"Das Nachrichtenkartell" – Drei Agenturen entscheiden, was die Welt glauben soll!
Tag für Tag informieren wir uns über internationale Ereignisse, vergleichen verschiedene Medien und glauben, uns ein eigenes Bild von der Welt zu machen. Doch was, wenn hinter dieser vermeintlichen Vielfalt dieselben wenigen Quellen stehen?
[Siehe Original-Artikel und Buchhinweis HIER]
Wer kontrolliert den globalen Nachrichtenfluss – und welchen Einfluss hat das auf unsere Wahrnehmung von Politik, Kriegen und Krisen?
Was wäre, wenn ich Ihnen sage, dass fast alles, was Sie über die Welt wissen, von nur einer Handvoll westlicher Agenturen bestimmt wird?
Dass Ihr tägliches Bild vom Weltgeschehen durch die Filter weniger westlicher Nachrichtenriesen läuft – ausgewählt, geframed und serviert, nicht wie es ist, sondern wie sie es Ihnen verkaufen wollen?
„Geframed“ heißt in diesem Zusammenhang, eine Sache so zu präsentieren, dass sie eine bestimmte Eigenschaft (positiv, negativ, neutral) oder eine bestimmte Bedeutung erhält. Die Art der Darstellung lenkt die Aufmerksamkeit auf bestimmte Aspekte und blendet andere aus, um eine gewünschte Sichtweise zu erzeugen. Durch die Auswahl von Wörtern, Bildern, Betonungen oder Kontext wird versucht, die Meinung oder das Gefühl des Publikums zu steuern.
In den Medien bedeutet dies: Eine politische Debatte kann „geframed“ werden, indem ein Medium ständig nur die Argumente einer Seite hervorhebt und die der Gegenseite ignoriert oder abwertet. Zum Beispiel könnte ein Politiker als „reformfreudig“ oder als „rücksichtslos“ geframed werden, je nachdem, welche Aspekte seiner Politik betont werden sollen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass „geframed“ beschreibt, wie die Präsentation einer Information die Wahrnehmung und Interpretation durch das Publikum beeinflusst. Es ist ein wichtiges Konzept in der Kommunikationswissenschaft und im Journalismus.
Willkommen in der Realität einer Informationswelt, die uns täglich Objektivität verspricht – und uns dabei unbemerkt an ihrer medialen Leine führt.
Die meisten internationalen Nachrichten, die wir online, im Fernsehen, im Radio oder in Zeitungen konsumieren, stammen im Kern von gerade einmal drei/vier großen westlichen Nachrichtenagenturen:
- der amerikanischen Associated Press (AP),
- Thomson Reuters mit Sitz in New York und Toronto sowie
- der französischen Agence France-Presse (AFP) aus Paris.
- Für die Finanzwelt kommt eine weitere hinzu: Bloomberg aus New York, kontrolliert von Michael Bloomberg, Milliardär und ehemaliger Bürgermeister der Stadt.
Diese drei / vier Agenturen verfügen über weltweite Netze an Korrespondenten und sind in großen Teilen der Welt faktisch marktbeherrschend, was bedeutet: Sie entscheiden nicht nur, was wir vom Weltgeschehen erfahren – sondern auch wie wir es erfahren.
Ihre Vorauswahl prägt unsere Wahrnehmung der globalen Realität.
Andere Nachrichtenagenturen spielen dagegen kaum eine Rolle im internationalen Informationsfluss. Die staatliche russische TASS, die chinesische Xinhua und rund 140 weitere Agenturen erreichen nur einen Bruchteil der Reichweite der westlichen Platzhirsche.
Damit liegt die Deutungshoheit über die Weltgeschehnisse in den Händen weniger westlicher Nachrichtenanbieter – und genau diese Macht wird in der öffentlichen Debatte bislang kaum hinterfragt.
Die Abhängigkeit von den globalen Nachrichtenagenturen hat weitreichende Folgen. Wie erwähnt, die einflussreichsten von ihnen sitzen allesamt in der westlichen Welt, sind eng miteinander verflochten und beherrschen den Markt nahezu monopolartig.
Von Wien bis Washington übernehmen Medien nicht nur ihre Inhalte, sondern oft auch deren Formulierungen – mit dem Effekt, dass über internationale Ereignisse weltweit fast identisch berichtet wird. Deckungsgleich – und immer aus westlicher Perspektive.
Dabei ist die innere Abhängigkeit nicht zu unterschätzen: Wer etwa bei Bloomberg über Proteste gegen den Milliardär und Eigentümer Michael Bloomberg berichtet, wird seine Worte wohl mit größter Vorsicht wählen oder gleich gar schweigen. Denn am Ende gilt auch hier: Wessen Brot ich ess’, dessen Lied ich sing’.
Im Endeffekt ist ein unvorstellbares Machtmonopol:
Drei westliche Nachrichtenagenturen entscheiden Tag für Tag, was für uns zur Wahrheit wird. Sie lenken den globalen Diskurs, formen unsere Sicht auf Kriege, Krisen und Katastrophen – und niemand hinterfragt diese Dominanz.
Währenddessen schreiben Journalisten lieber vorsichtig, um ihre Brötchengeber nicht zu verärgern.
So bleibt am Ende eine bittere Erkenntnis: Wir glauben, die Welt zu kennen.
In Wahrheit kennen wir nur das, was uns diese wenigen Nachrichtenanbieter zu wissen erlauben.
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Blog comments
... „Wer kontrolliert den…
... „Wer kontrolliert den globalen Nachrichtenfluss – und welchen Einfluss hat das auf unsere Wahrnehmung von Politik, Kriegen und Krisen?“ ...
Ja mei, so meine auch ich: ... „Die rasante Digitalisierung politischer Prozesse und die zunehmende Komplexität regulatorischer Rahmenbedingungen stellen Unternehmen, Verbände und politische Akteure vor neue Herausforderungen. In einer Welt, in der politische Entscheidungen immer schneller getroffen werden und legislative Prozesse zunehmend komplexer sind, wird es für Organisationen immer schwieriger, mit den Herausforderungen umzugehen und zugleich mit der Flut an Informationen Schritt zu halten. Künstliche Intelligenz bietet hier transformative Möglichkeiten, um politische Entwicklungen effizienter zu analysieren, regulatorische Risiken frühzeitig zu erkennen und strategische Entscheidungen auf einer fundierten Basis zu treffen“!? ...
https://www.panalis.de/de/die-rolle-von-ki-im-modernen-politikmonitoring-chancen-und-herausforderungen/
Wie der Westen funktioniert....
..... und wer wie steuert. (STRATFOR-Vortrag)
https://www.youtube.com/watch?v=vln_ApfoFgw
Kapitalismus ist der Würgegriff an der Menschheit, aber keine Demokratie oder gar Freiheit. (Sagte schon A....).
Viele kleine Einheiten sind…
Viele kleine Einheiten sind schwer zu korrumpieren und kontrollieren, also streben Machthaber nach Machtkonzentration. Für die Kunden wird es schwer, es gibt keine Vielfalt im Angebot, keine Auswahlmöglichkeiten. Wir sehen es im Supermarkt 20 Sorten Joghurt oder Marmelade, aber in allen ist dasselbe Zeugs drin. Wir haben die ddR wieder, wo es nur eine Wahl gab: Friß oder stirb.
Zeitungen kaufen wir seit 26 Jahren nicht mehr, weil man nur belogen wird, das gilt auch für politische Sendungen in der Glotze. Da laufen zur Unterhaltung nur noch Naturreportagen, eine trostlose Zeit!!!!
"Das Nachrichtenkartell"... …
"Das Nachrichtenkartell"...
Na, wir wollen doch bitte die unendliche Licht- und Machtfülle unseres deutschen "Sonnenkönigs" - Mathias Döpfner (Springer Presse) - nicht unter den Scheffel stellen ... meint jedenfalls die Google KI wie folgt zu wissen :
Mathias Döpfner CEO von Springer Press; welche Rolle spiel Döpfner für die Bilderberger? und wie steht der nationale/Deutsche Presserat zum Schweigegelübde Döpfners anlässlich der Bilderberg-Konferenzen?und wird auf den Bilderberg-Konferenzen de facto vereinbart, was die nationale/deutsche Medienlandschaft bzgl. der Bilderberg-Absprachen berichten soll? und warum wird Mathias Döpfner "Sonnenkönig" von Spriner genannt?
Mathias Döpfner nimmt bei den Bilderberg-Konferenzen eine einflussreiche Führungsrolle ein, da er reguläres Mitglied des übergeordneten Lenkungsausschusses (Steering Committee) ist. [1]
Döpfners Rolle bei den Bilderbergern
Als Mitglied des Lenkungsausschusses der Bilderberg-Konferenzen entscheidet Döpfner aktiv darüber mit, welche globalen Führungspersönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Medien eingeladen werden und welche Themenschwerpunkte auf der jährlichen Tagesordnung stehen. Er fungiert damit als einer der zentralen strategischen Köpfe im Hintergrund des Netzwerks. [1]
Haltung des Deutschen Presserats zum „Schweigegelübde“
Kein Verbot von Hintergrundkreisen: Der Deutsche Presserat verbietet die Teilnahme von Journalisten und Verlegern an vertraulichen Treffen (wie den Bilderberg-Konferenzen) nicht. [1, 2]
Die Chatham-House-Regel: Das oft als „Schweigegelübde“ bezeichnete Prinzip entspricht der Chatham-House-Regel. Teilnehmer dürfen die erhaltenen Informationen nutzen, aber weder die Identität noch die Zugehörigkeit der Redner oder anderer Teilnehmer offenlegen.
Grenzbereich der Berufsethik: Der Presserat sieht die Teilnahme von Medienmanagern an solchen exklusiven Zirkeln grundsätzlich im Spannungsfeld zwischen legitimer Informationsbeschaffung und der Pflicht zur transparenten Berichterstattung. Solange jedoch keine nachweisbaren Absprachen getroffen werden, die die Unabhängigkeit der Redaktionen einschränken (was gegen Ziffer 1 und 6 des Pressekodex verstoßen würde), greift das Selbstkontrollorgan nicht ein.
Werden dort Medienabsprachen getroffen?
Keine de facto Berichterstattungs-Diktate: Es gibt keine Belege dafür, dass auf den Konferenzen vereinbart oder vorgegeben wird, wie die deutsche Medienlandschaft über die Treffen oder politische Themen zu berichten hat.
Zweck des Austauschs: Offiziell dienen die Konferenzen dem informellen, vertraulichen Meinungsaustausch ohne das Erarbeiten von Resolutionen, Abstimmungen oder politischen Commitments.
Kritikpunkt Nähe: Kritiker bemängeln jedoch regelmäßig, dass durch die strikte Verschwiegenheit und die enge Vernetzung von Medienmogulen (wie Döpfner) mit Spitzenpolitikern ein "Groupthink"-Effekt (kollektives Denken) entstehen kann, der die kritische Distanz der Presse aufweicht.
Warum wird Döpfner bei Springer „Sonnenkönig“ genannt?
Der Begriff „Sonnenkönig“ (in Anlehnung an den absolutistischen Herrscher Ludwig XIV.) etablierte sich in der Medienbranche und intern bei Springer aufgrund seiner nahezu uneingeschränkten Machtfülle und seines patriarchalen Führungsstils: [1]
Das Milliardengeschenk: Im Jahr 2020 übertrug ihm die Verlegerwitwe Friede Springer ein Aktienpaket im Wert von rund einer Milliarde Euro. Zusammen mit ihr kontrolliert er damit rund 95 Prozent der Stimmrechte des Konzerns, was ihn faktisch zum uneingeschränkten Herrscher über das Axel-Springer-Imperium macht. [1, 2, 3, 4]
Führungsstil: Döpfner gilt als extrem durchsetzungsstark, elitär und lenkt die strategische sowie politische Ausrichtung des Hauses (u.a. Bild und Welt) maßgeblich nach seinen persönlichen Vorstellungen. [1]
Verstrickungen und Einfluss: Durch seine engen, oft kontroversen Kontakte zu globalen Tech-Milliardären (wie Elon Musk) und Spitzenpolitikern untermauert er das Image eines Medienfürsten, der aus dem Hintergrund Fäden zieht. [1, 2, 3]
Möchten Sie mehr über die konkreten Richtlinien des Pressekodex bezüglich der Unabhängigkeit von Journalisten erfahren oder interessieren Sie sich für die jüngsten Debatten rund um Döpfners politischen Einfluss im Springer-Verlag? [1]
KI-Antworten können Fehler enthalten. Weitere Informationen
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Kurzum
Es gibt zwar drei (-3-) Agenturen in der Welt - aber nur einen (-1-) Sonnenkönig in Deutschland !
https://www.nachdenkseiten.de/?tag=bilderberger
Bilderberger
03. Juli 2026 um 9:00 Jean Ziegler: „Der Krieg ist das, was die kannibalische Weltordnung fordert“
"Private Oligarchien haben eine Macht, die „nie auch nur irgendein Kaiser, König, Papst jemals auf diesem Planeten hatte. Sie entziehen sich jeder sozialen, staatlichen und gewerkschaftlichen Kontrolle.“ Mit diesen Worten begann die Einleitung eines Interviews, das die NachDenkSeiten 2017 mit Jean Ziegler geführt haben."...
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https://www.nachdenkseiten.de/?p=116012
>>> Reiches armes "monarchistisches" Deutschland !
MP
Was ich "glaube" entscheide…
Was ich "glaube" entscheide ich selbst!
Aktuelles Beispiel: Da…
Aktuelles Beispiel:
Da behauptet ein ntv- "Reporter", daß die AfD mit jedem Parteitag weiter nach rechts rückt.
Dürfte er Klartext schreiben, hätte es heißen müssen, daß die anderen Parteien immer weiter nach links rücken ...
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