Hayek-Tage

Vor einer Woche war ich in Hamburg bei den Hayek-Tagen und war im Raum, als der argentinische Präsident Javier Milei die Hayek-Medaille erhielt. Die Laudatio von Stefan Kooths und die Rede von Milei waren nüchtern, realistisch, unprätentiös, bescheiden, humorvoll und einfach.

Veröffentlicht:
von

Und gerade das hatte eine unglaublich inspirierende Wirkung auf alle Anwesenden. Die Begeisterung im Raum war erstaunlich. Selbst gestandene Professoren grinsten vom einen Ohr bis zum anderen, jeder freute sich mit, immer wieder brach Jubel aus.

Natürlich gibt es neben den offenen Feinden immer auch Nörgler und Verschwörungsgläubige, die Persönlichkeiten wie Milei oder auch Elon Musk als Marionetten finsterer Mächte abtun, um sich nicht mit den realen, einschneidenden Wirkungen und Werken dieser Persönlichkeiten auseinandersetzen zu müssen. Es gibt immer miesepetrige, verkniffene Kritiker, die in jeder positiven Entwicklung erst recht den Beweis für die Vergeblichkeit jeder Anstrengung sehen – Zynismus und Fatalismus sind die besten Ausreden, um selbst keine Verantwortung übernehmen zu müssen. Dagegen sein ist einfach. Aber selbst etwas Konstruktives beitragen, erfordert Mut, Kreativität, Phantasie und Können.

In der Realität schlagen mutige Reformer und Visionäre wie Musk und Milei mit ihrem Wirken ganze Schneisen der Freiheit in das über Generationen gewucherte Gestrüpp der Etatisten und Sozialisten. Musk hat durch immensen Einsatz von privatem Kapital dafür gesorgt, dass es mit X wenigstens eine Social-Media-Plattform gibt, auf der man ungestraft die Wahrheit aussprechen kann, auch dann, wenn sie dem offiziellen Narrativ des Mittelstrahls widerspricht. Und Milei beweist, dass Freiheitliche auch gewinnen können, dass sie in der Tat Mehrheiten organisieren können, dass wir Freunde der Freiheit den Machtkartellen der Interventionisten nicht auf ewig hilflos ausgeliefert sind. 

Ich bin ja stets zuversichtlich, weil die Geschichte beweist, dass die Freiheit am Ende immer gewinnt, auch wenn es zuvor manchmal furchtbar wird. Aber der Besuch dieses überaus sympathischen und charismatischen Ökonomie-Rockstars aus Argentinien hat meine Zuversicht erneuert und verstärkt: Wir Freiheitlichen sind nicht leicht unter einen Hut zu kriegen, aber zur Not ist es möglich. Und mit der Not wächst das Rettende auch. 

Der Sandwirt ist Teil des Rettungsprogramms für die Freiheit. Bei der Hayek-Gesellschaft kennen ihn erstaunlich viele. Und offenbar wird er gelesen, ich bekam ermunternde Rückmeldungen, was mich sehr gefreut hat. 

In dieser Woche rührten für Sie an: Richard Feuerbach, Michael Klein, Rob Alexander, Andreas Tiedtke, Klaus-Rüdiger Mai, Immo Sennewald, Markus Krall, Dietrich Eckardt, David Engels mit Marco Gallina, Wolfgang Herles, Mixmasta B.Side und ich. Die Beiträge sind nachdenklich, schonungslos, visionär, humorvoll, sarkastisch, präzise, ernüchternd, tiefgründig, strategisch, messerscharf, dankbar oder hoffnungsvoll – aber immer konstruktiv! Die Links finden Sie unten, Guten Appetit.

Machen Sie sich schöne Tage, ob mit oder ohne Fußball, aber gerne mit dem Sandwirt. Bleiben wir jedenfalls gemeinsam aufrecht, im Zeichen der Freiheit und des konstruktiven Widerstands gegen jeden, der uns beherrschen will! 

Herzliche Grüße!

Ihr Oliver Gorus

Für die Inhalte der Blogs und Kolumnen sind die jeweiligen Blogger verantwortlich. Die Beiträge der Blogger und Gastautoren geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder.

Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte
unterstützen Sie mit einer Spende unsere
unabhängige Berichterstattung.

Abonnieren Sie jetzt hier unseren Newsletter: Newsletter

Kommentare zum Artikel

Bitte beachten Sie beim Verfassen eines Kommentars die Regeln höflicher Kommunikation.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

... „Vor einer Woche war ich in Hamburg bei den Hayek-Tagen und war im Raum, als der argentinische Präsident Javier Milei die Hayek-Medaille erhielt. Die Laudatio von Stefan Kooths und die Rede von Milei waren nüchtern, realistisch, unprätentiös, bescheiden, humorvoll und einfach.“ ...

Und nun kam die Alice und stellte ´öffentlich` fest:

"Die Migrationskrise ist außer Kontrolle geraten"
https://rtde.team/kurzclips/video/210926-weidel-migrationskrise-ist-ausser-kontrolle/

Ja mei: Wie hatte unsere(?) noch immer so heißgeliebte(?) Göttin(?) auch für ihren selbst aus Sicht ´eines wie wie mir` allmächtig festgelegten Nachfolger – das Ole – diktiert?

„Wir schaffen dass“!!!

Schreiben Sie einen Kommentar


(erforderlich)

Zum Anfang