IWF und US-Wirtschaftsexperten loben Trumps Steuerreformen

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IWF und US-Wirtschaftsexperten loben Trumps Steuerreformen
Datum: 24.01.2018 - 09:46 Uhr

Sie hetzen gegen den US-Präsidenten, doch sie profitieren von seinen Steuerreformen: Ein Teil der US-Elite und der US-Mainstream-Medien spielt ein doppeltes Spiel. In den Zeitungen und im Mainstream-Fersehen wird immer noch so getan, als sei Trump der schlechteste Präsident aller Zeiten. Aus jeder Twitter-Meldung wird ein Skandal gebastelt.



Doch immer mehr US-Ökonomen loben dessen Wirtschaftspolitik. Insbesondere dessen Steuerreformen. Trump unterzeichnete den sogenannten »Tax Cuts and Jobs Act« am 22. Dezember 2017. Zwei Tage zuvor hatte der Senat den Reformplan mit 51 zu 48 Stimmen angenommen. Einer dieser Ökonomen, die Trumps Steuerpläne loben, ist der 1940 geborenen US-Ökonom Arthur B. Laffer aus Ohio.


Arthur B. Laffer ist ein bekannter US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler, der seine Meriten in Yale und Stanford erworben hat. Nach ihm ist die sogenannte »Laffer-Kurve« benannt. Diese Kurve zeigt das Verhältnis von Steuereinnahmen und Steuersatz. Nach der zugrunde liegenden These werden die Steuereinnahmen mit steigendem Steuersatz erst steigen, dann nach Erreichen eines Maximums wieder sinken. So ergibt sich die Form einer Kurve. Die US-Regierung unter Ronald Reagan berief sich im Rahmen ihrer Wirtschaftspolitik auf diese These und senkte die Einkommensteuern.


In diesem Sinne ist Arthur B. Laffer ein Befürworter der Steuerreformen von US-Präsident Donald Trump. Auf der jüngsten ZfU-Kapitalmarkttagung in Zürich sagte Laffer am vergangenen Montag, wenn man reiche Leute besteuere und das Geld armen Leuten gebe, habe man am Ende viele arme Leute und keine reichen mehr. Laffer betonte nach Infos von »Guidants News« : »Menschen arbeiten nicht, um Steuern zu zahlen.« Die US-Steuerreform ist nach Arthur B. Laffer das wichtigste Gesetzeswerk der letzten 30 Jahre. Die Senkung des Spitzensteuersatzes für Privatleute trage nach der Ansicht von Laffer mit dazu bei, dass es sich wieder lohne, Investor in den USA zu sein. Dies sei gut für das Wirtschaftswachstum. Die von Trump geplanten Steuersenkungen würden zu einer erheblichen Mehrdynamik der US-Wirtschaft führen, schätzt Laffer.


Insbesondere niedrigere Unternehmens- und Einkommenssteuern seien die Hauptfaktoren für zusätzliches Wirtschaftswachstum. Bei hohen Steuern wie 35 % sei für viele Unternehmer und Investoren die Steuervermeidung attraktiv. Doch bei nun 21 % würde der Anreiz zur Steuervermeidung kleiner werden. Dies werde dazu führen, dass sehr viel mehr Vermögen, dass aus den USA ins Ausland abgezogen wurde, wieder ins Land zurückkehre. Nach Laffer könnte dies zu einem neuen Boom sowohl für die USA als auch international führen.


Auch der US-Milliardär Steve Wynn kann sich des Lobes für Trumps Steuerreformen kaum zurückhalten. Er sieht für sein Unternehmen große Chancen auf mehr Gewinn. Er sagte: »Mit der Trump-Administration, mit den Republikanern im Kongress, sehen wir diese fantastische Renaissance. Jeder Versuch, seine Steuerreform anzugreifen oder zu kritisieren, ist ein fruchtloses und sinnloses Unterfangen. Der Einfluss der Steuerreform wird zu einem Tsumani von Wirtschaftsaktivität und Wachstum in Amerika führen.«


IWF geht davon aus, dass Trumps Steuerreform zu stärkerem Wachstum führt


Auch der Internationalen Währungsfonds (IWF) lobt die Steuerreform von Donald Trump, wie Spiegel-Online berichte. Nach Einschätzungen des IWF gibt es großartige Wachstumsaussichten für die USA, Europa und auch für Deutschland. Für die Weltwirtschaft insgesamt erhöhte der IWF seine Konjunkturprognosen. Sie werde demnach 2018 und 2019 Jahr um jeweils 3,9 Prozent zulegen (siehe auch Bericht im Handelsblatt). In den USA selbst wird die Wirtschaft 2018 laut IWF-Prognose um 2,7 Prozent wachsen. Viele Handelspartner der USA dürften davon profitieren. Wie Spiegel-Online an anderer Stelle berichtete, hat der Telekommunikations-Konzern Verizon dank der Steuerreform in drei Monaten rund 18,7 Milliarden Dollar Gewinn gemacht. Und T-Online meldete, dass die US-Steuerreform auch der deutschen Konjunktur helfe.


Es gibt auch Konzerne, die eher Schaden davontragen. Dazu scheinen Finanzinstitute wie die »Bank of America« und »Goldman Sachs« zu gehören, wie das Handelsblatt berichtete. Doch dies seien vermutlich nur einmalige Effekte, die ansonsten große Gewinn etwas trüben, heißt es. Auch »JP Morgan« scheint zunächst Verluste einzufahren, wie das Manager-Magazin berichtete. Der Grund für diese kurzfristigen Verluste sind drohende Abschreibungen. Das Manager-Magazin gibt als Grund an: »Die Institute hatten während der Finanzkrise hohe Verluste erlitten, die sie über Jahre geltend machen konnten und die die Steuerlast drückten. Mit dem künftig niedrigeren Steuersatz sinkt der Wert dieser Verlustvorträge nun.« Auf lange Sicht würden allerdings auch die Banken von der Steuerreform profitieren.


Viele Amerikaner werden die Entwicklungen der Wirtschaftspolitik positiv zu spüren bekommen, wenn neue Jobs geschaffen werden und die Wirtschaft wieder anzieht. Das könnte Trump bei der nächsten Wahl auf sich ummünzen und erneut antreten – sehr zum Ärger der links-progressiven Mainstream-Medien.

 

Sven von Storch

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