Toxic Masculinity – Verteufelung der Männlichkeit
Toxic Masculinity – Verteufelung der Männlichkeit
Datum: 29.03.2019 - 08:00 Uhr
In den USA steigen die Selbstmordraten. Der statistische Gesamt-Anstieg wird allerdings nur durch eine bestimmte Gruppe verursacht: weiße, europäisch-stämmige Männer [siehe Dokumentation der »BBC«]. Alle anderen Gesellschaftsgruppen, wie Afro-Amerikaner, Latinos oder allgemein Frauen sind prozentual weniger gefährdet. Bei ihnen gibt es auch keinen signifikanten Anstieg der Suizid-Raten. Nur bei den weißen Männern steigt die Zahl der Freitode, besonders bei jenen mittleren Alters.
Doch nicht nur Selbstmord dezimiert die Zahl weißer Männer in den USA. Auch Drogenkonsum und Alkoholmissbrauch fordern ihren Tribut [siehe Bericht »PBS«]. In den USA steigt die Lebenserwartung nicht mehr, sondern sinkt. Dies liegt auch hier statistisch vor allen an den weißen, europäisch-stämmigen Männern mittleren Alters.
Dennoch verbreiten die Kulturmarxisten die Mär vom »white male privilege«. Männer seien privilegiert, Weißen seien privilegiert, weiße Männer demnach am privilegiertesten. Daher bekommen sie den ganzen Hass der gesellschaftspolitischen linken Aktivisten zu spüren. Denn weiße Männer sind Verantwortlich für alle die Kriege und Genozide dieser Welt, so der Narrativ.
»Male Disposability« nennt man das in den USA. Männer standen, historisch gesehen, in Massen zur Verfügung, um im Krieg als Kanonenfutter das eigene Leben zu lassen. In Friedenszeiten wird ihnen auf andere Art und Weise deutlich gemacht, dass sie Verfügungsmasse sind, indem sie auf dem Arbeitsmarkt entweder kaltgestellt oder zum Niedriglohn eingestellt werden. Als Familienväter werden sie in einer emanzipierten Welt nicht mehr gebraucht, aber zahlen müssen sie bei einer Scheidung trotzdem.
Viele weiße US-Amerikaner sehen für sich keinen Platz mehr in der Gesellschaft. Sie können keinen Selbstwert mehr finden. Kraft, Mut, Einsatzwille, Härte, all diese männlichen Tugenden werden in der hochtechnisierten Welt nicht mehr gebracht. Den stolzen Arbeiter, der mit seiner Hände Arbeit für sich und seine Familie sorgt, gibt es immer weniger.
Die Jungend spürt das. Weil die Jungs weniger männliche Vorbilder im realen Leben haben und weil ihnen die Männlichkeit schon in der Pubertät ausgetrieben wird, suchen sie ihre Ventile in immer brutaleren Videospielen, anstatt sich in Sport und Handwerk zu betätigen. In der Video-Fantasiewelt können sie ihre Aggressionen ausleben und ein Held sein.
Auf Dauer wird diese Verteufelung der Männlichkeit, dieses linke und radikal-feministische Narrativ der »toxic masculinity«, der westlichen Zivilisation schaden – zumal andere Kulturen davon unberührt zu sein scheinen und entsprechende Lücken in den Männlichkeit-Vorbildern mit ihren Versionen füllen.
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