Ja, ich bin gegen Flüchtlinge
Ja, ich bin gegen Flüchtlinge
Datum: 31.07.2015, 09:54
Selbstverständlich bin ich gegen Flüchtlinge, denn ich finde es nicht schön, wenn Menschen flüchten müssen. Ich bin für die menschenwürdige Aufnahme der Flüchtlinge, aber ich bin dagegen, dass Menschen flüchten müssen. Deshalb bin ich auch gegen Flüchtlinge, denn ich lehne diese unfreiwillige Lebenssituation für Menschen ab. Es sind nicht die Menschen, die mich stören, sondern ihr Umstand. Wir sollten endlich damit aufhören zu glauben, dass die Probleme mit besseren Unterkünften und politisch korrektem Neusprech zu lösen seien. Das größte Problem der Flüchtlinge ist die Flucht. Deshalb löst man das Problem dieser Menschen nur, wenn man die Ursachen der Flucht bekämpft.
Warum flüchten denn so viele Menschen? Die Ursachen liegen auf der Hand: Der versnobbte Norden plündert ärmere Länder aus und finanziert dreist korrupte Regierungen, die die Menschen der ärmeren Länder in Schach halten, damit unsere Großkonzerne bessere Profite haben. Sollte hierzu Gewalt notwendig sein, dann liefern wir natürlich auch Waffen. Dies ist alles ganz toll für unseren Export und unser BIP, mit dem sich dann wiederum unsere Regierung schmückt, damit sie vom völlig verdummten und traumatisierten Wähler gewählt wird. Wir lösen die Problematik nicht mit neuen Duschköpfen in Flüchtlingsheimen, sondern mit einer gerechteren Welt. Ich bin gegen Flüchtlinge, weil ich dagegen bin, dass jemand flüchten muss.
Natürlich müssen wir ankommende Flüchtlinge in ihrer akuten Notsituation aufnehmen und wesentlich besser versorgen. Dies ist aber nur Symptombehandlung. Um die Probleme zu lösen müssen wir unseren Einfluss auf die Ursachen untersuchen und kritisch hinterfragen. Nicht der Flüchtling ist Schuld an seiner Lage, sondern die “westliche” Ausbeutung durch skrupellose Regierungen in Europa und den USA. Wer das Leben der Flüchtlinge verbessern möchte, der sollte nicht nur treudoof politisch korrekte Phrasen nachplappern, sondern vernünftig handeln und seine eigene Lebensweise und die kranken Taten seiner radikaleuropäischen Führer hinterfragen.
Wir sollten alle gegen Flüchtlinge sein und dafür sorgen, dass weniger und nicht mehr zu uns kommen. Hierzu müssen wir aber die Ausbeutung anderer Länder sowie Waffenlieferungen stoppen. Wir zerstören mit unserem Verhalten die Heimat anderer Menschen. Wir müssen nur aufhören andere Verbrecherregimes zu unterstützen und ärmere Länder am marktwirtschaftlichen Aufschwung teilhaben lassen, dann können alle Menschen ihre Heimat lebenswert nennen. Wer möchte, dass mehr Menschen flüchten müssen, ist meiner Meinung nach irgendwie krank im Kopf. Wir können es den Flüchtlingen hier noch so schön machen: Eine Flucht wird niemals schön sein und mit Heimen und Taschengeld löst man nicht die Ursache der Flucht.
Beitrag erschien auch auf: pinksliberal.wordpress.com
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