Hass auf die Moderne, Gegner des Rationalismus
Hass auf die Moderne, Gegner des Rationalismus
Datum: 01.03.2013, 07:23
Heute Mittag bin ich von einem Freund auf diesen Artikel von Alan Posener in der Welt hingewiesen worden. Der Kommentar des Freundes: *Kopfschüttel*!
Dem ist im Grunde nichts hinzuzufügen. Oder vielleicht doch? Vielleicht zur Frage, wie man zu solch – sagen wir mal – originellen Auffassungen kommen kann.
Als ein erster Hinweis sei auf die eigentümliche Methode des Autors hingewiesen, die zur Anwendung kommt, sowie er sich Benedikt zu nähern versucht. Erhellende Ausführungen dazu finden sich auf Pater Recktenwalds kath-info.de.
Es ist wohl zunächst in der Tat ein methodologisch-konzeptionelles Problem, d. h., die der Frage „Was soll gelten?“ vorgelagerten Fragen „Woher weiß ich, was gilt?“ (Methode) und „Was ist es überhaupt, das gelten soll?“ (Konzept) werden völlig unterschiedlich beantwortet, so dass die normativ interessante Frage unter ebenso völlig unterschiedlichen Voraussetzungen angegangen wird. Man kann methodisch und konzeptionell weit ausgreifen – oder eben kurz. Die Tatsache, dass hier die Komplexität des Moderne-Diskurses auf das Format eines Zeitungsartikels gebracht wird, um vor dem selbstgestalteten Hintergrund einen der einflussreichsten Köpfe der Gegenwart zu diskreditieren, darf als Hinweis auf eine zu kurze, zu enge Konfektionierung des Ansatzes genommen werden.
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