Klimaschutz

Wörter und Begriffe verraten mehr, als man denkt, sobald man hinter sie schaut. Man muss ihre Fassade durchdringen, die ihre Anwendung aufgestellt hat; dann geben sie den Blick frei auf ihre wahre Bedeutung; dann erkennt man, was der Anwender mit ihnen will, was er macht, was er wünscht.

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Klimaschutz ist so ein Wort. - Vordergründig geht es, wörtlich genommen, um den Schutz des Klimas der Welt. Dabei wird, meist artig, um Wissenschaftlichkeit vorzutäuschen, zwischen Klima und Wetter unterschieden und dann, sehr viel lautstärker, zur Rettung des Klimas aufgerufen. Dabei versteht man unter Klima irgendetwas langfristiges, was das Wetter beeinflusst, und das sich momentan ändert. Zwar kann niemand nicht einmal annähernd sicher sagen, warum das Klima sich ändert - aber für die meisten ist diese Änderung eine Bedrohung.

Damit wird aber deutlich: Tatsächlich gilt der Klimaschutz nicht dem Klima; geschützt werden soll der augenblickliche Zustand. Denn dem Klima ist es egal, wie es sich ändert. Es ist da, solange die Erde so etwas hat wie eine Atmosphäre. Ändert es sich, dann ist es eben ein anderes Klima. Erst wenn die Vernichtung der Atmosphäre vor der Tür steht, ist die Rede vom Klimaschutz sinnvoll.

Mit anderen Worten: Es geht um den Schutz des Klimas, so wie wir es brauchen. Nichts als der schnöde Egoismus der Gattung steckt hinter dem so universellen Begriff, der tut, als stünde die Welt auf dem Spiel. Unsere Welt steht auf dem Spiel. Anderes Klima - andere Gattungen. Einmal mehr erweisen Naturschützer, die sich gerne als Retter von allem aufspulen, als jene, denen es nur um den Eigennutz geht. Nicht, dass das nicht ehrenwert wäre - aber sie sollten es sagen.

Aber das machen sie nicht. Denn sie meinen tatsächlich, das Klima zu retten. Sie sehen sich als Beschützer der Welt - und zwar der ganzen. Allmachtsphantasien nenne ich das. Der sprachliche Missgriff ist also durchaus kein Lapsus. Er verweist auf die politisch-psychischen Dispositionen jener, die Klimaschutz fordern. In früheren Zeiten war man bescheiden und trieb die zu Rettenden auf eine Arche; heute will man die Sintflut verhindern. Zumindest glaubt man, es zu können.

Übermütig geworden, meinen Menschen, wirklich alles erfassen und manipulieren zu können. Wenn eines der Kennzeichen des technischen Zeitalters die himmelschreiende Anmaßung war, alles erdenkliche machen zu können; mit dem Klimaschutz wird sie noch übertroffen. Und so kommt zum Egoismus die Hybris. Beides ist sündenhaft teuer. Nur das Lachen der Götter, das Lachen der Götter gibt es gratis dazu.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: derDietmar

Um es auf den Punkt zu bringen: Im Fachverständnis der Meteorologen ist Klima nichts anderes, als eine statistische Aussage über das in einem bestimmten Gebiet während einer längeren Zeit (i.d.R. ca 30 Jahre) durchschnittlich beobachtete Wetter.

Wer also von "Klimaschutz" redet, meint offenbar, das Wetter schützen zu müssen, ohne dass mitgeteilt wird, seit wann und wie der Mensch ausgerechnet das Wetter, ein stochastisches Geschehen in unserer Atmosphäre, beeinflussen kann. Das ist höherer Blödsinn!

Ich kenne nur ein örtlich und zeitlich begrenztes Einwirken auf eine Wettererscheinung: Das "Impfen" von Regenwolken mit Silberjodid per Flugzeug, um das vorzeitige Abregnen und damit den Schutz z.B. von Obst-Plantagen zu bewirken. Ein Einfluss auf das Wetter selbst, welches diese Regenwolken hervorbringt, ist damit nicht möglich.

Alles weitere lernt man gut verständlich auf der Webseite www.eike-klima-energie.eu
wo auch über den Irrsinn der Energiewende berichtet und gesichertes Faktenwissen zur Kernenergie, zur Technik der Energie-Erzeugung und -Verteilung wird.

Sehr lehrreich auch die Hinweise auf die Gefahren, welche täglich unserer Stromnetz-Stabilität durch die per Gesetz vorrangig einzuspeisenden volatilen Energiebeiträge von Photovoltaik und Windkraftanlagen drohen. Von den Kosten, dieses Flatterstrom-Chaos täglich auszubügeln, ganz zu schweigen.

Gravatar: Unmensch

Die Verschleierung des Eigennutzes ist bei den Helfern und Rettern wesentlicher Teil ihrer Identität - es wird nicht möglich sein, die davon abzubringen. Eher wird es im Sommer schneien.

Gravatar: Hans-Peter Klein

@ H. Becker
Die 3 postings hintereinander tut mir leid, ich war unterwegs und hatte eine schlechte Verbindung.
MfG, HPK

Gravatar: Heinz Becker

Herr Klein, 4 Beiträge gleich auf der ersten Seite? Respekt, diesmal haben Sie sich selber übertroffen. Aber schön, dass es Ihnen gut geht.

Gravatar: Karl Kaiser

" wenn die Vernichtung vor der Tür steht?"
Die Vernichtung steht vor der Tür. Unglaublich, was für ein Bockmist hier gepostet wird.

Gravatar: Hans-Peter Klein

Wenn ein Jurist unverständlich formuliert,
dann ist das ...

den Rest kennen Sie.
MfG, HPK

Gravatar: Wolfgang Hebold

Wenn man einen Texxt nicht verstanden hat, ist das nicht weiter schlimm. Aber man sollte es nicht unbedingt öffentlich machen.

Wolfgang Hebold

Gravatar: Hans-Peter Klein

Aha so so,
die Vernichtung der Atmosphäre muss also erst kurz vor der Tür stehen, dann, aber nur dann, ist die Rede vom Klimaschutz sinnvoll.

Immerhin mal ne klare Aussage, kann man so sehen.

Und die , die dann gerade leben, worüber soll deren Rede dann gehen?
Dann geht's los, richtig los?
Mit Klimaschutz und so?

Das Lachen der Götter über derartigen Stuss ist bereits jetzt gratis.

Sonne und Wind auch , gratis , und zwar jetzt, konkret.
MfG, HPK

Gravatar: Hans-Peter Klein

Aha so so, Klimaschutz ist erst dann sinnvoll, wenn die Vernichtung der Atmosphäre vor der Tür steht.

Kann man so sehen.

Und was sollen die, die dann gerade leben machen?
Dann geht's los?
So richtig mit Klimaschutz?

Das Lachen der Götter ist dann gratis,
Sonne und Wind sind es bereits jetzt.
MfG, HPK

Gravatar: Hans-Peter Klein

Aha so so,
Klimaschutz ist erst dann sinnvoll, wenn die Vernichtung der Atmosphäre vor der Tür steht.

Kann man so sehen. Klar, dann mutiert Klimaschutz zu einer himmelschreienden Anmaßung , zur Hybris.

Und was machen wir bzw. die, die dann gerade leben, wenn die Vernichtung vor der Tür steht?

Dann geht's los? Mit dem Klimaschutz?
So richtig?
Und womit?

Das Lachen der Götter ist dann gratis,
Sonne und Wind
sind es bereits jetzt.

MfG, HPK

Gravatar: Hand Meier

Für die Ersatz-Religion der Atheisten gibt es Glaubensbekenntnisse, die von Klima-Päpsten dieser Ersatz-Religion zu Dogmen erhoben wurden, um damit Branchen, per politischer Lobby-Gesetze, zu materiellem Reichtum zu verhelfen.
Die ganze Wechsel-Stromerzeugung ohne regulierbare Dampfturbinen, die „eine Balance von Einspeisung elektrischer Leistung zum augenblicklichen Verbrauch austariert“ und das bei exakt 50 Hertz Takt der Impuls-Frequenz, ist durch diese Ersatz-Päpste ohne jeden Realitäts-Bezug in Deutschland entstanden.
Es ist eines dieser Merkel-Manöver die gegen alle Prinzipien der Vernunft verstoßen. Die eine gefährliche Abhängigkeit erzeugen, in dem Branchen entstehen, denen die Ausbeutung der Deutschen durch hohe Zusatzkosten per Gesetz ermöglicht wird.
Wer nie ein MINT-Fach absolvierte, sondern als Sprachler dieser Ersatz-Religion beigetreten ist, um Solar-Dächer zu verklären oder Windmühlen als „Klima-Schutz“ zu loben, der hat einen an der Klatsche, soviel steht fest.
Die Hybris das zukünftige Wetter politisch regeln zu wollen, ist an Irrsinn nicht zu toppen.

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