Der kleine Unterschied - zwischen Startgleichheit (Gleichberechtigung) und Zielgleichheit (Gleichstellung)
Der kleine Unterschied - zwischen Startgleichheit (Gleichberechtigung) und Zielgleichheit (Gleichstellung)
Datum: 13.03.2019, 21:26
Ohne Umfragen in der Bevölkerung zu berücksichtigen ( https://www.berliner-zeitung.de/berlin/exklusive-forsa-umfrage-berliner-wollen-lieber-am-reformationstag-frei-haben-31687998 ) führte Berlin also nun ganz kurzfristig den „Internationalen Frauentag“ 2019 als gesetzlichen Feiertag ein.
Da sag doch noch mal einer, in Berlin klappt nix kurzfristig.
Der 8. März war bisher in Angola, Armenien, Aserbaidschan, Burkina Faso, Eritrea, Georgien, Guinea-Bissau, Kasachstan, Kambodscha, Kirgisistan, Kuba, Laos, Madagaskar, Moldau, in der Mongolei, in Nordkorea, Nepal, Russland, Sambia, Tadschikistan, Turkmenistan, Uganda, in der Ukraine, in Usbekistan, Vietnam und Weißrussland ein gesetzlicher Feiertag als „Frauentag“. Soviel zum „International“.
Ob das den Frauen in diesen Ländern half, oder eher dem Image der Regierungen, das wissen wir nicht.
In der VR China ist lt. Wikipedia zumindest der Nachmittag für Frauen arbeitsfrei. Ob das dann auch für die Frauen in den "Umerziehungslagern" gilt, wissen wir leider auch nicht.
Da befindet sich der rot-rot-grünen Senat nun also in einer illustren Runde von eher undemokratischen Staaten, was ihn aber keinesfalls zu stören scheint.
Die entscheidende Frage dabei ist aber: Wofür wird am Frauenkampftag denn eigentlich gekämpft, für Startgleichheit (Gleichberechtigung) oder Zielgleichheit (Gleichstellung, also Quote)?
Ja, auch wenn wir formal Gleichberechtigung haben, gibt es in unserem Land inzwischen wieder erhebliche Mängel in der Umsetzung der Gleichberechtigung, nicht nur bei der Gleichstellung (Quote).
Denn wir haben durch ungesteuerte Zuwanderung die Probleme der Dritten Welt als Parallelwelten in unser Land geholt. Warum können wir hier nicht klären.
Aber wie bitte wollen die Frauenkampftags-Feministinnen diese Problemen hier real bekämpfen, wenn schon das Benennen eines spezifisch ethnischen Charakters von Genitalverstümmelung, Vergewaltigungsunkultur, Unterdrückung von Frauenrechten oder das Nachdenken über eine Zuwanderungsbegrenzung von ihnen als „Rassismus“ gebrandmarkt wird?
Was wir statt eines "Tages der Gleichstellung" bräuchten, wäre ein echter "Tag der Gleichberechtigung".
Leider sieht die "Gleichstellungssenatorin" Dilek Kolat das ganz anders: Link: https://www.berlin.de/sen/gpg/service/presse/2019/pressemitteilung.790470.php?fbclid=IwAR28Lx7fm4pO7TOq1muTy5uyMSHd0axl07oMOp1jP5oSERMNIu0LPK1nRJQ .
Von „Gleichstellung“ steht übrigens im Grundgesetz kein Wort.
Das Motto zum 8. März 2019, dem so genannten „Internationalen Frauentag“ in Deutschland lautet trotzdem: „Verfassungsauftrag – Gleichstellung“! (Link: https://www.blick.de/sachsen/internationaler-frauentag-jetzt-zaehlen-taten-artikel10461871 )
Tja, der kleine Unterschied zwischen Gleich-Stellung und - Berechtigung? Wieder und wieder soll durch Wortverwirrung (Gleichberechtigung=Gleichstellung) alles schön vernebelt werden.
Ach ja, Muttertag ist übrigens am 12. Mai, und nein, den haben nicht die Nazis erfunden, sondern die Amis.
Aber es ist wohl trotzdem nicht so Frau Kolats Tag.
Dabei könnte man Mütter in vielen Punkten wirklich „gleichstellen“, da sie oft zurückstecken müssen und als Mütter (aber auch Väter) fraglos gesellschaftlich positiv wirksam sind.
Nur weil man Frau (oder Mann) ist, ist man das noch nicht.
Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.
Für die Inhalte der Blogs und Kolumnen sind die jeweiligen Blogger verantwortlich. Die Beiträge der Blogger und Gastautoren geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder.


Add new comment