Greenpeace_ Von drauß vom Walde komm ich her

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Greenpeace_ Von drauß vom Walde komm ich her
Datum: 20.12.2013, 13:36

Die Fakten sprechen gegen sie. Und schlimmer noch. Die Menschen glauben ihnen nicht mehr. Denn die Menschen haben Zugang zum Internet. Und die Menschen können ihre Märchen und Legenden nun anhand von Originalquellen überprüfen. Schöne Schande für Greenpeace, WWF und Konsorten! Was nun?

Doch was ist zu hören… „Ho, ho, ho.“ Der Retter mit dem Rauschebart naht. Der Weihnachtsmann ist da. Ja, was wird es denn geben? Ja wie? Etwa gar nichts? Warum denn nicht? Der Weihnachtsmann hat keine Zeit. Oh nein! Sein Bunker in der Arktis steht unter Wasser? Ja. Denn das Eis schmilzt. Und schmilzt. Und schmilzt. Ja warum denn? Weil böse Menschen nicht aufhören wollen, ihre Zimmerchen im Winter zu heizen. Weil die Fieslinge nicht aufhören wollen, mit dem Auto zur Arbeit zu fahren. Weil die Bösewichte nicht aufhören wollen, sich im Winter nicht nur von Steckrüben und Wurzeln zu ernähren.

Zum Beweis des Schlamassels liefert Greenpeace derzeit ein Video auf Youtube. Den Link finden Sie weiter unten. Schauen Sie ihn sich an! Der Weihnachtsmann ohne Mütze könnte direkt aus einem Film der „Saw“-Reihe entsprungen sein. Nichts für schwache Nerven!

Ja, Einspruch angenommen. Natürlich ist das Filmchen auch aus Sicht der grünen Klimakrieger nur satirisch gemeint. Dennoch! Warum argumentieren sie nicht mit Fakten? Warum holen sie den Weihnachtsmann aus der Mottenkiste? Ist er die letzte Waffe der grünen Weltverbesserer? Warum genügen nicht Tatsachen, um die Menschen davon zu überzeugen, Geld und Zeit darin zu investieren, „das Haus vom Nikolaus“ zu retten, wie es auf der Internetseite zur Greenpeace-Aktion gefordert wird? Vielleicht etwa weil Fakten und Tatsachen in den Händen der Klima-Aktivisten nur stumpfe Schwerter sind? Vielleicht weil Fakten und Tatsachen ihnen nicht gerade in die Karten spielen? Vielleicht weil Fakten und Tatsachen ganz und gar nicht in ihr Bild von der zum Untergang verdammten Erde passen wollen?

Volltreffer!

Klaus-Eckart Puls fasste für das Europäische Institut für Klima und Energie (EIKE) vor wenigen Wochen den derzeitigen Stand der „Eisschmelze“ in der Arktis vortrefflich zusammen. Hier nur zwei Fakten aus seinem Artikel:

Die Zunahme der arktischen Eisfläche zwischen 2012 und 2013 beträgt 1,7 Millionen Quadratkilometer. Dies entspricht etwa dem Fünffachen der Fläche von Deutschland.

Mit mehr als fünf Millionen Quadratkilometern liegt die arktische Eisfläche des sommerlichen Minimums 2013 ziemlich genau im Mittel der vergangenen zehn Jahre.

Solcherlei Erkenntnisse aus der Wissenschaft werden von der Lebenspraxis nur bestätigt. Aus der Schifffahrt wird berichtet, dass der einzige Weg, Schiffe aus dem Griff des arktischen Eises zu befreien, Eisbrecher seien. Der offiziellen Website der kanadischen Regierung zufolge war die Nordwestpassage im Jahr 2013 den ganzen Sommer über eisbedeckt und daher nicht passierbar.

Also: Greenpeace-Aktivisten und die angeschlossenen Funkhäuser können zetern, wie sie wollen. Weihnachten fällt nicht aus!

youtu.be/wr2LCTdIzd4

Zuerst erschienen auf ef-magazin.de

Sven von Storch

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