Rhetorik der Mainstream-Medien in ihrem vorgeblichen Kampf gegen Rechts

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Rhetorik der Mainstream-Medien in ihrem vorgeblichen Kampf gegen Rechts
Datum: 07.06.2018 - 09:13 Uhr

Propaganda und Erziehung statt Information und Aufklärung, das ist das Motto der meisten Mainstream-Medien. Manche Zeitungen und Nachrichtenmagazine scheinen dafür sogar in Kauf zu nehmen, an Leserschaft und Abonnenten zu verlieren: Hauptsache, ihre Hetz-Botschaften werden unter das Volk gebracht.



Ein wichtiges Element scheint dabei die Etikettierung von Politikern mit festen Begriffen zu sein. Wann immer beispielsweise von der AfD oder deren Politikern die Rede ist, werden Begriffe wie »rechtspopulistisch«, »rechtskonservative«, »rechtsextrem« oder »populistisch« verwendet. Diese Begriffe sollen wie feste Attribute an den Politikern und Parteien haften bleiben. Auch ausländische Politiker wie Donald Trump, Victor Orban, Nigel Farage oder die neue Regierung in Italien bekommen regelmäßig diese Attribute verpasst. Damit ist es dem Leser gar nicht mehr möglich, sich ein objektives Bild von Parteien und Politikern zu machen, weil die Etiketten gleich mitgeliefert werden.


Auch bestimmte Lebensformen werden mit Attributen versehen. Selbst so etwas Normales wie die Familie kann schon in bestimmten Kontexten mit Attributen wie »reaktionär« oder »völkisch« verknüpft werden, um diese sogleich zu diskreditieren.


Bei vom Mainstream abweichenden Meinungen werden knallharte Kampfbegriffe genutzt. Da ist dann bei EU-Kritikern von »Feinden Europas« die Rede, und Migrations-Kritiker werden als »Feinde der offenen Gesellschaft« bezeichnet. Es ist schon bezeichnend für den Zustand unserer Demokratie, wenn Andersdenkende als »Feinde« bezeichnet werden. Das kannte wir zuletzt von den Nazis und aus der DDR.


Weitere wichtige Kampfbegriffe der Mainstream-Medien sind »Hass« und »Hetze«. Diese Begriffe werden gegen all jene verwendet, die dem herrschenden Mainstream widersprechen. Wenn also Lebensschützer für den Schutz des ungeborenen Lebens demonstrieren, dann soll das »Hass« sein. Wenn aber die linken Gegner des Lebensschutzes mit Parolen wie »Hätte Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben« um sich werfen, ist das natürlich kein Hass und keine Hetze, denn es kommt ja von links. Und von dort kommt immer nur »Love« und »Liebe«.


Ein weiterer Vorwurf ist jener der »Verschwörungstheorie«. Wann immer Zusammenhänge aufgedeckt werden, die dem Establishment und den Mainstream-Medien nicht passen, ist von »Verschwörungstheorien« die Rede. Solche Begriffe sind Signalwörter. Sie sollen dem Leser signalisieren und suggerieren, nicht weiter über gewisse Vorwürfe nachzudenken, denn es seien ohnehin ja nur »Verschwörungstheorien«. Frei nach dem Motto: Hört nicht hin! Lest nicht weiter! Es sind nur nur »Verschwörungstheorien«. Den Bürgern soll das freie Denken ausgetrieben werden. Die Mainstream-Presse behandelt somit ihre Leser wie unmündige Kinder.


Mit dem Ende der offenen Debatte kommt das Ende der Demokratie


»Mit Nazis redet man nicht« – Um Andersdenkenden Redeverbot zu erteilen, werden diese mit dem schwerwiegendsten Vorwurf unserer Zeit konfrontiert, nämlich »Nazi« zu sein. Früher war dies ein Bergriff für Anhänger des Nationalsozialismus und Mitglieder der NSDAP. Heute kann jeder mit dem Nazi-Etikett versehen werden, der links der Linken ist.


Schon das Pflegen traditioneller Familienwerte kann den Nazi-Vorwurf zur Folge haben, wie beispielsweise im Apothekenblatt »Baby und Familie« geschehen. Dort wurde von der Gefahr rechter Familien gewarnt. Wenn die Mädchen blonde geflochtene Zöpfe haben, ordentlich gekleidet und brav sind, die Mütter freundlich und engagiert, die Kinder keine amerikanischen Markenklamotten tragen und das Familienleben intakt zu sein scheint – dann bestehe oftmals eine Gefahr von rechts, wurde da behauptet.


Auch Lebensschutz wird als »rechts« beschrieben. Über christliche Gruppen wird oftmals berichtet, als handele es sich um rechtsradikale Sekten. Wandergruppen und Pfadfinder sind sowieso verdächtig. Auch die Deutschlandfahne im Vorgarten oder das Singen der Hymne bei der Fußballübertragung wird von vielen Linken als Alarmsignal verstanden, dass sie es mit Nazis zu tun haben.


Damit wird der Begriff »Nazi« relativiert. Auch die Begriffe »rechts«, »rechtsextrem«, »rechtspopulistisch« werden inflationär benutzt. Was soll man sagen, wenn man einen wirklichen Nazi vor sich hat?


Für konservative Menschen ist es eine Beleidigung mit solchen Begriffen konfrontiert zu werden. Das ist so, als würde man die Grünen mit den Stalinisten gleichsetzen. Doch die Presse der Mainstream-Medien schafft es, Schritt für Schritt, ganz langsam, aber unaufhörlich, die Hemmschwelle für die Verwendung radikaler Begriffe für Andersdenkende zu verwenden.


Dabei haben die deutschen Mainstream-Medien Rückendeckung von den amerikanischen Mainstream-Medien, die es doch tatsächlich immer wieder schaffen, Donald Trump auf einer Linie mit Rechtsradikalen und Neonazis zu stellen. Das ist eine Beleidigung von mehr als 60 Millionen Trump-Wählern.


Das Senken der Hemmschwelle gegen Andersdenkende durch die Mainstream-Medien bereitet den Boden für Aggression. Antifa und andere radikale Gruppen finden hier ihre Bestätigung, Gewalt anwenden zu dürfen. Es ist gerade so, als werde ein Teil der Bevölkerung medial zum Abschuss freigegeben, um sich oppositionellen Bewegungen zu entledigen. Gott sei Dank gibt es viele Bürger, die dieses Masche der Mainstream-Medien durchschauen.

 

Sven von Storch

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