Was leistet der Sozialstaat für die Bürger_
Was leistet der Sozialstaat für die Bürger_
Datum: 24.03.2009, 02:13
Jedenfalls ist die Masse Mensch mit diesem System, das sie mittels eines Kokons aus sozialen Gesetzen über die Jahre entmündigte und ihnen die Verantwortung für sich selbst abgenommen hat, ganz zufrieden. Bis sie aufwachen. Ja, wann denn?
Genau dann, wenn dieses System so unter seinen Schulden ächzt und stöhnt, wie dies derzeit das mit Schulden beladene Bankensystem tut. Und die Staatsschulden sind gewaltig. Wenn Sie mit Ihren Augen auf der WEB-site www.reformverhinderer.de 10 cm nach oben wandern, können Sie eine Zahl erkennen. Eine gewaltige Summe aus Schulden.
Der Sozialstaat ist eine so grandiose Einrichtung, daß jeder vierte in Deutschland erarbeitete EURO für Zinsen und Zinseszins für die aufgehäuften Schulden abgeführt werden muß.
Legt man die Fähigkeit des „Verkaufens“ der Ideologie des Sozialstaates als Maßstab für die Beurteilung eines Verkäufers an, so muß man besonders den Arbeits- und Sozialministern Deutschlands, ab Erscheinen von Adenauer als Bundeskanzler, ein Kompliment machen. Besonders sie waren es, die – immer unter dem Ansporn und dem Beifall der jeweils regierenden Parteien – dem Sozialstaat durch die Finanzierung immer neuer Leistungsgesetze die Möglichkeit bescherten, in den fast perfekten Versorgungsstaat zu mutieren.
Bislang hat keine Regierung den Vorhang beiseite gezogen und dem Volk die wahre Bilanz vorgelegt und erklärt, daß es so nicht weitergeht, weil das Land sich selbst auffrisst, indem es Jahr für Jahr mehr ausgibt als es erwirtschaftet. Von jedem EURO, der verdient wird, muß mehr als die Hälfte an den Staat abgeführt werden, an ein gigantisches und ineffektives Versorgungssystem.
Wer die Grenzen seiner materiellen Güter nicht mehr wahrhaben will, setzt alles aufs Spiel. Das gilt für den Einzelnen, wie für den Staat.
Bei den endlosen Debatten in Deutschland um die soziale Gerechtigkeit wird schlichtweg unterschlagen, daß das, was den Sozialstaat deutscher Provenienz ausmacht, darauf beruht, daß die Sozialbeiträge (vom Staat kassiert und vom Staat ausgegeben) alles andere als soziale Gaben sind. Die Löhne der arbeitenden Klasse werden genau um diese Beträge verkürzt und dann umverteilt. Aber: Diese riesige Geldbewegung erfordert ein Heer von Dienststellen, Beamten und Zuträgern.
Eine solche Manipulation läßt Platz und Geld für Tausende von Pöstchen, die dann wieder an Freunde und verdiente Parteigenossen vergeben werden können. Lassen Sie uns den Sozialstaat als riesige Umverteilungsorganisation definieren, die ihren Bürgern nur einen Teil dessen wiedergibt, was er vorher konfisziert hat. Von der Differenz ernährt und verbreitert er sich prima. Der Rest ist Schwund.
Um das Volk fest in die Hand zu bekommen, werden möglichst viele Menschen vom Staat abhängig gemacht. Der Verlust der Eigenverantwortung und des Selbstvertrauens werden in Kauf genommen. Die Menschen werden schlichtweg entmündigt und durch eine Gesetzesorgie dirigiert. Dieses Patentrezept für Machtgewinn hat sich in allen Umverteilungsdemokratien durchgesetzt. Es garantiert innere Stabilität durch die Tatsache, daß die Mehrheit der Wähler von staatlichen Transfers und Subsidien abhängig ist, dies aber selbst kaum noch registriert. Daß der Staat seinen Untertanen aber nur das geben kann, was er ihnen vorher abgenommen hat, wird nicht mehr wahrgenommen.
Das, was sich heute als Inhalt des fast von allen Politikern gerühmten Sozialstaates darstellt, ist das Ergebnis einer gigantischen, staatlich manipulierten Bestechungsaktion der Bürger durch die Politiker über Jahre, mit dem einzigen Ziel, den Wähler von der Droge „Soziales“ abhängig zu machen.
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