Hilfe! Die Rechten wollen die Volksherrschaft!

Welche Kriterien legt der Deutschlandfunk an seine Interviewpartner an?

Veröffentlicht: | von

Klar ist, wer als rechts eingestuft wird, kommt dort nicht zu Wort. Wer links ist, hat anscheinend einen Freibrief, auch wenn er den größten Unsinn erzählt. Am Sonntag, dem 20.1. machte der Deutschlandfunk mit dem Theatermacher Falk Richter die Probe aufs Exempel. Richter, der 2015 aufgefallen ist, weil viele Sätze in seinem Machwerk „Fear“ den von der Antonio Amadeu-Stiftung aufgestellten Leitlinien gegen „Hatespeech“ entsprechen, durfte 25 Minuten lang die Hörer mit haarsträubendem Unsinn ohne Punkt und Komma zutexten. Die Moderatorin stellte ihm nicht nur keine kritische Frage, sie pflichtete ihm merklich bei.

Kostprobe:
„Der Brexit ist auch eine enorm rassistische Entscheidung gewesen von Leuten, die glauben, wenn sie die Migranten aus Großbritannien rausschmeißen, werden sie wieder das große englische Reich zurückbekommen. Aber das sind alles so Fiktionen mit denen gerade gearbeitet wird, dass wenn man so eine reine Nation wieder schaffen wird, sich alle Probleme lösen werden.“

Wer will angeblich alle Migranten rausschmeißen und träumt vom „englischen Reich“, der „reinen Nation“? Kein Brite. Das Szenario existiert nur in Richters Wahnvorstellungen, die Hass und Hetze gegen die Briten sind, die sich in einem Referendum für den Brexit entschieden haben.

Etwa zur Hälfte des Interviews glaubte ich mich verhört zu haben, weil ein seriöser Sender so einen Blödsinn nicht unwidersprochen in den Äther schicken kann. Richter, der sich von Rechten und Nazis so umzingelt sieht, dass man sich fragt, wie der Arme sich überhaupt bewegen kann, behauptete tatsächlich, die Rechten wollten die Demokratie zerstören und eine Volksherrschaft schaffen. Dagegen müssten sich die Demokraten wehren.

Donnerwetter! Ich bin keine Altsprachlerin, aber bei Wikipedia kann man nachlesen, was man mir in der Schule beibrachte: Demokratie kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet Herrschaft des Staatsvolkes, also Volksherrschaft. Der ungebildete Herr Richter weiß entweder nicht, was Demokratie eigentlich ist, oder hat seine eigene Definition. Die Demokraten, die sich gegen die Errichtung einer Volksherrschaft wehren müssen, sind wohl diejenigen, die ihren Lebensunterhalt mit Staatsknete, wie sie es nennen, bestreiten. Auch Richter hängt am Subventionstropf und hat selbstverständlich Angst, dass die großzügigen Förderungen eines Tages nicht mehr so üppig ausfallen oder gar aufhören könnten. Sein Gefühl trügt ihn nicht, wenn es ihm sagt, dass auf dem freien Markt seine Agitprop-Stücke keinen Pfennig wert sind.

Zur Realsatire wird das Ganze, wenn Richter darauf zu sprechen kommt, dass man nur noch förderfähig ist, wenn ein gewisser Teil des Ensembles aus Schauspielern mit Migrationshintergrund besteht. Wie rassistisch diese staatliche Festlegung ist, wird klar, wenn Richter beschreibt, dass die betreffenden Schauspieler das berechtigte Gefühl haben, nicht wegen ihrer Fähigkeiten, sondern als Alibi für die Sicherung der staatlichen Geldflüsse ausgewählt worden zu sein. Hier hat Richter ungewollt und unbemerkt zugegeben, wie problematisch Quoten sind.

Im Laufe des Gesprächs wurde Richter als Unterzeichner der „Erklärung der Vielen“ und damit Verteidiger der offenen Gesellschaft hingestellt, der dafür Morddrohungen erhalte. An dieser Stelle spielte er aber lieber das Opfer, als die Rolle eines tapferen Kämpfers:

„Das ist so ein Mittel der Neuen Rechten, dass die sofort Kritiker bedrohen. Das sind Tendenzen, wie es sie in Diktaturen gibt, wo Künstler ja immer darunter leiden, dass sie ihre Meinung nicht sagen dürfen, oder dass ihre Kunstwerke verboten werden, dass Theaterstück abgesetzt werden, weil sie Autoritäten nicht passen…“.

Mir ist kein Fall bekannt, in dem ein Richter-Stück jemals abgesetzt wurde, egal wie mies es war und wie sehr es von der Kritik zerrissen wurde. Mir ist nicht bekannt, dass Richters Auto in Flammen aufging, sein Büro verwüstet oder er körperlich attackiert wurde. Das geschah den Menschen, die er auf der Bühne attackierte und zum Abschuss freigab.

Erinnern wir uns: 2005 brachte der untalentierte Herr „Fear“ auf die Schaubühne, in dem es einen Tötungsaufruf gegen die „Zombies“, denn Andersdenkende sind nicht mal mehr Menschen, gibt, verstärkt durch Fotos, auf dem die Augen der angeprangerten Personen ausgestochen waren. Wie genau das von der extremistischen Linken verstanden und in die Tat umgesetzt wurde, bewiesen kurz nach der Premiere die Brandanschläge auf Autos, Büros und Firmengebäude der von Richter vorgeführten Personen. Schon damals beschwerte sich der geistige Brandstifter Richter über wachsenden Hass in der Gesellschaft. Sein Machwerk wurde breit verrissen, aber unverdrossen weiter gezeigt. Ein Berliner Gericht befand, dass Porträts von Frauen, denen die Augen ausgestochen wurden, unter Kunstfreiheit fallen und der Direktor der Schaubühne drohte allen mit dem Kadi, die einen Zusammenhang zwischen den Tötungsaufrufen gegen „Zombies“ im Stück und den Brandanschlägen auf Autos, Büros und Firmengebäude der im Stück vorgeführten Personen herstellten.

Mit allen Mitteln wurden die Frauen dämonisiert: Eine Frau wurde zur Putschistin, die zum Staatsstreich aufrufe, vier völlig voneinander unabhängige Frauen nach stalinistischer Manier zur „Gruppe“ erklärt, die angeblich die CDU zur AfD machen will.

Wer zu solchen demagogischen Mitteln greift, kann nicht zur „zivilen Mehrheit“ gezählt werden und ist schon gar kein Verteidiger der Demokratie.

Über 25 Minuten redet Richter wirres Zeug, ohne dass die Qualitätsjournalistin ihm eine kritische Frage stellt. Auszüge davon stellt DLF sogar wörtlich auf seine Homepage. Was will der DLF seinen Hörern damit sagen?

Für die Inhalte der Blogs und Kolumnen sind die jeweiligen Blogger verantwortlich. Die Beiträge der Blogger und Gastautoren geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder.

Ihnen hat der Blog gefallen? Bitte
unterstützen Sie mit einer Spende unsere
Plattform damit wir auch künftig diesen
Service anbieten können.

Kommentare zum Artikel

Bitte beachten Sie beim Verfassen eines Kommentars die Regeln höflicher Kommunikation.

Gravatar: Andreas Berlin

Auf kritische Fragen von Journalisten, die öffentlich gesendet werden, braucht man heute generell nicht mehr zu hoffen. Und wirres, linksgrünes Zeug hört und liest man allenthalben. Als DDR-Deutscher bin ich fassungslos, welche Reinkarnation der Grundsatz von damals: "Die Partei, die Partei, die hat immer Recht!" in der Gesellschaft von heute erfahren hat. Ich hätte den restlichen Text im Hinterkopf haben müssen: "...denn wer kämpft für das Recht, der hat immer recht..." Damit ist alles legitimiert: Anschläge auf Andersdenkende, Verleumdung von Andersdenkenden...
Hat man im Osten damals unangenehme Fragen gestellt, dann antworteten die Partei-Genossen damals immer: "Du bist wohl gegen den Frieden?" Genau so komme ich mir heute wieder vor. Und die Kasper, die heute unser Denken bestimmen wollen, wie der von Ihnen zitierte Theatermacher, sind genau so lächerlich, wie Honecker & Co. damals.

Gravatar: karlheinz gampe

Selbst im alten Rom gab es den Volkstribun an den die Unterschicht sich wenden konnte und der 24 Stunden am Tag für sie da war. Sein Haus war offen. Die roten Altparteien wollen eine SED Parteiendiktatur Diktatur nach DDR Vorbild, wo das Volk außen vor bleibt. Diese roten Alt-Parteien behaupten sogar dreist, es gäbe gar kein Volk und keine Deutschen. War im alten Rom sogar mehr Demokratie als in der jetzigen Bundesrepublik ?

Gravatar: George

In der englischen Presse war zu lesen das auch Pakistaner für den Brexit stimmten und zwar weil sei keine Roma mehr wollten...Treppenwitz ist,das bekanntlich die Roma aus Indien kamen und Pakistaner ethnische Inder sind.

Gravatar: Thomas Rießler

Die Affen rasen durch den Wald,
der eine macht den andern kalt.

Δήμος hat laut meinem Lexikon auch die Bedeutung von „einfachem Volk“ oder schlicht Pöbel.
Pöbelherrschaft also. Vielleicht meint er das.

Gravatar: die Vernunft

Politiker sind was feines für den Geldadel und für die Lobbyisten. Vor der Wahl behaupten sie, im Sinne und für das Volk zu handeln.
Nach der Wahl zeigen sie ihre zweite Seite! Man kann sie bestechen, erpressen oder wenn alles nichts hilft, ermorden lassen. Die deutschen "Demokraten" der Merkelregierung sind ein Beispiel absoluter diktatorischer Macht gegen das deutsche Volk, das sie vorgeben, zu vertreten. Dabei tun sie wirklich alles, damit es ausgerottet, verschuldet und vaterlandslos wird. Nebenbei versuchen sie uns mit Insekten- und Nahrungsmittelgiften zu beeinträchtigen.

Es gibt keinerlei Versuch, absolute Wesensänderungen unseres Staates durch das Volk entscheiden zu lassen, wie die Einführung des Euros, die unzähligen Banken- und Staatenrettungen und letztlich die Öffnung der Grenzen für Illegale und Kriminelle. Wer so handelt, ist kein Mensch, der für unser Volk und für unserem Staat handelt, sondern ein Krimineller! Kriminelle sollten nicht unser Land in den Untergang führen!!!

http://www.anonymousnews.ru/2019/01/14/kaeuflichkeit-und-korruption-der-sichere-weg-zur-politiker-karriere-in-deutschland/

http://www.anonymousnews.ru/2019/01/22/volksverrat-auf-hoechster-ebene-warum-deutschland-immer-noch-mit-ueber-50-laendern-im-krieg-steht/

Gravatar: Manni

DLF?Habe schon lange mitbekommen das dieser Sender nicht ganz echt ist,höre mir diesen Mist schon lange nicht mehr an,wegdrücken und gut isses.

Gravatar: germanix

Schwachmatikus Richter - ist natürlich - lieber Herr Richter, sollten Sie das lesen "können", alles satirisch gemeint! Das verstehen Sie doch oder? Jedes Wort, dass aus einer hohlen Birne kommt, ist intelligenter, als die Worthülsen vom Schwachmatikus Richter! Wie schön, dass man auch Satire über Schwachmaten unbehelligt - so wie Richter selbst all seine Auswürfe, als Kunst den Dumpfbacken der 68er Linksfaschisten sprich Altparteien kredenzt! Satire sei Dank!

Gravatar: Klaus Bartholomay

Demos ist griechisch, u. davon stammt der Begriff DEMOKRATIE ab. Das heißt auf Deutsch : die Macht,also auch das Recht des Staates geht vom Volke aus.

Welch ein Verbrechen "der Rechten" in einer "demokratischen" Parlamentsdiktatur DEMOKRATIE u. Recht zu fordern,was ja zur Freiheit des Volkes u. damit gelebter Rechtsstaatlichkeit im Sinne des Grundgesetzes führen würde.

Es wäre das Ende für die Errichtung eines totalitären Globalismus (NWO).

Siehe dazu auch YouTube: Gelbwesten Gilets Jaunes Ansprache an Alle = die Rechten & die Linken Live aus Berlin

Gravatar: Rolf Weichert

Wenn das so stimmen würde was die Bartely dann hätten die Brexitgegner UKIP gewählt und nicht die Konservative. Für mich ist Bartley der weiblicher Josef Goebel!!

Gravatar: Hendrik

Das ist ja auch kein Wunder. Siehe den Schwachsinn mit
der Gendersprache siehe auch den Schwachsinn mit dem
diesel Skandal.wo Wissenschaftler bereits angemerkt habnen, dass dies falsch was hier praktiziert wird. Jetzt auch noch die Lungenärzte. Auch der Schachsinn mit der Maut auf Bundesstraßen. Ich Frage mich für was unsere politiker ihren Kopf haben? Nach meiner Meinung doch nur zum Haarschneiden.Wenn dies so weiter geht gibt es entweder ein großer Rückgang bei der Wahlbeteiligung
oderaber Gewisse Parteinen legen stark zu

Gravatar: Karin

Ich lese gerade Michael Kohlhaas von Heinrich von Kleist, der gegen das Unrecht der Feudalherren opponiert hat, weil damals schon das Recht zugunsten der Oberschicht gebeugt wurde und eine Klicke von Machthabern gegen das Volk unter einer Decke steckte: Eine Krähe hackt der anderen doch kein Auge aus... Hat sich in irgendeiner Weise etwas daran geändert? Wes Brot ich ess, des Lied ich sing. Anscheinend sind dabei der gesunde Menschenverstand und die Urteilsfähigkeit ausgeschaltet! Ein Unrecht zieht das nächste nach sich.

Gravatar: Reinhard

Mich erinnert Herr Richter genau wie Frau Lengsfeld an die schlimmsten Haßtiraden der Kommunisten, die wir uns zu DDR-Zeiten auch anhören mußten, ohne etwas dagegen tun zu können. Das Niveau von Herrn Richter ist so pöbelhaft wie das der Kommunisten, er verwendet auch dieselbe Haßsprache. Es sagt alles über diese Art von "Gesellschaft" aus, daß Linke sich so äußern dürfen und wir als Volk nicht. Genauso war es in der DDR auch. Diese Leute sind genau wie die Kommunisten Volksfeinde im wahrsten Sinne des Wortes. Damit ist aber auch klar, daß sich so ein System genau so wenig auf die Dauer halten kann wie die DDR. Der Untergang ist vorgezeichnet, die Frage ist nur noch, wann er kommt und wie schlimm es wird.

Gravatar: Rolf Lindner

Typische Symptome einer Paranoia. Der Mann muss zum Facharzt. Frau Lengsfeld, es ist heroisch von ihnen, sich solchen Unsinn anzuhören. Habe vor wenigen Minuten die Tagesschau schnell weggedrückt. Nicht zu fassen, was einem da zugemutet wird.

Gravatar: D. Braun

Auch dieser Herr Richter wird für seine immer schlimmere Verstrickung in Lüge und Haß bald vom Herrn der Schöpfung besonders hart gerichtet werden, wenn er nicht umkehrt von seinen bösen Wegen.

Gravatar: D. Braun

Die Deme (die Gesamtheit der Dorfesbürger, also diejenigen der Dorfbewohner, die mit ihrem Privatbesitz ihre persönlichen Entscheidungen verantworten und verbürgen), ziehen (tie, englisch tie) den Karren (kra, englisch car).
Und diese Dorfesbürger sollen laut Herrn Richter gegen eine Volksherrschaft, also die Herrschaft der Dorfesbürger sein.
So viel nonsense auf einem Fleck. Ist das Ignoranz oder weiß der das eigentlich und versucht lediglich ahnungslose Kulturliebhaber hinters Licht zu führen?

Schreiben Sie einen Kommentar


(erforderlich)

Zum Anfang