Beckenbauer, Schäuble, Stoiber etc. gratulieren Papst Benedikt XVI. zum 85. Geburtstag
Beckenbauer, Schäuble, Stoiber etc. gratulieren Papst Benedikt XVI. zum 85. Geburtstag
Datum: 27.03.2012, 13:47
Es ist ein beeindruckendes Mosaik entstanden, das dem unvoreingenommenen Leser diese herausragende Persönlichkeit näher bringt. Einige Prominente sollen hier kurz mit ihren Aussagen vorgestellt werden.
Nachwirkungen seiner Deutschlandbesuche
Besonders bei den Politikern, die sich in diesem Buch äußern, hat der Besuch des Papstes im September 2011 in Berlin, Erfurt und Freiburg Spuren hinterlassen. So nahm Finanzminister Wolfgang Schäuble die Rede des Papstes im Bundestag mit der salomonischen Bitte um ein „hörendes Herz“ gerne als einen Hinweis an christliche Politiker auf, sich der eigenen Begrenztheit bewusst zu bleiben und seiner Verantwortung, die jeder vor Gott hat.
Christine Lieberknecht, Thüringens Ministerpräsidentin, sieht in einem sehr persönlichen Zeugnis die große Bedeutung des Papstbesuches im Eichsfeld für die Christen dort als eine besondere Anerkennung ihres Durchhaltevermögens in der DDR-Zeit. „Der Papstbesuch wirkt in Thüringen nachhaltig“, weiß sie zu berichten.
Stärker vom Besuch in Bayern 2006 geprägt sind die persönlichen Erlebnisse von Edmund Stoiber, der beim Papstbesuch noch bayerischer Ministerpräsident war und von Peter Gauweiler MdB, die Josef Ratzinger schon als Kardinal von München hautnah erlebt haben. Der Satz des Papstes: „Mein Herz schlägt bayerisch. In meinem Amt gehöre ich der Welt“, lässt sie stolz seine Heimatverbundenheit erkennen, die weiterhin gilt.
Sportler und der Papst
„Ich habe schon viele große Persönlichkeiten getroffen, aber diese Begegnung war etwas ganz Besonderes, sicher einer der bewegendsten Momente in meinem Leben, den ich nie vergessen werde“, so Franz Beckenbauer, nachdem er auf dem Petersplatz dem Papst den offiziellen Wimpel der FIFA WM 2006 überreicht hatte. Und weiter: „Diese Begegnung mit Benedikt XVI. hat in meinem Leben etwas verändert. Ich gehe seitdem wieder häufiger in die Kirche...“
Maria Höfl-Riesch, eine der erfolgreichsten Skirennläuferinnen der Welt, wünscht sich, „ihn einmal persönlich zu treffen“, was ihr bisher noch nicht gelungen ist. Aber auch für sie hat es eine große Bedeutung, dass der Papst Deutscher und dazu Bayer ist, was sie nach seiner Wahl dazu veranlasst hat, sich bewusster mit ihrem Glauben zu beschäftigen.
Übereinstimmende Wertschätzung
Ob es nun Kirchenleute sind, von denen man es erwarten konnte, oder Professoren oder Personen aus der Wirtschaft, alle sind sich einig darin, dass mit Benedikt XVI. einer der größten Theologen unserer Zeit, aber zugleich auch einer der demütigsten und gewinnendsten Persönlichkeiten den Stuhl Petri inne hat. Seien es die Beiträge der Kardinäle Meisner, Koch oder Marx, die sich jeweils in einem kleinen Traktat mit Aspekten seiner Theologie auseinandersetzen, oder dir Professoren Gerl-Falkovitz und Münch, die seine Veröffentlichungen und Reden näher beleuchten – das Ergebnis ist jeweils dasselbe: keiner bleibt unbeeindruckt von der Wucht seiner argumentativen Auseinandersetzung von Glaube und Vernunft und bei jedem hinterlässt die einnehmende, herzliche Persönlichkeit des Papstes bei persönlichen Begegnungen tiefe Spuren.
Dem Privatsekretär des Papstes, Prälat Dr. Georg Gänswein, ist als Herausgeber des Buches nicht nur ein schönes Geburtstagsgeschenk für den Papst gelungen, sondern ein wichtiger Beitrag, mit dem er einen unserer größten deutschen Zeitgenossen in das ihm gebührende, rechte Licht rückt.
Dieser Beitrag erschien zuerst auf Erziehungstrends.de
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