Giffeys Gendergaga – Ignoranz oder Zynismus gegenüber intersexuellen Menschen?

Das Bundeskabinett hat einen Gesetzentwurf beschlossen, nachdem im Geburtenregister das Geschlecht neben männlich und weiblich auch mit „divers“ angegeben werden kann. Bisher konnte bei Kindern, die weder dem weiblichen noch dem männlichen Geschlecht zugeordnet wurden, nur „ohne Angabe“ eingetragen werden.

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Das Bundesverfassungsgericht hatte am 10. Oktober 2017 geurteilt, dass das Personenstandsgesetz auch Personen mit Varianten der Geschlechtsentwicklung einen "positiven Geschlechtseintrag" ermöglichen müsse.
Anlass dieses Urteils war die Klage einer intersexuellen Person, genannt Vanja. Die Person fühlt sich keinem Geschlecht zugehörig. Fakt ist, dass sie das sog. Turner-Syndrom aufweist. Dabei handelt es sich um eine seltene Chromosomen-Anomalie, die dazu führt, dass die betroffenen Mädchen infertil bleiben. Es wäre sachgemäß, diesen intersexuellen Personen die Kategorie „Inter“ im Geburtsregister zu ermöglichen.
Eine solche pragmatische Lösung des Problems blockieren die Gender-Ideologen. Sie wollen die Geschlechtszugehörigkeit als eine „Wahlentscheidung“ darstellen. Deshalb fordern die Grünen, dass bei der Änderung des Personenstandes nicht länger ein ärztliches Attest erforderlich sein soll, sondern nur noch die die subjektiv empfundene Zugehörigkeit zu einem der angeblich vielen Geschlechter.
Diesen Gendergaga vertritt auch Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD): „Alle Menschen sollen ihre geschlechtliche Identität und sexuelle Orientierung selbstbestimmt und frei leben können". Genau das können Menschen mit Turner-Syndrom nicht, sie haben sich ihr Schicksal nicht selbst ausgesucht. Der Gendergaga zeigt hier sein zynisches Gesicht. Er ist realitätsblind und damit menschenfeindlich. Besonders gefährlich ist er für Kinder und Jugendliche, die Genderideologen in ihrer Identität „verunsichern“ wollen. Davor müssen Kinder und ihre Familien bewahrt werden – wir werden die Lufthoheit der Genderideologen über den Kinderbetten verhindern!

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Dirk S

Zitat:"Deshalb fordern die Grünen, dass bei der Änderung des Personenstandes nicht länger ein ärztliches Attest erforderlich sein soll, sondern nur noch die die subjektiv empfundene Zugehörigkeit zu einem der angeblich vielen Geschlechter."

Ist doch gut. So kann jeder, der sich um eine Stelle beim Staat bewirbt, mal eben seinen Personenstand auf "weiblich" (oder sonst eine quotierte Gruppe) ändern lassen und so in den Genuss der Quotenbevorzugung kommen.

Das würde endlich dem Bürger eine Waffe gegen den ganzen Quotenquatsch geben: Den Unsinn so ad absurdum führen, dass auch der verbohrteste Grüne erkennt, dass das Quatsch ist und abgeschafft gehört.

Quotenfreie Grüße,

Dirk S

Gravatar: Matthias Rahrbach

Die etablierten Politiker kümmern sich lieber um sowas als um die wahren Probleme der Menschen.

"Bisher konnte bei Kindern, die weder dem weiblichen noch dem männlichen Geschlecht zugeordnet wurden, nur „ohne Angabe“ eingetragen werden."

Das reicht doch, sollte man meinen!

Die wahren Probleme? Z.B. der starke Rückgang der Ehen, Familien und Geburten.

Mehr zum Thema hier:

www.verlag-natur-und-gesellschaft.de

Gravatar: Hannes

Weiß eigentlich jemand wie man Menschen nenn die sich als zugehörige einer anderen Ethnie fühlen... wie z.b. M. Jackson, ein Schwarzer, der aber offensichtlich sich als Weißer fühlte (und sich dementsprechend umoperieren ließ) oder das deutsche ehemals weiße Busenwunder, das sich zur schwarzen umbauen läßt (ihr Ziel sei die schwarze Barbie zu werden).

Wie eben transgender nur eben transrassisten oder transethnier... oder wie nennt man dann die?

Gravatar: Dirk S

@ Hannes

Zitat:"oder wie nennt man dann die?"

Gestört?

Störungsfreie Grüße,

Dirk S

Gravatar: Hannes

@ Dirk

Des sind se, da geb ich dir voll recht! Definitiv nicht normal (auch wenn uns das die linksgrünen Gagamenschen weiß machen wollen)

Aber da muss es doch n tolles Wort dafür geben ;)

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