Ulmen, Ibiza, Relotius: Wachsende Zweifel am System ‚DER SPIEGEL‘

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Einführung

Der juristische Konflikt um Christian Ulmen und die Berichterstattung des ‚DER SPIEGEL‘ entwickelt sich zu mehr als einem Einzelfall. Aus Sicht von Kritikern verdichtet sich hier ein Problem, das weit über eine einzelne Veröffentlichung hinausreicht: der Umgang großer Medien mit Verdacht, Zuspitzung und politischer Wirkung.

DER SPIEGEL als Fake-News Schleuder

Im Zentrum der Auseinandersetzung steht die Darstellung von Collien Ulmen-Fernandes. Ihre Aussagen wurden zunächst in scharfer Form zitiert, später jedoch von ihr selbst relativiert. Gleichzeitig wurden Vorwürfe gegen Ulmen verbreitet – etwa im Zusammenhang mit Deepfake-Technologie oder manipulierten Online-Profilen –, deren Grundlage nach Einschätzung von Kritikern unzureichend geprüft worden sei. Besonders brisant: Die angeblich verwendeten technischen Möglichkeiten sollen zum fraglichen Zeitpunkt in dieser Form noch gar nicht verfügbar gewesen sein.

Für Beobachter ist entscheidend, was daraus folgt. Denn sobald Verdachtsmomente öffentlich verbreitet werden, entfalten sie eine eigene Dynamik – unabhängig davon, ob sie sich später bestätigen oder nicht. Genau hier setzt die grundsätzliche Kritik an: Narrative entstehen schnell, ihre Korrektur erfolgt – wenn überhaupt – deutlich leiser.

Medial aufgeladene Einzelfälle könnten Handlungsdruck erzeugen

Parallel dazu gewinnt eine politische Debatte an Fahrt. Organisationen wie HateAid unter Vorsitz von Anna-Lena von Hodenberg sowie Campact setzen sich verstärkt für eine strengere Regulierung digitaler Kommunikation ein, darunter auch für Modelle wie die Klarnamenpflicht. Kritische Stimmen sehen hier einen Zusammenhang: Medial stark aufgeladene Einzelfälle könnten genutzt werden, um politischen Handlungsdruck zu erzeugen und weitreichende Eingriffe in die Kommunikationsfreiheit zu legitimieren.

Ibiza-Affäre ‚rechtzeitig‘ vor Europawahl losgetreten

Die politische Tragweite medialer Veröffentlichungen zeigt sich besonders deutlich in der Ibiza-Affäre. Die Veröffentlichung von Videoaufnahmen rund um Heinz-Christian Strache führte 2019 zum Zusammenbruch der österreichischen Bundesregierung – und das kurz vor der Europawahl. Während die einen darin ein Beispiel erfolgreicher investigativer Recherche sehen, sprechen andere von einer Entwicklung, bei der Medienberichte direkt in politische Machtverhältnisse eingreifen.

Petr Bystron als Ziel übelster Verleumdungen

Ähnliche Vorwürfe werden auch im Zusammenhang mit der EU-Wahl 2024 erhoben. Im Fall von Petr Bystron standen Anschuldigungen im Raum, er habe finanzielle Zuwendungen aus russischen Quellen erhalten. Trotz intensiver Ermittlungen und Durchsuchungen kam es bislang zu keiner Anklage. Dennoch prägte die Berichterstattung über Wochen hinweg die öffentliche Wahrnehmung – ein Umstand, den Kritiker als potenziell wahlentscheidend bewerten.

Der Fall Relotius entwickelte sich zum Megaskandal

Ein besonders prägnantes Beispiel für strukturelle Schwächen im Journalismus bleibt der Fall Claas Relotius. Über Jahre hinweg veröffentlichte er Reportagen, die sich später als teilweise frei erfunden herausstellten. Seine Texte wurden ausgezeichnet und vielfach verbreitet, obwohl zentrale Inhalte nicht der Realität entsprachen. Offiziell wurde der Fall als Ausnahme eingeordnet – für viele Beobachter ist er jedoch Ausdruck eines tieferliegenden Problems.

Erst bewerfen, dann zurückziehen – Hauptsache es belibt etwas hängen

In der Gesamtschau ergibt sich für Kritiker ein wiederkehrendes Muster: Vorwürfe werden öffentlich gemacht, bevor sie abschließend belegt sind. Die mediale Wirkung setzt sofort ein, während die spätere Einordnung oder Korrektur häufig weniger Aufmerksamkeit erhält. Die Folgen reichen von persönlichen Reputationsschäden bis hin zu möglichen politischen Auswirkungen. Und Schikanen wie 27 (!) Hausdurchsuchungen bei Petr Bystron und in seinem Umfeld. Dass man bei diesem anständigen Politiker nicht fündig wurde lag auf der Hand. Deshalb weitete man den Hausdurchsuchung-Psychoterror auf seinen Bekannten-, Verwandten- und Freundeskreis aus – natürlich ebenso ergebnislos.

Der Fall Ulmen steht damit exemplarisch für eine Entwicklung, die das Vertrauen in etablierte Medien zunehmend herausfordert. Die zentrale Frage lautet: Gelingt es dem Journalismus noch, zwischen notwendiger Aufklärung und vorschneller Zuspitzung zu unterscheiden – oder verschiebt sich diese Grenze zunehmend zugunsten maximaler Wirkung?

Sven von Storch

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Blog-Kommentare

Man muss nur wissen von welchen Schmuddelfinken "DerSpiegel" gehalten wird:

50,5 %: KG Beteiligungsgesellschaft für SPIEGEL-Mitarbeiter mbH & Co. (Mitarbeiter KG)

25,5 %: Gruner + Jahr GmbH (Teil der RTL Group / Bertelsmann)

24,0 %: Erbengemeinschaft Augstein

Unruhe stiften, Verdrehungskampagnen, Aufbauschen mit erfundenen Behauptungen, Menschen demütigen und gegeneinander ausspielen. 

Dazu noch Einnahmen aus Werbung und Abos... 

Ähnliche Schmuddelfinken sind "Stern", "Bild", "FAZ", "SZ", "Focus"....ec.

Diese ganzen "Schmuddelfinken" mitsamt der Tagespresse werden offensichtlich und schamlos von globalistischen Medienzaren dominiert.

So war z.B. nach einer großen Demo gegen die Coronaschikanen in mehreren Journalen der gleiche Text zu lesen, in dem die Demonstranten neben "Aluhutträger" und "Rechtsextreme" auch völlig absurd als "Antisemiten" verunglimpft wurden.

Und bei Focus online (wo man sich einen relativ neutralen Anstrich gibt), darf man zwar unsere(?) Regierung kritisieren, aber sobald man versucht, die bösartigen Absichten der globalistische Fremdherrschaft anzuprangern, wird man wegzensiert oder es wird gleich der Account gelöscht.

Gab es beim "Spieglein" dafür auch wieder
Geld gewisser CIA-Front-Or... äääh Philantropen,
wie schon bei Corona, zum "Pushen" der
Impfkampagne, im "PsyOps-Style" ?

Ich wäre nicht wirklich überrascht.

Dr. Michael Holz

02.04.2026 | 16:26

Die Journalisten reihen sich ein in die Berufe "Fernsehtechniker" und "Automechaniker". Bei denen würde ich nichts reparieren lassen noch kaufen. Die Ersteren lügen, verdrehen und verschweigen. Diese Zunft ist die verheerendste. (nach Juristen)

Ulmen, Ibiza, Relotius: Wachsende Zweifel am System ‚DER SYSTEMSPIEGEL‘.

Spieglein ,Spieglein in der Hand ,wer hat das Korruptionssystem erkannt ?                                       Die Ulmen werden abgeholt ,in Ibiza man  feiert stolz ,                                                                                 Relotius lügt wieder fromm daher ,das braucht hier sicher keiner mehr !

Wer einen Bademantel kennt ,ganz schnell aus diesem Saate rennt !

AH  hoy ! Schießen wir die Barböcke woanders !                                                                                 https://youtube.com/shorts/Z_vfR5bC39g?si=4Mq3RBwwdADHHn9P

Ulmen, Ibiza, Relotius: Wachsende Zweifel am System ‚DER SYSTEMSPIEGEL‘.

Spieglein ,Spieglein in der Hand ,wer hat das Korruptionssystem erkannt ?                                       Die Ulmen werden abgeholt ,in Ibiza man  feiert stolz ,                                                                                 Relotius lügt wieder fromm daher ,das braucht hier sicher keiner mehr !

Wer einen Bademantel kennt ,ganz schnell aus diesem Saate rennt !

AH  hoy ! Schießen wir die Barböcke woanders !                                                                                 https://youtube.com/shorts/Z_vfR5bC39g?si=4Mq3RBwwdADHHn9P

Beispiel armes Täuschland ! https://youtube.com/shorts/2Sdxe5HlieI?si=8JBgLa85Ffxw-r9n

"...was ist", war mal Grundsatz des Journalisten. Berichten von Akten, klar, direkt, ungeschminkt. Und heute romanhafte Bericht-Schilderung. Staat Fakten - Ausschmückungen, man sucht den einfachen Satz da noch. Getränkt mit persönlich politischer Färbung und Cliquen-Zugehörigkeit, so da - springen die Mäuse auf den Tisch, wenn Katze das Haus verlassen hat. Ging früher durch hierarchische Zeitungstruktur nicht, der Redakteur entschied, was gedruckt wird und was nicht. Heute Presserat, der meint die Absolution dem freien Reporter vorschreiben zu müssen. Sind wir da in der Kirche oder in freier Erwachsenwelt. 

Der Spiegel ist ein Teilbereich der sozialistischen Inquisition, der dazu dient soll, das System auch unter der Gürtellinie zu vertreten und alles andere mit extremen Mittel zu bekämpfen.

Wie extrem der Sozialismus werden kann, wurde uns doch schon von Adolf und Honecker vermittelt. So etwas ertragen nur sadomasochistische Einheitsparteien-Anhänger.

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