Wer ist das Volk_

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Wer ist das Volk_
Datum: 25.08.2018, 21:59

Nun gibt es theoretisch ja viele mögliche Unterscheidungen für Menschengruppen. So könnte man z.B. das Volk der Wasserwanderer vom Volk der Motorbootfahrer unterscheiden, was bei diesem Beispiel sogar eine doppelte „Volks-Zugehörigkeit“ zulassen würde.
Aber auch der Begriff „Volk“ selber hat bereits eine Doppelbedeutung, - eine eher linke und eine eher rechte: Einmal die Unterscheidung innerhalb eines Landes in das „einfache Volk“ (d.h. die Mehrheit der kleinen Bürger bzw. die Klasse der Proletarier) das gegen eine Elite (die Minderheit der Klasse der Bourgeoisie) steht.
Andererseits bedeutet Volk, die äußere Abgrenzung einer Ethnie gegen eine andere Ethnie. Im ersten Fall gibt’s das Volk nur als Einzahl, im zweiten gibt es die Völker auch als Mehrzahl.
Sowohl der eine wie auch der andere Volksbegriff haben in der Übersteigerung durch Sozialismus und Nationalsozialismus zu entsetzlichen Massenmorden aus Gründen der Rasse oder der Klasse geführt, an die man gerade am 23. August wieder hätte erinnern können, was natürlich offiziell unterblieb.
(siehe: https://www.freiewelt.net/blog/23-august-ein-bundesdeutscher-ungedenktag-10071865/ ).
Die Lehre aus dieser Geschichte des 20. Jahrhunderts kann für jeden deshalb nur lauten, beides, biologischen Rassismus und kommunistischen Klassenkampf zu ächten.
Die unstrittige Tatsache aber, dass unter dem Begriff „Volk“ schon viele Kriege, Deportationen und Massenmorde begründet wurden, die häufig als Grund gegen die weitere Benutzung des Volksbegriffes genannt wird, ist als historisches Argument eher schwach.
Denn man könnte so mit dem gleichen Recht auch Religionen für schreckliche Gräueltaten verantwortlich machen. Seltsamerweise will aber niemand Religionen abschaffen und letztlich müsste man so auch fordern, die Liebe abzuschaffen, mit der Begründung, es gäbe schreckliche Morde aus Eifersucht.

Heute wo die Linke z.T. selbst zur Staatselite zählt, lehnt sie den Begriff „Volk“ in seinen beiden Bedeutungen von ganzem Herzen ab. Linke verstehen sich vielleicht noch Teilhabende, aber Volk, so mit Prolls wie bei Pegida? – nein danke, das wollen die heutigen Edel-Linken nicht mehr sein. So wird die AfD langsam zur Arbeiterpartei, ob sie will oder nicht.
Im Unterschied zu 1989 kann heute somit auch schon jedes kleines Grüppchen völlig zu Recht rufen: „Wir sind das Volk!“, da ein größerer Teil der Ethnie ja gar kein „Volk“ mehr sein will. Die Rufer demonstrieren somit nur, dass zumindest sie noch gerne deutsches „Volk“ sein wollen.

Allein schon die Frage, wer zu unserem Volk gehört, dürfte für die meisten Linken von heute eine gewaltige Provokation sein, da Menschen durch diese Frage ja „potentiell an Teilhabe ausgeschlossen werden würden“.
Dem Begriff und seiner Verwendung wurde komplett der Kampf angesagt, was offiziell gerne durch die völlig unzulässige Gleichsetzung des neutralen Begriffes „Volk“ mit dem rassistischen Chauvinismus des historischen Begriffes „völkisch“ begründet wird.
Dass der Begriff „Volk“ Menschen ausschließt, ist dagegen völlig ok, denn das ist ja der Sinn der Übung. Daran ist nichts rassistisch oder „völkisch“, wie uns das unterstellt wird, wenn es durch Verweigerung von Einreise geschieht.
Völkisch wäre aber z.B. ein Slogan wie: „Deutschland nur den biologischen Deutschen, alle nichtbiologischen Deutschen raus“. Jeder weiß: Es gibt solche NPD-nahen Meinungen natürlich überall vereinzelt, doch mal abgesehen von der rechtlich und unmöglichen Umsetzung, würde das auch unser Hauptproblem der Gesellschaftsauflösung nicht beheben, da es Symptome bekämpft und keine Ursachen. Ein libanesischer Clan der unter Rot-Grün die deutsche Staatsbürgerschaft hinterher geworfen bekam, ist leider
Warum würde ein rein deutscher Staat nicht die Probleme behebt? Nun, mal ein kurzes Gedanken-Experiment dazu: Alle Ausländer (von mir aus alle, ob mit und ohne Pass) wären plötzlich weggezaubert. Was sehen wir?
Ein Deutschland mit einer großen Gruppe von linksliberalen Biodeutschen, die unser Volk und unsere Nation aktiv ablehnen, oder denen Politik zumindest völlig egal ist. Da lob ich mir doch Akif Princci u.a. die mehr Patriotismus als viele Biodeutsche an den Tag legen.
Ich glaube auch nicht, das allein die Reeducation der Alliierten diesen aktuellen Gesellschaftszerfall bewirkt hat. Wir haben im Osten den Rotlicht-Quatsch, den man uns da von oben aufgetischt hat, doch auch überwiegend nicht geglaubt und zum berühmten Thema „deutscher Schuldkult“ kann man nur soviel sagen: Jeder der etwas nachdenkt, könnte wissen, das Schuld eine individuelle und keine kollektive Kategorie ist. Sippenhaft gibt es im Westen aus gutem Grund nicht mehr. Wir brauchen keine Absolution von oben, wir sind frei.
Die Probleme der Gesellschaftsauflösung sind aber in allen westlichen Ländern, von den Ex-Alliierten Frankreich, Großbritannien (letzteres immerhin sogar noch eine konservative Monarchie, keine Nazi-Schuld, da Sieger) bis zum neutralen Schweden (zufällig auch eine konservative Monarchie, auch keine Nazi-Schuld und nicht mal Kolonien) die gleichen.

Was gern vergessen wird, ist folgendes: durch die Unterscheidung in Völker werden ja nicht nur viele Menschen ausgeschlossen, sondern durch ein Bekenntnis zu einem Volk werden die übrigen Menschen doch erst wirklich zusammengeschlossen.
Als Faustregel kann man sagen: Je kleiner eine Gruppe, d.h. je mehr Menschen also ausgeschlossen bleiben, desto intensiver wird in der Regel die soziale Bindungskraft eines Zusammenschlusses. Der engste Zusammenschluss bzw. die kleinste Gruppe ist eine Partnerschaft und erweitert um Kinder, eine Familie, was bezeichnenderweise für Linke genau so ein Hassbegriff wie „Volk“ ist.
In einem Volk zusammengeschlossene Menschen haben, ähnlich wie wie in einer Familie gegeneinander spezielle Rechte und Pflichten.
Wenn nicht so vieles davon ungeschriebenes Gewohnheitsrecht wäre, könnte man das sogar eine Art „Vertrag“ nennen. Erst als das Kind fast schon in den Brunnen gefallen war versuchten vor allem Christdemokraten diesen sogenannten „Vertrag“ zwischen den Menschen eines Landes nachträglich als „Leitkultur“ noch schnell zu verschriftlichen. Zuletzt Thomas de Maiziere hier: https://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-04/thomas-demaiziere-innenminister-leitkultur/seite-2 .
Leider wird diese freiwillige „Leid“-Kultur aber auch nicht mehr viel retten, solange weiter täglich Menschen aus aller Welt in unser Land strömen, die einfach gewillt sind, ihre Kultur und Religion zu behalten und letztlich hier auch über ihre Geburtenrate mehr und mehr durchzusetzen. Die eher sozialdemokratische Idee der Integration als einer großen, staatlichen Volkserziehungsaufgabe ist bereits gescheitert und sie wird auch in Zukunft scheitern. Warum beendet man es nicht? Nun, es nützt der Sozialindustrie, also vor allem den Vorfeldorganisationen der Altparteien von Volkssolidarität über AWO bis Diakonie.

Noch bis kurz nach der Wendezeit in den 90-igern nannten Regierungen in Ost wie in West die mit kulturellen Ingredienzien anreicherte Gemeinschaft der Bürger der Nation ganz selbstverständlich „Volk“.
Umgekehrt, völlig ohne Volksbegriff, also nur als „One-World-Gemeinschaft“, als „Länger-hier-Lebende“ oder „Bevölkerung“ (hier im Spiegel (!) ein sehr schöner Text zu diesem Wort: www.spiegel.de/kultur/zwiebelfisch/zwiebelfisch-abc-bevoelkerung-volk-a-323693.html ), würde keiner mehr in einer echten Gemeinschaft mit Rechten und Pflichten zusammengeschlossen sein. Die Bindungskräfte von Einzelindividuen in einer riesigen (Welt)-Gemeinschaft dürften, - tolles Internet her oder hin-, äußerst schwach sein.
Zu Ende gedacht, bliebe nur noch die Anarchie von Einzelindividuen, jeder nur noch als Partikel inmitten einer Brown‘schen Molekularbewegung, keiner versteht mehr die seltsamen Bewegungen seiner Nachbarn. Das ist Freiheit, aber es ist auch Unsicherheit.
Ganz so weit wird es sicher nicht kommen, denn man wird nicht beliebig gegen die Natur des Menschen arbeiten können, die immer nach überschaubaren Gemeinschaften strebt.
Wenn es mal kein Volk und keine Nation mehr geben sollte, nun, dann wird es an deren Stelle eben wieder Clans als Organisationsstruktur geben. Da haben wir braven Deutschen dann einen Wissensrückstand gegenüber anderen Völkern. Aber vielleicht gibt’s ja dann VHS-Kurse z.B. „Clan-Gründung - ein Weg für mich?“
Die Zunahme dieser Vorboten einer neuen (uralten) Zeit kann man in den großen westlichen Städten ja auch schon wieder erkennen.
Hinsichtlich des Überdrehens einer hochzivilisierten Gesellschaft gilt das Gleiche, was schon eine alte Schlosser-Weisheit für das Festziehen von Schraubverbindungen sagte:
Nach „fest“ kommt „locker“. Nur das dieses „locker“ dann vermutlich kein Fest werden wird.

In einem Interview wurde Alexander Gauland mal gefragt, ob die in Hamburg geborene Frau Özoguz (ja, die Ex-Integrationsbeauftragte, die er in Anatolien entsorgen wollte)  mit ihrem deutschen Pass für ihn auch eine Deutsche ist. Ich habe seine Antwort leider vergessen, aber rechtlich ist es ganz klar: Sobald jemand den deutschen Pass bekommen hat, ist er oder sie formal deutscher Staatsbürger, Punkt! Und selbst wenn er Bin Laden persönlich gewesen wäre, oder sein Goldhamster.
Man kann und muss das sicher bedauern und sollte es möglichst vorab politisch bekämpfen. Im Nachhinein lässt sich solch ein Verwaltungsakt allein mit Verweis auf kulturelle Inkompatibilität und anderen ethnischen Begründungen nicht mehr in Frage stellen. Es bleibt als einzige Möglichkeit, freiwillige Rückführungen gegen Prämie zu vereinbaren.
Das zeigt aber das eigentliche Problem. Schuld haben primär die deutschen linke Eliten, die diese Pässe fahrlässig vergeben und die wir politisch bekämpfen müssen, nicht die Ausländer, die das nur ausnutzen. Wir müssen politisch möglichst schnell die Kontrolle über eine für unser Land wirtschaftlich nützliche Zuwanderung zurückerlangen, Asylmißbrauch beenden und sollten allen anderen Kriterien eines geplantes Einwanderungsgesetzes ablehnen.

Linke Menschen, die jegliche Unterscheidung von Menschengruppen, also von „Völkern“, bereits als diskriminierend ablehnen, sollte man als erstes immer fragen, ob sie selbst nicht zufällig auch irgendwelche Menschengruppen unterscheiden, nur vielleicht andere, z.B. Arme und Reiche oder Rechte und Linke.
Denn so ganz ohne Unterscheidung von Menschen in bestimmte Gruppen, die man dann ganz neutral auch als Volk bezeichnen könnte, wird es kaum gehen.

Bürger müssen die Freiheit haben, wenigstens zu Beginn zu wählen, in welcher Gemeinschaft sie mit wem zusammenleben möchten.
Das würde auch das Recht einschließen, bestimmte Menschengruppen mit einer bisher nachweislich für unser Volk ungünstigen Entwicklungs-Prognose nicht weiter in unser Land einreisen zu lassen. Diese Wahlfreiheit der Bürger eines Volkes kann dabei auch immer eine Diskriminierung der Nichtgewählten Bewerber sein. Wenn das Recht auf Freiheit von dieser Diskriminierung aber Vorrang vor der Freiheit zur Auswahl, also das Recht zu dieser einig zulässigen „Diskriminierung“ bei der Kontrolle der Zuwanderung, dann kann sich zwar rechtlich-formal eine diskriminierungsfreie Gemeinschaft einstellen, aber es wird praktisch eine sehr brutale und egoistische (Nicht-)Gesellschaft sein, in der sozial nichts mehr wie selbstverständlich funktioniert, sondern alles verhandelt werden muss.
Wollen wir das wirklich weiter treiben, nur wegen dem linken Ideal, die Welt umarmen zu müssen?

Linke sagen ein Begriff wie „Volk“ wird grundsätzlich nicht benötigt, denn wir sind doch alle nur Menschen mit Nasen und Ohren, - mal länger mal kürzer, mal heller, mal dunkler, - aber doch alle in dieser Einen Welt, die durch Welt-Medien wie das INTERnet, den Welt-Tourismus, Welt-Handel, das Welt-Klima und die Um-Welt immer enger zusammenrücken, ja zusammenrücken müssen, um gemeinsam auf dieser Erde zu überleben.
Das Thema ist nicht wirklich neu, man sehe sich als ein Beispiel nur mal die Text-Übersetzung von John Lennons Hit „Imagine“ aus den frühen 70-igern an: https://lyricstranslate.com/de/imagine-stell-dir-vor.html-0#songtranslation , eine Haltung, die bis heute ja etliche Generationen der Nach-68-er geprägt hat.
Da aber gerade immer mehr süße Träumer unsanft erwachen, ergibt sich heute wieder eine neue Brisanz dafür.
Dabei ist die Frage der Veränderung einer Gesellschaft durch eine immer internationalere technische bzw. wirtschaftliche Verflechtung ja durchaus berechtigt.
Was wäre eine rechte Antwort auf diese Fragen?
Vielleicht diese: Ja, wir sind alle nur Menschen der Einen Welt, mit Nasen und Ohren, mal länger mal kürzer, mal heller, mal dunkler.
Doch spätestens wenn irgendwelche Nase-und-Ohren-besitzenden-Menschen aus dieser großen Einen Welt vermehrt in Häuser vor Ort  und irgendwann vielleicht auch mal in Dein Haus einbrechen oder schlimmeres, z.B. Töchter vergewaltigt werden, dann wird man langsam wieder beginnen, Menschen dieser einen Welt vorab unterscheiden zu wollen. Das kann man als Panikmache verunglimpfen, aber genau das läuft als „Rechtsruck“ hier gerade ab.
Da man nicht in Menschen hineinsehen kann, wird der Bürger versuchen mit den vorhandenen äußerlichen Teilinformationen heuristisch Entscheidungen zu treffen, z.B. mit wem man sich treffen will und mit wem nicht.
Diese Entscheidungen können z.T. durchaus biologisch-rassistisch ausfallen, was auch von rechter Seite kritisiert werden sollte, wenn es nur stereotype Simplifizierungen sind.
Aber als Eliten einfach die Landes-Grenzen offen zu lassen und den Bürgern danach vorzuwerfen, dass sie das tun, was ihnen noch bleibt, nämlich diese heuristischen Entscheidungen zu ihrer Sicherheit zu treffen, - das ist nur noch bigott.
Egal, was unsere Regierung bewußt geplant oder aus Unfähigkeit versemmelt hat: Die Grenzoffenhaltung wird man nicht als „Genozid“ am deutschen Volk bezeichnen können, wie von weit Rechtsaußen gern mal behauptet wird, denn es wäre schon ein singulär seltsamer Genozid, bei dem die Hälfte der Deutschen zumindest durch ihre Wahlentscheidung auch noch mitmacht. Da müsste ich mich dann doch arg schämen, ein Deutscher zu sein.

Was es aber durchaus gibt und wogegen wir ankämpfen müssen, ist ein Rassismus von deutschen Linken gegen uns Deutsche. Er äußert sich in der negativen Ungleichbehandlung von Deutschen gegenüber Migranten, bzw. in Bevorzugung von Migranten. Es gibt dafür viele Beispiele, hier zum Abschluß nur mal ein besonders skurriles und bizarres Beispiel, das zeigt, wie Deutsche schon allein dadurch, das sie offen und ohne Argwohn agieren, von ihrer Verwaltung bevorzugt bekämpft werden: http://www.polizei-compliance.de/mit-trachtenmesserverbot-gegen-den-terror/ .

Sven von Storch

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