Kirchenaustritte in Regensburg am Jahresanfang 2014 wiederum sprunghaft angestiegen
Kirchenaustritte in Regensburg am Jahresanfang 2014 wiederum sprunghaft angestiegen
Datum: 16.05.2014, 09:59
Ab 2015 müssen die Banken Kirchensteuer auf Kapitalerträge abführen. Dadurch wird vielen Kirchenmitgliedern wieder bewusst, dass die Kirchenmitgliedschaft unnötige Kosten verursacht.
Viele Menschen werden wegen der künftig auf Zinserträge direkt erhobenen Kirchensteuer ihre Mitgliedschaft überdenken. Die meisten „Christen“ wurden durch die Kleinkindtaufe gegen ihr Selbstbestimmungsrecht Kirchenmitglieder und haben in der Regel keine innere Bindung zur Kirche oder dem christlichen Glauben. Der Kirchenaustritt selbst ist daher oft nur eine Frage der Zeit. Er kann je nach Bundesland beim Amtsgericht oder Standesamt vollzogen werden.
Die Regensburger Stadtverwaltung veröffentlicht auf ihrer Statistikseite die monatlichen Austrittszahlen. Die ersten vier Monate 2014 brachten demnach eine regelrechte Austrittswelle:
Kirchenaustritte aus der ev. und der r.-k. Kirche von Bürgern mit Haupt- oder Nebenwohnsitz in Regensburg:
01.12 – 04.12 # 252 Austritte
01.13 – 04.13 # 362 Austritte, Anstieg gegenüber dem Vorjahr 44%
01.14 – 04.14 # 498 Austritte, weiterer Anstieg gegenüber dem Vorjahr 38%
Im langjährigen Durchschnitt verlieren die beiden großen Kirchen in Deutschland Jahr für Jahr zusammen ca. 500.000 Mitglieder.
Bei den verbleibenden Mitgliedern sinkt die Kirchenbindung. So haben 2012 lediglich 11,8% der Katholiken den Sonntagsgottesdienst besucht, 2010 waren es noch 12,6%. Die katholischen Kirchen sind fast leer. Bei der ev. Kirche ist der Besuch des Sonntagsgottesdienstes peinlich niedrig, 2012 nur 3,6%.
Ohne die Kleinkindtaufen wären die christlichen Kirchen Randerscheinungen. Ich bin gerne bereit, ausführlich zum Unsinn der Kleinkindtaufen Stellung zu nehmen.
Joachim Datko - Physiker, Philosoph
Forum für eine faire, soziale Marktwirtschaft www.monopole.de
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