CDU fordert »Abschuss« russischer Kampfjets – Das bedeutet Krieg!

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CDU fordert »Abschuss« russischer Kampfjets – Das bedeutet Krieg!
Datum: 25.09.2025, 11:21

Denn ein solcher Schritt hieße nichts anderes als ein direkter militärischer Angriff auf die Atommacht Russland – und damit der Eintritt in einen Krieg, dessen Eskalation niemand mehr kontrollieren könnte.

Abschuss-Forderung heißt Eskalation – bis hin zum Krieg

Am 19. September 2025 drangen drei russische MiG-31 über dem Finnischen Meerbusen für rund zwölf Minuten in den estnischen Luftraum ein, bevor sie von italienischen F-35 abgefangen wurden.

Estland beantragte daraufhin NATO-Konsultationen nach Artikel 4.

Moskau hingegen bestreitet eine Verletzung.

Die Faktenlage ist heikel – und die politischen Reaktionen sind es noch mehr.

CDU verschärft den Ton – »bis hin zum Abschuss«

Der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion Jürgen Hardt (CDU) fordert eine klare militärische Antwort:

»Der Kreml braucht ein klares Stoppschild«, sagt Hardt und präzisiert, Wirkung werde nur die »klare Botschaft an Russland« haben, »dass jede militärische Grenzverletzung mit militärischen Mitteln beantwortet wird – bis hin zum Abschuss russischer Kampfjets über NATO-Gebiet.«

Zudem warnt er: »Diese Provokationen und Tests Russlands werden nur enden, wenn wir sämtliche militärischen Grenzverletzungen klar beantworten.«

Doch dies bedeutet unmissverständlich: Ein Abschuss wäre ein direkter militärischer Akt gegen Russland.

Auch wenn er völkerrechtlich als Verteidigungsmaßnahme über eigenem Territorium begründet werden könnte, würde er das Eskalationsrisiko sprunghaft erhöhen – bis hin zu Gegenangriffen oder Vergeltungsmaßnahmen.

Das ist der Schritt von der Gefahrenlage in die akute Kriegsgefahr.

Nico Lange, früher Leiter im Leitungsstab des Bundesverteidigungsministeriums, will ebenfalls eine Eskalation:

»Entweder schießen wir russische Flugzeuge und Drohnen ab, die unseren Luftraum verletzen oder wir ergreifen andere Konsequenzen wie z. B. das Stornieren russischer Diplomatenvisa oder das Stoppen von Schiffen der Schattenflotte.«

Auch Verteidigungsexperte Roderich Kiesewetter (CDU) fordert, die Nato-Beobachtungsmissionen im baltischen Luftraum zu Verteidigungsmissionen zu machen, bei der „Verletzungen robust beantwortet werden“.

Linke lobt NATO-Reaktion als »angemessen«

Kontrast dazu: Die Linksfraktion lobt die bisherige Antwort der Allianz und fordert Aufklärung auf UN-Ebene.

Ulrich Thoden, verteidigungspolitischer Sprecher der Linken, erklärt:

»Die Nato hat auf die Verletzungen des völkerrechtlichen Luftraums ihrer Bündnismitglieder angemessen reagiert.«

Gleichzeitig verurteilt er die russische Eskalationspolitik und fordert einen unabhängigen UN-Untersuchungsmechanismus.

Kritik an »Grauzonen«

Sicherheitsexperte Nico Lange kritisiert gegenüber WELT TV die bisherige westliche Linie als zu unklar:

»Wir schaffen keine Klarheit, während Putin Grauzonen produziert – das ist extrem gefährlich.«

Genau diese Grauzonenpolitik ist der Nährboden, auf dem Forderungen nach maximaler Härte – bis zum Abschuss – gedeihen.

Hingegen erklärte selbst Estlands Ex-Geheimdienstchef Eerik-Niiles Kross, dass obwohl die Russen-Jets bewaffnet waren, sei ein Abschuss in diesem Fall nicht nötig gewesen. „Heute war eine Selbstverteidigung unserer Piloten nicht erforderlich, eine klare feindliche Absicht war nicht erkennbar. Das heißt aber nicht, dass wir es uns beim nächsten Mal nicht noch einmal überlegen werden.“

Was ein Abschuss auslösen kann

Ein Abschuss von russischen Jets in einer ohnehin aufgeheizten Lage wäre mehr als Symbolpolitik. Er wäre militärische Gewaltanwendung gegen ein nuklear bewaffnetes Gegenüber und könnte Gegenreaktionen (etwa elektronische Kriegsführung, Raketen- oder Drohnenangriffe jenseits der Ukrainefront, asymmetrische Schritte) nach sich ziehen.

Parallel würde der NATO-Rat in laufenden Artikel-4-Konsultationen die Lage neu bewerten – und die Schwelle zur kollektiven Verteidigung (Artikel 5) rückt politisch näher, selbst wenn sie juristisch nicht automatisch ausgelöst wird.

Kurz: Die Forderung nach Abschuss ist ein Eskalationsbeschluss mit Kriegslogik.

Fazit

Wer heute den Abschuss russischer Jets fordert, muss der Öffentlichkeit offen sagen, was das bedeutet: ein massives Eskalationsrisiko – bis hin zum Krieg in Europa.

Es geht nicht um »Stärke zeigen«, sondern um die Frage, ob wir die Schwelle vom Krisenmanagement zur militärischen Konfrontation überschreiten.

Genau davor sollte Politik die Bürger schützen – mit Klartext statt Kampfparolen!

 

 

 

Sven von Storch

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Die Schraube der Gemeinheiten und Provokationen dreht sich immer weiter nach oben. Man versucht alles, im Glauben, dass ggf. Russland kapituliert. Bisher hat die Duma noch keine ernsthaften Gegenreaktionen genehmigt. Doch das kann sich bald ändern. Sollte Frankereich es wahr machen und ganze Divisionen in die Ukraine schicken (die wären ja nicht zur Friedensicherung da) und wenn der wankelmütige, an Strippen hängende Trump urplötzlich die Marschflugkörper der Ukraine aktiviert, Estland und deutsche Jets russische Flugzeuge wegen eines fingierten Grundes abschießen - dann haben wir nur noch 6 Minuten Zeit, und die EU bekommt in Gänze die Antwort ohne Ansage. Da können die primären Kriegstreiber aus dem Weißen Haus sonst was machen. Es wird dann im Kreml keiner mehr das Telefon abheben. Anderseits, vielleicht braucht der Westen so einen Schlag - damit dieser Irrsinn für immer aufhört. Hier in DE agieren nur noch Psychopathen.

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