8. MAI 1945/US-Direktive: »Deutschland wurde nicht befreit, sondern als besiegter Feindstaat besetzt!«(1)
Bis heute gilt der 8. Mai offiziell als „Tag der Befreiung“ vom Nationalsozialismus. Doch zahlreiche Historiker widersprechen dieser einseitigen Deutung. Denn die deutsche Kapitulation wurde bereits am 7. Mai unterzeichnet, während die Alliierten Deutschland keineswegs als „befreites“, sondern ausdrücklich als „besiegtes Feindland“ betrachteten – festgehalten in der US-Direktive JCS 1067. Dieser Artikel beleuchtet die historischen Hintergründe, verdrängte Dokumente und die Frage, warum die offizielle Erinnerungspolitik bis heute zentrale Fakten ausblendet.
In verschiedenen europäischen Ländern wird der 8. Mai als der „Tag der Befreiung“ vom Nationalsozialismus, der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht und damit das Ende des Zweiten Weltkrieges gedacht.
Dabei ist gerade der 8. Mai als Tag der Befreiung zumindest unter verschiedenen Historikern umstritten.
Denn nicht an diesem Datum, sondern schon einen Tag zuvor erklärten die Deutschen die bedingungslose Kapitulation.
Dazu schrieb der deutsche Historiker Hubertus Knabe:
Am 7. Mai unterschrieb Generaloberst Alfred Jodl im Auftrag der deutschen Reichsregierung im französischen Reims die Kapitulationsurkunde. Nur weil Stalin darauf bestand, den triumphalen Akt im Hauptquartier der Sowjets ein zweites Mal durchzuführen, wurde die Zeremonie am nächsten Tag in Berlin wiederholt.
Auch hier erfolgte die Unterschrift nicht am 8. Mai, sondern erst kurz nach Mitternacht – weshalb Russland den Sieg im „Großen Vaterländischen Krieg“ einen Tag später feiert.
Quelle: https://hubertus-knabe.de/75-jahre-kriegsende/
Die Bundespolitik spricht in diesem Sinne von einem „Tag der Befreiung“, der sogar als Feiertag Eingang in die deutschen Kalender Einzug halten soll.
Der Historiker Professor Dr. Heinrich August Winkler sagte bei seiner Ansprache „8. Mai – 70. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges in Europa – Gedenkstunde im Plenarsaal des Deutschen Bundestages dazu:
„Es war nicht so, dass die überwältigende Mehrheit der Deutschen den Sieg der Alliierten im Mai 1945 als Befreiung erlebt hätte. Anders als die Völker, denen dieser Sieg die Befreiung von deutscher Fremd- und Gewaltherrschaft brachte, bedeutete der ‚Zusammenbruch‘ des nationalsozialistischen Regimes für viele Deutsche zugleich den Zusammenbruch ihres Glaubens an den ‚Führer‘ und ihrer Hoffnungen auf einen deutschen ‚Endsieg‘. Als Befreiung erlebten die bedingungslose Kapitulation zunächst nur die Deutschen, denen der verbrecherische Charakter von Hitlers Herrschaft schon vorher bewusst geworden oder von jeher bewusst gewesen war.“
Quelle: https://www.bundesregierung.de/breg-de/suche/8-mai-70-jahrestag-des-endes-des-zweiten-weltkrieges-i…–805330nbsp
„In Wirklichkeit“, so der deutsche Historiker Hubertus Knabe, „dachte vor 75 Jahren niemand daran, die Deutschen zu befreien. Die Alliierten wollten sie vielmehr militärisch schlagen – und zwar so nachhaltig, dass sie bedingungslos kapitulierten. Selbst die Amerikaner, die den größten Anteil daran hatten, dass die Bundesrepublik zu einem demokratischen Staatswesen wurde, sahen sich keineswegs als Befreier. In der Direktive 1067, die der amerikanische Präsident Harry S. Truman am 10. Mai 1945 billigte, wurde dem Vereinigten Generalstab der USA vielmehr ausdrücklich vorgeschrieben, dass Deutschland ’nicht besetzt [wird] zum Zwecke seiner Befreiung, sondern als besiegter Feindstaat’“.
Quelle: https://hubertus-knabe.de/75-jahre-kriegsende/
Tatsächlich war das genauso!
Aber dies wird bis heute politisch verschwiegen.
Hier der Beleg:
Quelle Screenshot/Bildzitat: http://ghdi.ghi-dc.org/sub_document.cfm?document_id=2297&language=german
FORTSETZUNG FOLGT!
Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.
Für die Inhalte der Blogs und Kolumnen sind die jeweiligen Blogger verantwortlich. Die Beiträge der Blogger und Gastautoren geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder.


Blog comments
Historisch vollkommen…
Historisch vollkommen richtig beschrieben.
Unsinnige Wortklauberei...
"...Die Alliierten wollten sie vielmehr militärisch schlagen..."
Nun, da gab es doch das Gerücht, wäre die Landung in der Normandie missglückt. wäre die erste Atombombe auf Deutschland gefallen. Hätten die es tatsächlich getan, wäre uns der neue "Führer" im Kampf gegen Russland, Friedrich Merz, heute erspart geblieben.
Abschrift: “Mit…
Abschrift:
“Mit Greuelpropaganda haben wir den Krieg gewonnen …Und nun fangen wir erst richtig damit an! Wir werden diese Greuelpropaganda fortsetzen, wir werden sie steigern bis niemand mehr ein gutes Wort von den Deutschen annehmen wird, bis alles zerstört sein wird, was sie etwa in anderen Ländern noch an Sympathien gehabt haben, und sie selber so durcheinander geraten sein werden, daß sie nicht mehr wissen, was sie tun. Wenn das erreicht ist, wenn sie beginnen, ihr eigenes Nest zu beschmutzen, und das nicht etwa zähneknirschend, sondern in eilfertiger Bereitschaft, den Siegern gefällig zu sein, dann erst ist der Sieg vollständig. Endgültig ist er nie. Die Umerziehung (Reeducation) bedarf sorgfältiger, unentwegter Pflege wie englischer Rasen. Nur ein Augenblick der Nachlässigkeit, und das Unkraut bricht durch, jenes unausrottbare Unkraut der geschichtlichen Wahrheit."
(Sefton Delmer) - ehemaliger britischer Chefpropagandist
nach der Kapitulation 1945 zu dem deutschen Völkerrechtler Prof. Grimm
„Politische Dummheit kann…
„Politische Dummheit kann man lernen, man braucht nur deutsche Schulen zu besuchen. Die Zukunft Deutschlands wird wahrscheinlich für den Rest des Jahrhunderts von Außenstehenden entschieden. Das einzige Volk, das dies nicht weiß, sind die Deutschen.“
– Der Londoner Spectator, 16. 11. 1959, zitiert in: Die Jahrhundertlüge
»Deutschland wurde nicht…
»Deutschland wurde nicht befreit, sondern als besiegter Feindstaat besetzt!«
...und die Russen schenkten uns offiziell und vertraglich die Freiheit - und zogen ihre riesige Armee aus dem besiegten Feindstaat Deutschland vollständig ab; zum "Dank" für die Wiedervereinigung und die geschenkte Freiheit "trommelt" der besiegte Feindstaat Deutschland - einmal mehr - martialisch zum neuen Krieg gegen Russland.
https://www.sueddeutsche.de/kultur/deutschland-aufruestung-militaer-europa-russland-gastbeitrag-li.3475345?reduced=true
Stresstest für die Zeitenwende
7. Mai 2026
81 Jahre nach der Kapitulation von Nazideutschland schwingt sich die Bundesrepublik auf, wieder zur stärksten konventionellen militärischen Macht in Europa zu werden. Kann das gut gehen?
Gastbeitrag von Timothy Garton Ash
+++ NEIN, das kann niemals gut gehen ! +++
Bereits Mitte der 1930er…
Bereits Mitte der 1930er Jahre begannen die Angelsachsen (USA und GB) mit dem Bau von viermotorigen Fernbombern, um damit in einem von diesen geplanten Krieg gegen das Deutsche Reich deren Zivilbevölkerung widerrechtlich durch Bombardements zu dezimieren.
In demselben Zeitabschnitt erklärte W. Churchill dem US-Botschafter in London: "Wenn die Deutschen sich wieder wirtschaftlich erholen, dann haben wir den (I.) Weltkrieg umsonst geführt und müssen sie in einem weiteren Krieg vernichten (!)".
Dementsprechend begann der sogenannte II. Weltkrieg nicht am 01.09.1939 mit dem völkerrechtlich legitimierten Angriff Deutschlands aus die Republik Polen, sondern erst am 03.09.1939 mit der völlig unnötigen englisch-französischen Kriegserklärung an das Deutsche Reich.
Merke: Weltkriege entstehen nicht einfach so, sondern sie werden von langer Hand von Weltmächten - das war nicht Deutschland - vorbereitet. Das gilt für 1914-1918 ebenso wie für 1939-1945.
Churchill Zitat...
harald44 -
Zu dem Satz:
"Wenn die Deutschen sich wieder wirtschaftlich erholen, dann haben wir den Weltkrieg umsonst geführt und müssen sie in einem weiteren Krieg vernichten."
welcher Churchill zugeordnet wird, stehen keine belastbaren Quellen zur Verfügung. Können Sie welche nennen bitte ...
Deutschland ist bis heute…
Deutschland ist bis heute besetzt. Nicht nur von den Amis, sondern von ganz Europa. Die Reparationskosten sind seitens der Deutschen nicht beendet, sie gehen weiter an die Mitglieder der EU. Deutschland zahlt ein und die anderen holen es heraus.
Für die Russen war der große…
Für die Russen war der große vaterländische Krieg (WW2) spätestens 1990 "Geschichte" und ca. 546.200 Soldaten und Soldatinnen zogen bis 1994 vollständig aus der Ex-DDR ab. Die Briten setzten - nach dieser Zeit (!) - ihrem (faktisch) größten Kriegsverbrecher posthum ein Denkmal, der deutsche Großstädte in Schutt und Asche gebombt- und Hunderttausende deutsche Zivilisten faktisch "ermordet" hatte:
https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/panorama/umstrittenes-gedenken-6685258.html
Denkmal für Bomberpiloten: Umstrittenes Gedenken
Die Queen wird in London ein Denkmal für die Flieger der Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg enthüllen – und viele Briten kritisieren dass die deutschen Opfer nicht gewürdigt werden.
Von Matthias Thibaut
Stand: 27.06.2012, 00:00 Uhr
(...) "Man könne nicht an die Opfer der Bomberkommandos erinnern, ohne an hunderttausende Zivilisten zu erinnern, die durch die Einsätze starben – so etwas sei schwer in Großbritanniens Erinnerungskultur einzuweben. „Wenn das Denkmal schon gebaut werden musste, hätte man auf etwas Nuanciertes hoffen müssen, mit Gespür für die moralische Komplexität, etwas das Bedauern ausdrückt und zur Reflexion einlädt. Leider leistet dieses Memorial nichts davon.“ (...)
Haben Russen und Briten ihre Streitkräften im wiedervereinigten Deutschland vollständig abgezogen? und falls nicht, warum nicht? (Google KI)
Ja, die russischen Streitkräfte haben Deutschland 1994 vollständig verlassen. Bei den Briten ist die Lage anders: Sie haben zwar ihre permanente Großpräsenz beendet, unterhalten aber weiterhin eine begrenzte Truppenpräsenz für Übungs- und Logistikzwecke. [1, 2, 3, 4, 5]
Russland (Vollständiger Abzug bis 1994) [1]
Nach der Wiedervereinigung verpflichtete sich die damalige Sowjetunion (später die Russische Föderation) im Zwei-plus-Vier-Vertrag, ihre Truppen bis Ende 1994 aus Ostdeutschland abzuziehen. [1, 2, 3, 4, 5]
Abschluss: Am 31. August 1994 wurden die letzten Einheiten der Westgruppe der russischen Streitkräfte feierlich in Berlin verabschiedet.
Grund für den Abzug: Der Vertrag legte fest, dass das vereinte Deutschland seine volle Souveränität erhält, was den Abzug der ehemaligen Besatzungsmacht zur Bedingung hatte. Zudem verbietet der Vertrag die Stationierung ausländischer Truppen in den neuen Bundesländern. [1, 2, 3, 4, 5]
Großbritannien (Reduzierung, aber Restpräsenz) [1]
Die britischen Streitkräfte gehörten zu den Westalliierten, die nach 1945 in Westdeutschland stationiert waren.
Abzug der Hauptkräfte: Im Jahr 2010 beschloss die britische Regierung, ihre permanenten Verbände bis 2020 abzuziehen, da kein operativer Bedarf aus Zeiten des Kalten Krieges mehr bestand.
Warum noch Soldaten vor Ort sind: Entgegen ursprünglicher Pläne entschied London 2018, einige Standorte als „Forward Bases“ zu behalten.
Standorte: Truppen sind weiterhin im Raum Paderborn/Sennelager (Truppenübungsplatz) sowie in Minden (deutsch-britisches Pionierbrückenbataillon) präsent.
Zweck: Die verbliebenen etwa 500 bis 1.500 Soldaten (je nach Übungslage) dienen der NATO-Kooperation, gemeinsamen Manövern und der logistischen Unterstützung in Europa. [1, 2, 3, 4, 5, 6]
Zusammenfassend sind die Russen aufgrund völkerrechtlicher Verträge nach der Wiedervereinigung abgezogen, während die Briten als NATO-Partner auf Grundlage freiwilliger bilateraler Abkommen eine kleine Restpräsenz für die kollektive Verteidigung aufrechterhalten. [1, 2]
KI-Antworten können Fehler enthalten. Weitere Informationen
https://www.mdr.de/geschichte/ddr/kalter-krieg/abzug-russischer-armee-aus-deutschland-100.html
(...) "Der Abzug der Gruppe der sowjetischen Streitkräfte in Deutschland (GSSD) stellte sich als eine logistische Großaufgabe heraus, die insgesamt drei Jahre und elf Monate dauerte. 546.200 Soldaten, Offiziere nebst ihren Angehörigen mussten nach Russland zurückgebracht werden. Hinzu kamen 123.629 schwere Waffen und sonstiges militärisches Gerät – insgesamt eine Last von 2,7 Millionen Tonnen. Die Heimkehr gestaltete sich für viele Soldaten schwierig – sie gingen in ein zerfallendes Reich, das nach dem Scheitern des Sozialismus von großen wirtschaftlichen Schwierigkeiten gezeichnet war." (...)
...und macht mal so weiter, dann kommen sie zurück - und bringen noch viel mehr mit :
https://www.youtube.com/watch?v=L2KDi-L5Qe0
https://www.youtube.com/watch?v=YZuAf7VAeKg
...wollen wir den "russischen Bären" - einmal mehr - bei uns "ansiedeln" ???
»Deutschland wurde nicht…
»Deutschland wurde nicht befreit, sondern als besiegter Feindstaat besetzt!«
Befremdend oder gar abstoßend ist, dass unser Bundespräsident Steinmeier - als heutiger- und offiziell höchster Vertreter unseres besiegten Feindstaates Deutschland - den faktischen "Kniefall" (Vol. 2) vor dem verurteilten Kriegsverbrecher Netanjahu aktuell vollzogen hat; wenn Herr Steinmeier an einer persönlichen "Erb- und Bringschuld" gegenüber verurteilten Kriegsverbrechern "leidet", möge er seine "krankhaften" Probleme nicht auf alle Deutschen abwälzen ! Kein "besiegter" Deutscher darf jemals an einer Erbschuld gegenüber verurteilen Kriegsverbrechern leiden; genau das wäre krankhafte Perversion des Völkerrechts ! : "Bibi" ist ein KRIEGSVERBRECHER - und der Haftbefehl gegen Bibi muss unverzüglich vollstreckt werden !
https://www.ecchr.eu/pressemitteilung/steinmeiernetanjahu-das-geschaedigte-voelkerrecht/
Julia Duchrow, Generalsekretärin von Amnesty International in Deutschland,
hält dazu fest:
„Dass Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu persönlich trifft, als wäre das ein ganz normaler diplomatischer Vorgang, ist ein weiterer schockierender Beleg dafür, wie Deutschland das Völkerrecht durch Doppelstandards im Umgang mit Israel missachtet. Und es ist ein schwerer Schlag für alle Opfer von Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Völkermord, die ein Recht auf juristische Aufarbeitung und Ahndung von Völkerrechtsverbrechen haben.“
Wolfgang Kaleck, Generalsekretär des ECCHR, kommentiert:
„Das Völkerrecht ist eindeutig: Die systematische Bombardierung der Zivilbevölkerung, die Blockade humanitärer Hilfe und die Zwangsumsiedlung in Gaza stellen schwerste Völkerstraftaten nach dem Römischen Statut für den Internationalen Strafgerichtshof dar. Wegen dieser Verbrechen wird international strafrechtlich ermittelt, gegen Ministerpräsident Netanjahu erließ der Internationale Strafgerichtshof Haftbefehl wegen Kriegsverbrechen. Wenn der deutsche Bundespräsident ihm beim Staatsbesuch protokollarisch die Hand reicht, untergräbt er die Autorität der internationalen Strafjustiz und stellt deren normative Geltung infrage. Dabei benötigen Deutschland und Europa das Völkerrecht in der aktuellen Welt-Unordnung mehr denn je.“
https://www.juedische-allgemeine.de/israel/steinmeier-verteidigt-treffen-mit-netanjahu/
Steinmeier verteidigt Treffen mit Netanjahu
Der Bundespräsident erteilt den Forderungen von Amnesty International eine klare Absage
https://www.juedische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2025/05/524770847-1440x720-1160x580-c-default.jpg
(VORSICHT: das Foto kann (aus völkerrechtlichen Gründen) starke Übelkeit auslösen.)
Kommt drauf an...
Es hängt vom jeweiligen Klassenstandpunkt ab, ob man befreit oder besetzt wurde. Für die inhaftierten Sozialisten und Kommunisten war es eine Befreiung. Für Junker, Großgrundbesitzer und dergleichen war es eine Besetzung.
Re: Für Junker,…
Re: Für Junker, Großgrundbesitzer und dergleichen war es eine Besetzung.
Sorry, aber das Vorstehende traf nur für Deutsche in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) zu; für Wessi-Junker, Großgrundbesitzer und dergleichen gab es keinen sog. "Klassenstandpunkt" und auch keine Vertreibung und Besetzung.
Herr MdB Dr. Karl-Theodor von und zu Guttenberg hat diese sehr relevanten "Feinheiten" öffentlich klargestellt - wie folgt :
https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/karl-theodor-von-und-zu-guttenberg/fragen-antworten/35631
...die von Ihnen zitierte Stellungnahme einer nicht weiter genannten Staatsanwältin wirkt zunächst wie ein Relikt aus totalitärer Zeit und scheint somit mehr als fragwürdig.
Und es fällt schwer, diese Stellungnahme auch in der Art und Weise zu lesen, dass inhaltlich lediglich das geschehene Unrecht ohne kommunistisch verklausulierte Beschönigungen beim Namen genannt wird....
mit freundlichen Grüßen
Dr. Karl Theodor zu Guttenberg
Bundestag 2005 - 2009
Gesellschaft
...übrigens wurden im Westen…
...übrigens wurden im Westen Deutschlands sogar Gauwirtschaftsberater den NSDAP, die für die Arisierung jüdischen Eigentums in Deutschlands maßgeblich verantwortlich waren, als "NS-unbelastet" eingestuft und (via Persilschein) "entnazifiziert" - wie zum Beispiel der dreckige Gauwirtschaftsberater Hennecke von Plessen aus Mecklenburg, der sich schleunigst in den Westen aufgemacht hatte, als die Russen in Kurzen-Trechow vor seiner Burgpforte standen :
https://de.wikipedia.org/wiki/Hennecke_von_Plessen#Leben
Hennecke von Plessen, weitere Taufnamen: Friedrich Nathanael Ludwig Achim Adolf Ferdinand Helmold Johann August Paul (* 16. August 1894 in Kurzen Trechow; † 3. März 1968 in Essen) war bis 1945 deutscher Geheimdienstoffizier der Wehrmacht, Großgrundbesitzer und Gauwirtschaftsberater der NSDAP in Mecklenburg.
...Hennecke (Henning) von Plessen trat zum 1. Oktober 1931 der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 699.262).[5] Er war Gauwirtschaftsberater der Partei in Mecklenburg[6] von 1933 bis 1942. Als solcher war er unter Gauleiter Friedrich Hildebrandt maßgeblich für die Arisierung des jüdischen Privateigentums in Mecklenburg mitverantwortlich. Unter anderem war er in den durch massivsten Druck erzwungenen Verkauf des Kaufhauses Kychenthal am Schweriner Markt nach dem 9. November 1938 involviert, in deren Folge der Senior des Unternehmens Louis Kychenthal 1942 in das Ghetto Theresienstadt deportiert wurde, wo er achtzigjährig am 6. Juni 1943 ums Leben kam.[7] Der Schriftverkehr und die Unterlagen des Gauwirtschaftsberaters Hennecke von Plessen wurden zusammen mit den Akten der Gauleitung im April 1945 vernichtet.[8] In einem zweiten Entnazifizierungsverfahren in Paderborn wurde der Gauwirtschaftsberater der NSDAP im Juli 1949 in die Kategorie V (entlastet) eingestuft.[9] Bis zu seiner Flucht nach Westdeutschland im Jahre 1945 und der Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone war Hennecke von Plessen Eigentümer des historischen Herrenhauses (vormalige Wasserburg aus dem 12. Jahrhundert) auf seinem Gut zu Kurzen Trechow und Eigentümer des Gutes zu Langen Trechow...
KURZUM :
Im Westen Deutschlands fand zumindest die gesamte "2. Reihe" der dreckigsten Hitler-Nazis ihre alte und neue Heimat ... und diese Nazis verdienten sich - teilweise in Spitzenpositionen (s. unten) - als "entnazifizierte "DRECKS-Nazis für die West-Alliierten ! (Nur die Russen schnappten sich das dreckige Nazi Pack, wo sie es - vor der avisierten West-Flucht - noch am Arsche packen konnten.)
https://de.wikipedia.org/wiki/Gauwirtschaftsberater
Welche namentlich bekannten Nazis wurden in Westdeutschland als "NS-unbelastet" eingestuft? (Google KI)
In den westdeutschen Entnazifizierungsverfahren (Spruchkammern) wurden hochrangige Funktionäre, Profiteure und Unterstützer des NS-Regimes massenhaft in die Kategorie V („Entlastet“) oder Kategorie IV („Mitläufer“) eingestuft. Dieses Phänomen ging als kollektive „Weißwaschung“ mittels sogenannter „Persilscheine“ in die Geschichte ein. [1, 2, 3]
Hier sind namhafte Nationalsozialisten, die offiziell als „Entlastet“ (Kategorie V) eingestuft wurden:
Offiziell als „Entlastet“ (Kategorie V) eingestufte NS-Größen
Hans Globke: Der Jurist war im NS-Reichsinnenministerium Mitverfasser und Kommentator der rassistischen Nürnberger Gesetze. Im Spruchkammerverfahren wurde er als vollständig „entlastet“ eingestuft. Er stieg in der Bundesrepublik zum mächtigen Chef des Bundeskanzleramts unter Konrad Adenauer auf.
Wernher von Braun: Der führende Raketenkonstrukteur des Dritten Reiches war Sturmbannführer der SS und leitete die Produktion der „V2“-Raketen, bei der tausende KZ-Häftlinge starben. Er wurde von den US-Behörden im Rahmen der Operation Paperclip als „unbelastet“ eingestuft, um seine Expertise für das US-Raumfahrtprogramm zu nutzen.
Heinrich Nordhoff: Unter den Nationalsozialisten war er Wehrwirtschaftsführer und Betriebsdirektor im Opel-Werk Brandenburg, das maßgeblich für die Rüstung produzierte. Nach dem Krieg stufte ihn eine Spruchkammer als „entlastet“ ein. Im Anschluss sanierte er als Vorstandsvorsitzender das Volkswagenwerk.
Alfried Krupp von Bohlen und Halbach: Der milliardenschwere Industrielle und Wehrwirtschaftsführer wurde im Nürnberger Krupp-Prozess 1948 zunächst als Kriegsverbrecher zu zwölf Jahren Haft verurteilt. 1951 begnadigte ihn der amerikanische Hohe Kommissar John McCloy. Seine Einstufung wurde formell bereinigt, sodass er sein gesamtes Vermögen zurückerhielt und den Krupp-Konzern wieder übernehmen konnte.
Kurt Georg Kiesinger: Er trat 1933 in die NSDAP ein und war im NS-Außenministerium stellvertretender Leiter der rundfunkpolitischen Abteilung (zuständig für Auslandspropaganda). Im Spruchkammerverfahren in Scheinfeld wurde er 1948 als „entlastet“ (Kategorie V) eingestuft. Später wurde er der dritte Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland.
Gustav Schlotterer: Als Ministerialdirigent im Reichswirtschaftsministerium war er maßgeblich an der wirtschaftlichen Ausplünderung der besetzten Gebiete und der „Arisierung“ jüdischen Eigentums beteiligt. Trotz dieser Schlüsselrolle stufte ihn die Spruchkammer Düsseldorf als „entlastet“ ein.
Hermann Josef Abs: Der Bankier war während der NS-Zeit Vorstandsmitglied der Deutschen Bank und saß in zahlreichen Aufsichtsräten von Großkonzernen, die massiv von Zwangsarbeit profitierten (u. a. I.G. Farben). Er wurde nach kurzen Ermittlungen als „entlastet“ eingestuft und prägte danach als Chef der Deutschen Bank die westdeutsche Wirtschaftspolitik. [1]
Prominente Fälle mit politisch erzwungener Herabstufung (Kategorie IV / „Mitläufer“)
Viele eigentlich schwer belastete Täter verfehlten die Kategorie V nur knapp, wurden aber durch den Missbrauch von Entlastungszeugnissen zu bloßen „Mitläufern“ (Kategorie IV) deklariert, was faktisch einer Amnestie gleichkam: [1, 2]
Franz von Papen: Er war Hitlers Vizekanzler und Wegbereiter zur Macht. Im Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozess wurde er überraschend freigesprochen. Eine deutsche Spruchkammer stufte ihn danach als „Hauptschuldigen“ ein, doch nach Berufungsverfahren wurde er 1949 zum „Mitläufer“ heruntergestuft.
Hjalmar Schacht: Hitlers ehemaliger Reichswirtschaftsminister und Reichsbankpräsident wurde in Nürnberg ebenfalls freigesprochen. Westdeutsche Spruchkammern versuchten ihn zu belangen, stufen ihn nach mehreren Revisionen letztlich aber als „entlastet / Mitläufer“ ein.
Ferdinand Porsche: Der Automobilkonstrukteur war SS-Oberführer, Wehrwirtschaftsführer und Hauptgeschäftsführer der Volkswagenwerk GmbH, wo tausende Zwangsarbeiter litten. Nach französischer Haft wurde er in Deutschland im Spruchkammerverfahren als „Mitläufer“ ohne Sühnemaßnahmen eingestuft. [1, 2]
KI-Antworten können Fehler enthalten. Weitere Informationen
Fazit:
Es ist ein Ammenmärchen, dass die Nazis in Westdeutschland "ausgerottet" wurden ... das Gegenteil war der Fall ! q.e.d.
MP
ralfgrotesiel@trap-mail.de
Die Besetzung findet nur im Kopf statt derer, die nicht auf eigenen Beinen stehen können. Vor allem sind das die immer gleichen und längst widerlegten ollen Kamellen, die turnusmäßig angeboten werden.
Mit dem Vertrag über den Aufenthalt ausländischer Streitkräfte in der Bundesrepublik Deutschland vom 23. Oktober 1954 (BGBl. 1955 II S. 253) gibt Deutschland acht Mitgliedsstaaten der NATO (Belgien, Dänemark, Frankreich, Kanada, Luxemburg, Niederlande, Vereinigtes Königreich und den Vereinigte Staaten von Amerika) seine völkerrechtliche Zustimmung zum dauerhaften Aufenthalt ihrer Stationierungsstreitkräfte. Mit dem Vertragswerk wurde das Besatzungsrecht der Truppen der Alliierten FORTGESCHRIEBEN. (!!!)
Die Besatzung war in den 50er Jahren beendet, nachdem die grundsätzlichen Fragen geklärt und die neue Verfassung auf den Weg gebracht worden war. Das steht auch im GG drinnen!
Und die Feindstaatenklausel ist mit dem Atomwaffensperrvertrag obsolet geworden.
Tatsächlich handelt es sich hier um eine freiwillige Unterwerfung der deutschen Regierung unter die Amerikaner. Das ist eine völlig andere Qualität. Man könnte dagegen vorgehen, wie man die Politik auch zur Erfüllung des 2+4-Vertrags drängen könnte. Demokratie ist ein aktives Geschäft. Tatsächlich wird hier geschlafen, oder aus Bequemlichkeit fehlgedeutet, damit man sich nicht bewegen braucht.
wörtlich Wolfgang Schäuble:
"Wir sind in Deutschland, seit dem 8. Mai 1945,
zu keinem Zeitpunkt mehr, voll souverän gewesen" *
*"Wolfgang Schäuble zur Souveränität Deutschlands Frankfurt 18.11.2011"
https://www.youtube.com/watch?v=76xZmmasI9Q
Karlshorst
Was Hubertus Knabe vergißt zu erwähnen, ist der Umstand, daß der Zusammenhalt zwischen Westalliierten und der Sowjetunion schon damals zu bröckeln begonnen hatte, weswegen die Westalliierten hinsichtlich Kapitulation "ihr eigenes Ding" machten, indem sie die Russen "außen vor" hielten. Das ist der eigentliche Grund, weswegen eine weitere Kapitulationsurkunde gegenüber der russischen Armee in Karlshorst unterzeichnet worden ist.
Add new comment