann gleichziehen mit dem "Hauptmann von Köpenick".
Das ist so brüllend komisch.
Nichts ist irrer als die Realität.

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