Ein Plädoyer für Griechenland
Ein Plädoyer für Griechenland
Datum: 11.02.2010, 11:15
Angekommen am Hafen warteten Mulis und Gastgeber. Langsam haben die Griechen neue Hotels gebaut, kam das leicht und schnell verdiente Geld mit dem man immer neu gebaut hat. Mit den großen Summen kam logischerweise danach die Korruption mit neuen Ausrüstungsbedürfnissen, usw.. so wurde die Spirale des Elends eingeschaltet.
Ein Minister sagte mir in den 80er Jahren ganz stolz, dass Griechenland zweimal mehr Touristen in einem Jahr als Einwohner hatte. Ein Freund fragte ihn skeptisch: ist das gut oder eine Plage? Heute hat fast jede Insel ihren Flughafen und es kommt nicht mehr nur ein Schiff pro Woche sondern ein Flugzeug jede Stunde! Jetzt hat man endgültig die Antwort: Pollution, Korruption, Armut, Überschuldung und letzendlich Gewalt auf der Straßen...
Als ob das nicht ausreichen würde, hat die Stadt Athen noch fast eine Million neue Einwohner aus Bulgarien, Rumänien, Rußland, dazu bekommen, die „reichen“ Erben des Kommunismus wie man sie kennt.
Man hat den Eindruck, dass man dort nur auf das rettende finale Erdbeben warten kann.
Trotz dieses pathetischen Bildes sah ich während meiner letzten Reise ein ganz kleines Licht der Hoffnung. Wenn ein Bus oder Straßenbahn an einer Kirche vorbei fährt, bekreuzigen sich die Christen ganz öffentlich und werden nicht angelächelt oder verspottet. Wenn man das hier tun würde, würde man mit Sicherheit auf der rötesten Liste der fleißigen Kollegen Platzecks enden. Wie für Griechenland die Konsequenzen sein werden, wird man später erfahren.
Also, noch einmal kann ich nur diese Zeilen mit dieser Höfflichkeitsformel enden, wünschend das Beste für alle:
Bekehrt euch und glaubt an das Evangelium.
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