Germany‘s Next Quotengroup: Idiotische Quote oder Quotenidiot?

Das schwache Geschlecht fordert eine Frauenquote. Aber wo bleiben die Dicken, Hässlichen und Debilen? Sie haben sich eine Quote genauso verdient wie die „zarten“ Wesen - nämlich qua Geburt.

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Das schwache Geschlecht fordert eine Frauenquote. Aber wo bleiben die Dicken, Hässlichen und Debilen? Sie haben sich eine Quote genauso verdient wie die „zarten“ Wesen - nämlich qua Geburt.


Die ARD widmet sich vom 11. bis 17. November der „Gerechtigkeit“ im Rahmen dessen sie sechs Themenkomplexe behandelt. Neben „Gerechtigkeit bei Beruf und Einkommen“ und „Gerechtigkeit in der Bildung“ darf selbstverständlich „Gerechtigkeit unter den Geschlechtern“ nicht fehlen - und damit ist die Einführung einer Frauenquote in Führungspositionen gemeint.


Doch die Einführung einer Frauenquote ist kompletter Unfug. Sowie das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz. Denn hier werden Religion, Geschlecht oder das Alter als Diskriminierungsgrund aufgezählt. Aber mit welchem Grund? Schließlich findet Diskriminierung auch außerhalb dieser Merkmale statt.


Deswegen drei ebenbürtig sinnvolle Vorschläge zur Frauenquote:


  1. BMI-Quote

Auch Dicke haben so ihre Probleme. Sie werden gehänselt, diskriminiert, gemobbt. Deswegen muss eine „BMI-Quote“ eingeführt werden. In der Modebranche, dem Prostitutionsgeschäft, dem Sportbetrieb. Schließlich hat es eine 150 Kilogramm schwere Frau wesentlich schwieriger als eine normalgewichtige Sportlerin beim Hochsprung über die Stange oder beim Tanz an die Stange zu kommen.


  1. Attraktivitätsquote

Ähnliches gilt auch für „Hässliche“. Es ist doch gemein, dass nur „schöne“ Frauen und Männer die Laufstege der Welt begehen dürfen. Auch „hässliche“ Menschen haben ein Anrecht darauf bewundert zu werden. Außerdem heißt es doch, die Schönheit liege „im Auge des Betrachters“.


  1. Debilitätsquote

„Dummheit ist auch eine natürliche Begabung“, erkannte Wilhelm Busch. Deswegen sollte sie auch mit einer „Debilitätsquote“, etwa an der Universität, gefördert werden. Schließlich findet „auch ein blindes Huhn mal ein Korn.“ Welch wissenschaftliche Erkenntnis ist uns ohne diese „Debilitätsquote“ verwehrt geblieben? Die vollständige Entschlüsselung des menschlichen Genoms? Ein sauberer Dieselstinker?


Und so könnte es immer weiter gehen. Mit einem Meer von Quoten und bürokratischer Idiotie: Alleinerziehendenquote, Schwangerschaftsquote, Einzelkindquote, undosweiterundsofort. Kein Ende in Sicht, aber das Ende der Vernunft.


Muss also doch die Quote in Form einer „Debilitätsquote“ kommen? Wird der „Quotenidiot“ durch Zufall der „idiotischen Quote“ ein Ende setzen und zum Retter der Vernunft?


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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: karlheinz gampe

Wo bleiben die 67 Transgender Geschlechter ? Deutschland ist unter der roten CDU Merkel und ihrer bunten rotgrünen Politik zum Irrenhaus mutiert. Nicht umsonst gilt die rote CDU Merkel, jene mit dem roten DDR Stasi Betonkopp weltweit als irre. Mir hat mal der Sohn eines Irrenarztes erklärt, dass die Bekloppten eine Beschäftigung brauchen, denn sonst kommen diese Irren nur auf dumme Gedanken. (Beschäftigungstherapie) Irre in den Altparteien CDU, SPD, Grüne wohin auch das Auge blicket.

Gravatar: Karl Napp

Wir brauchen ein Mindestalter von 40 Lebensjahren für Bundestagsabgeordnete. Dann wäre sichergestellt, daß die meisten Bundestagsabgeordneten Erfahrung im "normalen" Arbeitsleben haben. "Volksvertreter" mit der Laufbahn Kreissaal, Hörsaal, Plenarsaal gäbe es dann nicht mehr.

Außerdem brauchen wir im Bundestag eine Mindestquote von 20 % für Handwerker, von 20 % für Mitarbeiter der freien Wirtschaft, eine Höchstquote von 20 % für freie Berufe (Rechtsanwälte, Ärzte, Unternehmensberater, Künstler etc) und eine Höchstquote von 20 % für Staatsbedienstete. Dann wäre der Bundestag wirklich eine Vertretung unseres Volkes.

Schließlich dürfte der Bundestag nicht mehr Mitglieder haben, als das Repräsentantenhaus der viermal so bevölkerungsreichen USA. Dann wäre der Bundestag nicht mehr eine ins Lächerliche aufgeblasene Versammlung von 709, überwiegend mit sich selbst beschäftigen Abgeordneten.

Gravatar: Unmensch

Bitte, das greift doch alles viel zu kurz. Erst wenn jedix zugleich Chefix und Arbeiterix ist, zugleich Männix und Weibix, Schönix und Schiachix, Altix und Jungix, Reichix und Armix usw., erst wenn alle Eigenschaften an alle gleich verteilt sind also keine Unterschiede mehr erkennbar sind, erst dann können wir uns die Quoten ersparen.
Wobei ich personlich ja glaube dass es einfacher wäre, die Anti-Erkenntnis-Fanatiker in ihrem Paradies zurück zu lassen und uns bösen Unmenschen, die wir Unterschiede akzeptieren können, eine eigene Welt zu schaffen, in der alle unterschiedlich sein dürfen. Nur die Anti-Erkenntnis-Fanatiker, die müssen wir draussen halten.

Gravatar: moritz

@ Karl Napp,
ein Verkleinerung wird es sicher nicht geben, denn über die Masse ist es einfacher auch 10-20 vernünftige Abgeordnete zu marginalisieren.
Einer pro eine Millionen Einwohner wäre eigentlich genug.

Gravatar: LadyofSwearsalot

Als Frau empfinde ich diese Quote als eine Beleidigung, um mal ganz ehrlich zu sein. Sie suggeriert, dass Frauen es ohne Hilfe nicht in die Chefetage schaffen, tatsächlich das schwächere Geschlecht sind. Wer in der Karriere aufsteigen will und bereit ist, dafür mehr zu leisten als die Kollegen, der wird sein Ziel auch generell erreichen, Geschlecht hin oder her.
Die top CEOs und Manager und was sonst noch alles rumschwirt, haben ihre Position nicht durch ihr Y-Chromosom erhalten, sondern eher dadurch, dass sie Workaholics ohne Privatleben sind.

Chancengleichheit ist etwas nach dem unsere Gesellschaft streben sollte. Allerdings heißt eine gleiche Chance nicht auch das gleiche Resultat und ich fürchte, dass es das ist, was einige Leute nicht verstehen.

Gravatar: Karl Napp

@ LadyofSwearsalot

Genau so isses. Das sage ich nach 45 Jahren in der Großindustrie, vom Lehrling zum Geschäftsführer.

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