Gute Erfahrungen mit Dinner-Cancelling

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Gute Erfahrungen mit Dinner-Cancelling
Datum: 12.06.2014, 12:07

Nach der Empfehlung der Anhänger sollen zwischen dem letzten Essen des Tages und dem Frühstück am nächsten Morgen mindestens 14 Stunden liegen. Oder einfacher gesagt: Man isst nach dem Mittag nichts mehr; außer eventuell einem Snack/Obst am Nachmittag. Um für sich selbst heraus zu finden, ob “Dinner-Cancelling” das richtige für einen ist, muss man keine wochenlange Diät machen. Ein einziger Abend reicht aus, um zu erkennen, ob es “wirkt” oder nicht.

Man schläft wesentlich besser, denn der Körper kann bei leerem Magen besser herunterfahren. Er muss nicht “arbeiten”, was auch die Körpertemperatur geringfügig senkt. Ebenfalls erwiesen ist, dass Dinner-Cancelling den Blutzuckerspiegel senkt, wodurch vermehrt die Hormone Somatotropin und Melatonin gebildet werden sollen. Somatotropin  ist ein Wachstumshormon für Muskeln und kaputte Zellen. Es bremst die Fettspeicherung und sorgt für frische sowie junge Zellen. Melatonin verlangsamt die Körperfunktionen und vermindert hierdurch den Alterungsprozess. Hierfür gibt es allerdings kaum wissenschaftliche Belege.

Das Dinner-Cancelling hat auch Nebenwirkungen. Oft kommt es zu Heißhungerattacken und viele Behauptungen der Anhänger sind nicht wirklich wissenschaftlich belegt. Einzig sicher scheint mir die Sache mit der Körpertemperatur und dem Blutzuckerspiegel. Auch die Sache mit dem Wachstumshormon Somatotropin  ist belegt. Ob es der Gewichtsreduktion dienlich ist, kann ich nicht beurteilen. In südlichen Ländern ist das Abendessen die Hauptmahlzeit des Tages. Dort gibt es aber nicht mehr dicke Menschen wie bei uns. Im Gegenteil: Die Deutschen werden immer fetter! Dinner-Cancelling ist nicht der Stein der Weisen.

Man schläft gut und es tut dem Körper gut. Andere Auswirkungen muss wohl jeder selbst feststellen. Ich finde es nicht schlecht, auch deshalb, weil ich wie oben geschrieben das Abendessen öfters mal schlicht vergesse. Ich kann jedem empfehlen, es mal zu probieren. Jeder Körper ist anders und jeder Mensch hat andere Bedürfnisse. Manchmal hat man auch um z.B. 19 Uhr Hunger, isst nichts, und gegen 21 Uhr ist der Hunger einfach weg. In diesem Fall war es kein richtiger Hunger, sondern nur eine Angewohnheit.

PS: Ja, es ist Sommerloch….

Hinweis: Dieses Posting soll keine veganverschwulte Werbung für eine Diät sein, sondern einfach etwas, das man mal ausprobieren könnte.

Beitrage erschien auch auf: pinksliberal.wordpress.com

Sven von Storch

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