Grenzwertüberschreitungen

Deutschland hat ein neues Lieblingsthema: Der Feinstaub beim Diesel. Keiner will ihn, alle wollen ihn vermeiden, aber niemand hat eine Lösung, wie das geht – die Realität meint es also mal wieder schlecht mit den guten Menschen aus Deutschland. Doch wieder einmal bietet Angela Merkel eine probate Lösung für alle; eine Lösung, die so recht zu ihr passt.

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Statt die schlechten Werte der Dieselfahrzeuge zu senken, erhöht sie die Werte für das, was schlecht ist, d.h. sie hebt die Grenzwerte an. Ihr Hinweis, nach Softwareupdates würden die Werte ohne bald unterhalb der Grenzwerte liegen, darf als Beleg dafür gelten, dass man im Kanzleramt anfängt, die digitale Welt zu verstehen und dass Frau Merkel bitterbösen Humor hat. Oder weiß sie etwa noch immer nichts von jenem Skandal in den Vereinigten Staaten, der VW den Ruf und noch viel Geld gekostet hat und noch kosten wird ?

Doch sie kennt sich mit Grenzwerten aus. Das hat sie schon im September 2015 bewiesen, als sie den Wert einer Grenze überhaupt abschaffen ließ. Dumm für sie ist: Mittlerweile dämmert es dem ein oder anderen gutdeutschen Michel, dass sich diese Entscheidung in der Umsetzung wohl nicht ganz so gut anfühlt, wie einstmals im September bei der Spätsommerparty. Also versuchen sie, zumindest im Ansatz, neuerdings die Grenzen zu schützen. Zumindest beim Diesel.

Sozialdemokraten und Grüne wollen, dass die Grenzwerte absolut gelten. Sie, die weiterhin keine Grenzwerte bei Flüchtlingen kennen – und die Sozialdemokraten werden bald um eine Lockerung der 5%-Grenze betteln – , können beim Diesel nicht genau genug sein. Allerdings geht es da ja auch gegen die bösen Autohersteller. Die sollen blechen, ohne Blech zu verkaufen. Wenn Merkel nun an den Grenzwerten drehe, unterminiere sie das Rechtsbewusstsein der Bürger.

Das ist zwar richtig – scheint aber gegenüber den Invasoren aus Arabien und Afrika nicht zu gelten. Oder gegenüber jenen, die nun aus Honduras über Mexiko der US-amerikanischen Südgrenze zuströmen. Zuerst reißen sie die südlichen Grenzzäune Mexikos nieder. Nun wollen sie erklärtermaßen dasselbe Spiel an dessen Nordgrenze treiben. Und schon sind die Medien unterwegs. Reporter ohne Grenzen begleiten sie, begeistert ob des reizenden Spiels mit den stürmischen Massen. Und natürlich sind auch die Mitarbeiter des UNHCR, des UN-Flüchtlingshilfswerks, in der Nähe. Sie wittern, wie die Kollegen vom Rundfunk, einen weiteren Absatzmarkt für ihre Waren. Entsprechend verbreiten sie zuerst einmal die Mär, die meisten, die die Grenzanlagen zerstörten, hätten ein Recht auf Asyl.

Zu dem ökonomischen Schwachsinn, am besten sämtliche Leidenden aus Südamerika in die USA einwandern zu lassen, muss man nicht mehr viel sagen. Er gehört in dieselbe Kategorie, wie die Politik gegen die Autohersteller. Dass die Gutmenschen hier die Grundlage ihres Wohlstands zerstören, werden sie erst merken, wenn es zu spät ist.

Aber der rechtliche und vor allem der bevölkerungspolitische Unsinn, der nimmt mittlerweile biblische Ausmaße an – falls die USA diese sogenannten Flüchtlinge, die in Wahrheit die Initialzündung für einen Marsch möglichst aller Armen in Norden werden wollen, nicht rigoros stoppen. Und rigoros bedeutet hier wirklich mit allen Mitteln.

Es wird endlich Zeit, dass den mittel- und südamerikanischen Menschen deutlich gesagt wird, dass ihre ökonomischen Probleme die ihren sind und auch bleiben. Venezuela ist wohl das beste Beispiel für diese dauerhafte Misswirtschaft mit System; das potentiell reichste Land Südamerikas ist zum Armenhaus runtergekommen. Sie, die Süd- und Mittelamerikaner und ihre Staaten sind verantwortlich für ihre Misere. Diese lösen sie dort, wo sie herrscht und schaffen sich Wohlstand – oder sie vegetieren weiter dahin.

Das gleiche lässt sich von Afrika sagen. Südafrika verfolgt, vertreibt und ermordet die verbliebenen Weißen. Dafür scheint die Kraft noch zu reichen. Und natürlich reicht es zur grenzenlosen Vermehrung der Schwarzen. Mehr schafft Schwarzafrika offenbar nicht. Aus der Oase der Wohlstands wird so ein hungerndes großafrikanisches Homeland.

Aber die Ideologen der Hilfsindustrie kennen kein Mitleid. Sie sinnen aus hemmungslosem Egoismus und grenzenloser Dummheit auf eine grenzenlose Zerstörung der produktiven Teile der Welt. Auch in diesem Sinne sind und bleiben sie Kinder der 1960er Jahre. Das Streben nach grenzenloser Technisierung haben sie um das grenzenlose Vergnügen beim Helfen und Feiern mit beglückten Migranten erweitert.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Hajo

Frau M. bietet immer nur Lösungen an, wenn es für sie eng wird und sobald sie das Hindernis überwunden hat, macht sie weiter wie gehabt und ganz besonders schlimm wird es für jene, wo sie ihr vollstes Vertrauen ausspricht, dieser Betroffene hat die beste Gewähr bald nicht mehr dabei zu sein und vermutlich ist sie eine Meisterin von Intrigen und anderen Hinterlistigkeiten, des Selbsterhalts wegen, mal ganz von den Rechtsbrüchen abgesehen und hätte sie die gleichen Fähigkeiten hinsichtlich der Tagespolitik, würden wir nicht mit diesen fundamentalen Problemen seit über 10 Jahren konfrontiert werden, was mehrheitlich auf sie zurückzuführen ist und das schönste Weihnachtsgeschenk für dieses Jahr wäre, wenn man sie nicht mehr auf dem Bildschirm erleben müßte, man könnte es natürlich ausblenden, aber imaginär erscheint sie trotzdem und das ist ein großes Problem für jeden aufrichtigen Demokraten.

Gravatar: Alfred

Keiner redet von den Euro-Plaketten 1 bis 6. 5 und 6 sind gar nicht ausgegeben worden.
Warum ist ein Euro 1-Benziner sauberer als ein Euro 5- Diesel? Ist alles nur ein Plaketten-Schwindel?

Die Hamburger Umweltnationalisten und Pfeffersäcke beginnen mit der Elbvertiefung, damit noch mehr und größere Container-Schiffe in den Hamburger Hafen einlaufen können. Da kommt bei den Pfeffersäcken und den Umweltnationalisten Jubel auf. Dafür müssen Diesel-Fahrzeuge draußen bleiben.
Neuere Untersuchungen haben ergeben, dass trotz der Fahrverbote keine Umweltverbesserung eingetreten sind ?
Was nun ihr Hamburger Pfeffersäcke ?
Der Staat gibt Verordnungen aus und muss auch für die nötigen Kontrollen sorgen - nicht einfach nur die Grenzen öffnen. Nicht nur die Hersteller sondern auch der Staat muss finanziell zur Rechenschafft gezogen werden, weil die nötigen Kontrollen fehlen.

Wenn jedes 10 Auto mit einer defekten Lichtanlage unterwegs ist, dann werden E-Autos nicht die Lösung sein. Macht endlich Schluss mit dem Hinterhof-TÜV und kontrolliert besser die Inspektionen.

Gravatar: Fozzibär

Ja, schon furchtbar, wie VW mit seinen Dieseln und ihrem Feinstaub die Umwelt vergiftet. Man sollte sie alle verschrotten, Abwrackprämie. Wenn nicht die Deutschen mit ihrer Mutti Gott und die Welt retten, wer soll es denn dann machen?

Ich verstehe nur einfach überhaupt nicht, warum nicht längst die geisteskranken Feminazis aus dem Verkehr gezogen, verschrottet und geschreddert sind. Geht wohl nicht, so lange Mutti da ist, der die mit Führerinnenbunkermentalität folgen. Führerin befiehl, wir folgen Dir!

Die vergiften die Umwelt doch von Grund auf und schon viel länger und viel mehr und nachhaltiger.

http://www.spiegel.de/forum/kultur/all-die-schoenen-maennerbuende-hut-ab-vw-thread-359682-22.html#postbit_35203519

http://www.spiegel.de/forum/lebenundlernen/homeschooling-bewegung-ex-arbeitsminister-bluem-geisselt-schulregiment-thread-74281-12.html#postbit_11249086

https://www.youtube.com/watch?v=Cf2nqmQIfxc

http://menschundrecht.de/Feminismus%20Deutschland.pdf

http://menschundrecht.de/Reichsgesetzblatt.pdf

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