Was kommt nach der Währungsunion_
Was kommt nach der Währungsunion_
Datum: 03.03.2014, 11:05
Ein Presseartikel aus der Zukunft.
Berlin, am 01.03.2030. “Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren”, warnte schon Benjamin Franklin lange vor unserer Zeit. Nach dem der Bundestag damals im Jahre 2014 aufgelöst wurde und in die euroäpische Regierung überging wurden wir Zeugen von nie da gewesenen Protesten. Man spricht heute von einem “silent War”, also einem Krieg gegen die Menschen. Es gab keine Waffen und Bomben aber die Bürgerinnen und Bürger waren dennoch gefesselt. Überwachung durch die NSA sowie immer ausgefeiltere Gesetze zur Einschränkung der Meinungsfreiheit waren die Folge. Als Ursache dieser Entwicklung machen die Protestler zu dieser Zeit die immer noch andauernde globale Schuldenkrise aus: Nach Italien, Spanien, Griechenland, Irland, und Portugal müssen nun auch Frankreich, Japan, die USA und Belgien unter den internationalen Rettungsschirm. Als die Regierung im Jahr 2014 auch in Deutschland Sozialleistungen kürzen muss geht es los: Millionen von Menschen gehen auf die Straße. Im Sommer 2014 kommt es in Berlin zu bürgerkriegsähnlichesn Szenen, weil man die Fußball-Weltmeisterschaft absagen musste. Die Regierung Merkel trat geschlossen zurück.
Die Forderung der Protestbewegung ist klar definiert: Freiheit für Europa, keine virtuellen Ketten mehr durch das Finanzsystem, dezentrale Demokratie statt Zentralregierung. Immer mehr Leute verstehen, dass sie Sklaven eines Geldsystems sind, welches sie nie gewollt haben. Der 01.03.2030 wird als “Ende des silent War” in die Geschichte eingehen. An diesem Tag feiern wir die Gründung der europäischen Zollunion. In ihr existieren souveräne Staaten in größe der heutigen Bundesländer. Über Geld macht man sich nun keine Gedanken mehr: Alle verwenden das gleiche Geld, welches durch einen Mix aus Platin, Palladium, Silber und Gold gedeckt ist. Diese Deckung wurde in die einzelnen Länderverfassungen geschrieben und ist unantastbar. Aufgabe der europäischen Zollunion ist, den reibungslosen Handel von Gütern sicher zu stellen. Alles andere entscheiden die Bürgerinnen und Bürger vor Ort in den Staaten. “Nun können wir gezielt auf die Bedüfnisse der Menschen in Baden-Württemberg eingehen”, schwärmt Jennifer X, die neu gewählte Finanzministerin des Südweststaates. Zur Stunde finden die Hambacher-Prozesse statt, bei denen die potenziellen Verbrecher des alten Systems zur Rechenschaft gezogen werden. Waffenhandel, Versklavung, Lügen, Wahlbetrug, Finanzmarktmanipulation, Bildung einer terroristischen Vereinigung (EU) und vieles mehr wird ihnen vom Volk vorgeworfen.
“Imperien sind immer schon zusammen gefallen, aber einzelne Staaten mit stabilem Geld, innerhalb einer sicheren Zollunion bilden von nun an die Grundlage für eine sichere Zukunft in Demokratie in Frieden“, resümiert Frank Schäffler, der einst der FDP angehörte, sich aber nun im Ruhestand befindet. Dieser Krieg wird als einer der schlimmsten in die Geschichte eingehen, denn erst das Aufwachen der Menschen hat sein Ende bewirkt. Der 01.03.2030 ist der Tag Null für Freiheit, Sicherheit und Demokratie in Europa. “Die Menschen halten zusammen, sind aber nicht gleich”, steht in der Präambel des Vertrages zur Gründung einer europäischen Zollunion. Zudem wurden die Notenbanken abgeschafft, denn ihre Funktion wird nicht mehr benötigt. Die Geldmenge bleibt konstant und wird nicht mehr fortlaufend erhöht. Das einzige was ab jetzt fortlaufend erhöht wird ist der Wohlstand der Menschen. Diese haben nun die Wahl was sie tun: Mehr Wohlstand oder weniger Arbeit. Durch den Wegfall der Zinszahlungen durch die ehemalige sog. “Bundesrepublik Deutschland” bleibt den Menschen nun viel mehr Vermögen von ihrer Leistung ihnen selbst überlassen. Die Menschen wissen diese Freiheit zu schätzen und man ist froh, dass sich diese Entwicklung in letzter Sekunde noch zum Guten gewendet hat.
Zwei Dinge sind gewiss: Erstens kommt es anders, und zweitens wie man denkt. Freiheit ist, wenn alle machen dürfen, was sie wollen, so lange sie keinem anderen, einem Tier, oder der Umwelt, einen Schaden zufügen.
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