Die Illusion der sozialen Gerechtigkeit
Die Illusion der sozialen Gerechtigkeit
Datum: 25.11.2015, 11:28
In einer freien Gesellschaft setzt der Staat keine Allgemeininteressn durch. Er beschränkt sich darauf , Verfahrensregeln für den Verkehr zwischen freien Individuen festzulegen.
Der Begriff “soziale Gerechtigkeit” ist ein Paradoxon. Als “gerecht” oder “ungerecht” kann man nur absichtsvolles Handeln von Individuen bezeichnen, aber niemals gesellschaftliche Zustände oder Resultate von sozioökonomischen Prozessen. Demnach sollten sich staatliche Eingriffe in das Leben der Bürgerinnen und Bürger auf das Notwendige beschränken, zum Beispiel auf das Straf- und Privatrecht.
Es kann in einer freien Gesellschaft über die Sicherung des Friedens und der öffentlichen Ordnung hinaus keine positiven Staatszwecke geben. Weil es Verantwortung nur für individuelles Handeln und nicht für kollektives oder politisches Handeln gibt, wird jede Form der Zentralherrschaft (egal ob aus Berlin oder aus Brüssel) zu Ungerechtigkeit und Verschwendung führen. Gerechtigkeitsrelevant ist allein, ob die Individuen ihre Anteile rechtmäßig erworben haben oder nicht.
Beitrag zuerst erschienen auf pinksliberal.wordpress.com
Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.
Für die Inhalte der Blogs und Kolumnen sind die jeweiligen Blogger verantwortlich. Die Beiträge der Blogger und Gastautoren geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder.


Add new comment