Rechtsrucke
Rechtsrucke
Datum: 05.01.2018, 10:11
Das zeigt, wie ahistorisch die oft noch sehr jungen Menschen eigentlich sind, denn ihre Sicht ist inhaltlich durch nichts begründet. Wie meistens bei linker Kritik geht es nur um Unterstellungen, um unbedachte Worte einzelner oder schlimmstenfalls, wer vielleicht mit welchem „Bösewicht“ zufällig mal auf ein und derselben Demo von Antifa-Fotografen zusammen fotografiert wurde.
In Deutschland reicht es immer noch, mal kurz mit dem Begriff „Rechts“ zu wedeln und schon wird ein Pawlowscher Reflex ausgelöst, der schlicht irrational, aber für die Linken unbezahlbar effektiv ist.
Dass 1933 in Deutschland eine eher sozialistische Partei, nämlich eine Nationalsozialistische an die Macht gekommen ist, wollen sie natürlich nicht sehen, von den derzeit völlig anderen Rahmenbedingungen ganz zu schweigen.
Die heute meist mit dem Adjektiv „rechtspopulistisch“ stigmatisierten Parteien stehen in nationalliberaler und nationalkonservativer demokratischer Tradition und das ist historisch etwas völlig anderes als nationalsozialistisch zu sein. Nun gab es natürlich auch Liberale oder Konservative die Nationalsozialisten wurden, aber das erfolgte keinesfalls häufiger als das z.B. auch bei Arbeitern erfolgte.
Für die dreißiger Jahre ist die Sicht linker Internationalisten, die sich ansonsten wer weiß was auf ihre Weltoffenheit einbilden, seltsamerweise auch sehr allein auf Deutschland zentriert.
Nun lagen aber in Europa die Leichenberge bereits 1932 schon turmhoch und nicht erst 1942, - allerdings nicht in Deutschland, sondern in einem damals mit der Weimarer Republik gut befreundeten Land. Einem Land, das damals und z.T. auch heute noch das Vorbild aller Linken war: Der kommunistischen Sowjetunion.
Leider scheint dieser linke Schoß heute der fruchtbarere zu sein.
Ein Beispiel: Anders als in Polen, sind in Deutschland kommunistische Symbole durch nichts eingeschränkt. Der Ex-RAF-Terrorrist Christan Klar dürfte als Mitarbeiter des linken Bundestagsabgeordneten Dieter Dehm im Job also vermutlich auch noch ein T-Shirt mit Rotem Stern und dem MP-Symbol drauf überstreifen.
Das würde passen, denn Deutschland feiert 2018 ja auch fünfzig Jahre 1968.
Wir können aber alle braven Linken die vor unserer Zukunft Angst haben beruhigen: Wer Demokratie, Toleranz und Vielfalt in der Politik erhalten will, wer gegen Antisemitismus und Rassismus ist, wer will, dass keiner mehr im Mittelmeer ertrinkt und wer soziale Errungenschaften erhalten will, der kann sich über den derzeitigen Rechtsruck nur freuen.
Jetzt werden viele sagen: Demokratie und Toleranz, Antisemitismus und Rassismus - da hör ich gar nicht mehr hin, das sind doch typisch linken Phrasen.
Wieso sollen denn ausgerechnet Rechte dafür gut sein?
Wir sollten aber diese Begriffe gerade nicht den Linken überlassen, denn sie haben diese Worte entkernt und in den Schmutz getreten, aber diese Begriffe können nichts dafür.
Wer verhält sich undemokratisch und intolerant und wer hat den Begriff Rassismus so aufgebohrt, dass plötzlich auch Kritik am totalitären Islam, also an einer Religion, Rassismus ist?
Linke sind mit ihrer Deutschenfeindlichkeit inzwischen selber lupenreine Rassisten. Sie gerieren sich als Kämpfer gegen Antisemitismus, holen aber massenhaft islamischen Antisemitismus ins Land.
Leute wie Steinmeier, Schulz oder Gabriel hofierten antisemitische Bewegungen wie z.B. die Hamas oder die PLO.
Sogar alte linke Forderungen nach direkter Demokratie und nach Beschränkung eines zügellosen Wirtschafts- und Finanzglobalismus haben inzwischen auf der politisch rechten Seite Asyl gefunden.
Was viele gar nicht wissen: Von der Haupt-Wählerzahl ist z.B. die AfD inzwischen die neue Arbeiterpartei, ob sie nun will oder nicht.
Der Unterschied: Linke kämpfen für den Erhalt sozialer Errungenschaften in der ganzen Welt, Rechte kämpfen für den Erhalt sozialer Errungenschaften hier in Deutschland.
Linke lehnen in der Regel darüber hinaus die Marktwirtschaft ab, Rechte nicht, auch sie wollen aber überwiegend die Auswüchse eines ungebremsten Globalismus zügeln.
Dass das keine weltfremde Abschottungs-Utopie sein muß, stellen z.B. Ökonomen wie Dani Rodrik relativ verständlich dar (Link: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/wirtschaft/rodriks-unmoegliches-dreieck-1612995.html )
Deutschland wird in seiner Nationalstaatlichkeit vor allen Dingen von zwei Seiten bedroht: Durch die zunehmende Machtausweitung der EU und durch die chaotische Zuwanderung.
Inzwischen kann man gar nicht mehr sagen, was davon nun äußere oder innere Bedrohung ist, denn alles ist bereits in Konfusion begriffen und wir haben leider immer noch eine Regierung und große Teile des Parlaments, welche die deutsche Nation und letztlich somit das deutsche Volk bekämpfen.
Mit der AfD sitzt nun erstmals seit langer Zeit wieder eine Partei im Bundestag, die sich überhaupt für die Zukunft der deutschen Nation zuständig fühlt.
Das ist keinesfalls übertrieben, denn das bisherige Altparteienkartell, inklusive Lindners FDP, kennt als Zukunft Deutschlands früher oder später nur eins: Die Auflösung unseres deutschen Nationalstaates in der EU, als Hauptzahler in einem EU-weiten Länderfinanzausgleich, bei einer schrittweisen Auflösung des deutschen Volkes in einer interkulturell bereicherten Masse aus zufällig hier her migrierter Weltbevölkerung. No nation, No border!
Martin Schulz hat das mit seiner Forderung nach den Vereinigten Staaten von Europa nur besonders deutlich ausgedrückt.
Interkulturell ist dabei ja nur ein anderes Wort für Multi-Kulti und das ist eben viel mehr, als nur mal beim Griechen nett essen zu gehen.
Es bedeutet: Alle Kulturen hier auf deutschem Boden haben dann per se die gleichen Rechte, egal wie lange sie hier bereits etabliert sind oder gerade neu dazu kamen. Wenn zwei Kulturen Werte-Konflikte haben, Pech gehabt, dann müssen sie jedes Mal neu aushandeln, was gelten soll, solange bis aus den beiden Kulturen schließlich irgendwann mal eine dritte Mischkultur entsteht.
Das Ganze hat auch noch einen anderen Namen: Resettlement (Link: https://www.uno-fluechtlingshilfe.de/fluechtlinge/zukunft/resettlement.html )
Das alles nennt die EU übrigens Friedensprojekt „Europa“.
Jeder kann sich ausrechnen: Es wird genau das Gegenteil bewirken.
Als Demokraten werden wir die Meinung der Altparteien und ihrer Wähler respektieren, aber es ist in einer Demokratie ein ebenso gutes Recht dieses Projekt abzulehnen, Deutschland als Nation und Vaterland erhalten zu wollen und nicht in Jean Claude Junkers vaterlandsloser EU aufzulösen.
Genau deshalb sind wir auch eine Bereicherung für Demokratie und Toleranz, deshalb sind wir Garanten gegen Rassismus und Antisemitismus und wer will, das keiner im Mittelmeer ertrinkt, der muss zu allererst wie wir fordern, Europas Grenzen zu schließen (und das dann bitte auch allen rechtzeitig mal zu sagen, anstatt noch irre Selfis mit Kanzlerin in alle Welt zu posten).
Nun will Frau Merkel ja immer die Fluchtursachen bekämpfen.
Die Hauptfluchtursache für die meisten Migranten ist allerdings leider unser Bargeld.
Man könnte jetzt natürlich witzeln, Frau Merkel würde diese Fluchtursache, nämlich „unser Bargeld“, irgendwann bestimmt durch Bargeldverbot bekämpfen. Aber das ist ja eine andere Geschichte und die ist eigentlich auch gar nicht witzig.
Im vergangenen Jahr haben zwei Altparteienpolitiker, man höre und staune, das Wort „Heimat“ in den Mund genommen: Frau Göring-Eckardt (Grüne), für die Heimat vor allem ein „Projekt“ sein würde und unser Bundespräsident Steinmeier, für den Heimat in seiner Rede am Tag der Deutschen Einheit vor allem „Zukunft“ war.
Ein netter Versuch, aber nun wollen sie uns also auch noch den Begriff „Heimat“ entkernen und ihn umdeuten.
Heimat sollte zu allererst Vertrautheit und Sicherheit bieten und genau das bietet Deutschland uns immer weniger.
Das ist der vorrangige Daseinszweck einer Nation: ihre Bürger nach außen und innen zu schützen.
Die Grüne Jugend protestierte auch gleich: Heimat sei ein ausgrenzender Begriff.
Ja, da haben sie gar nicht unrecht: Heimat braucht eine Grenze!
Für Patrioten ist es hart, sich für ein unfähiges Land schämen zu müssen, wie gut, dass es Pflänzchen der Hoffnung gibt, die von anderen als Rechtsruck gefürchtet werden.
Wie gut, dass die Bürger auch nach der Bundestagswahl noch öfter die Wahl haben werden, sich für oder gegen Deutschlands Zukunft zu entscheiden.
Die Frage ist dabei z.B. gar nicht, ob es denn nicht auch nette Muslime gibt und das schon irgendwie klappen könnte mit der ein oder anderen Integration, ob die EU nicht auch positive Seiten haben kann und vielleicht freiwillig etwas demokratischer werden könnte. Die einzige Frage ist: Wer trägt das Risiko? Frau Merkel oder wir Bürger?
Die letzte Bundestagswahl hat die alten Machtverhältnisse leider noch längst nicht geändert und die Verhältnisse können keinen beruhigen.
Irgendwelche Ängste braucht dabei keiner zu schüren, sind sie doch bei vielen längst da.
Diese Ängste sollten uns aber nicht lähmen, sondern auch 2018 motivieren, an vielen Orten, in Parlamenten, auf der Straße, im privaten Umfeld politisch zu kämpfen und Widerstand zu leisten.
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