EZB-Planwirtschaft zerstört den Kreditmarkt
EZB-Planwirtschaft zerstört den Kreditmarkt
Datum: 26.10.2015, 18:27
Seitdem die EZB im grossen Stil Covered Bonds aufkauft, hat sich der Markt von einer klassischen Preisfindung verabschiedet. Werden die Käufe irgendwann eingestellt, dann bricht das Kartenhaus zusammen.
Das Aktivakaufprogramm der Europäischen Zentralbank (sog. QE) hat die Emissionstätigkeit angeheizt, denn die Kreditnehmer haben bemerkt, dass die EZB scheinbar jeden Schrott kauft. Normale Käufer hingegen bleiben dem Markt immer öfter fern, denn durch die planwirtschaftliche Marktmanipulation der EZB sind die Kurse zu hoch und demnach die Renditen zu niedrig für die eingegangenen Risiken.
Laut JPMorgan hat die EZB in den vergangenen zwölf Monaten zirka 19 Prozent des Angebots mit neuem Luftgeld aufgekauft und hält nun 24 Prozent vom gesamten Markt. Der EZB ist es scheinbar wichtiger, frisches Geld zu drucken, als einen funktionierenden Kreditmarkt zu haben. Zu was “künstlich niedrige Zinsen” und “nicht vergütete Risiken” führen, haben wir schon in der Finanzkrise und in der Eurokrise gesehen. Das System braucht immer mehr billiges Luftgeld, um zu überleben. Was damals als “Übergangsbrücke” gedacht war, ist nun ein Dauerzustand – mit neuen Risiken für die Zukunft!
Die Euronazis in den Parlamenten, die Geldsozialisten von EZB und FED und die Verblödung der Menschheit sind die größten Risiken der nächsten Jahre.
Zuerst erschienen auf pinksliberal.wordpress.com
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