Gender-Fußball: Ohne Mädchen-Tore zählen die Jungentreffer nicht

Die Mannheimer "Straßenfußball-WM" wird die Jungs bestimmt lehren, Mädchen als gleichberechtigte Mitspieler ernstzunehmen:

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"   Die durchweg robust aufgestellte Truppe hält sich nicht nur an die Fair-Play-Regeln wie gegenseitiges Händeschütteln oder das Beklatschen gegnerischer Tore. Sie spielen einen ausgezeichneten Fußball und setzen auch die wichtigste Regel-Neuerung perfekt um: Jede Mannschaft muss mindestens ein Mädchen aufbieten. Wenn dieses innerhalb der sieben Spielminuten keinen Treffer landet, waren alle Jungs-Tore umsonst."

Damit ist der Grundgedanke von Gender-Mainstreaming und Frauenquoten auch bei unseren Kleinsten angekommen: Man muss nur ausreichend schiefe Bedingungen schaffen, dann gleichen sich die Leistungen der beiden Geschlechter schnell einander an.

Hier findet man den vollständigen Artikel.

ursprünglich erschienen auf dem Blog "hinter meinem Schreibtisch"

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Redaktion

Der fälschlicherweise Herrn Oberdörffer zugeordnete Kommentar wurde entfernt. Wir bitten um Entschuldigung.

Gravatar: Legolas

Völlig richtig! Wir brauchen eine Menschenrechtsbewegung die auch gegen schleichende und unsichtbare Ideologien kämpft. Und eine Menschenrechtsbewegung die für die angeborene Menschenrechte (z.B. Recht auf Leben, Recht auf Vater und Mutter, Recht auf Kinder);
die politisch unantastbar bleiben sollten kämpft. Und eine die gegen die Verwässerung des Freiheitsbegriffs kämpft. Freiheit heißt nicht, ich kann tun und lassen was ich will, solange ich nicht gegen Gesetze verstoße. Sondern Freiheit heiß, ich kann tun und lassen was ich will, solange ich die Freiheit des Anderen nicht einschränke, oder ich dem Anderen nicht schade. Und wir Männer brauchen zwingend die Hilfe der Frauen, um eine wirklich friedlichere und gerechtere Welt zu schaffen!

Gravatar: Gunda T.

Wie kann der Mannheimer Straßenfußball Gleichberechtigung lehren? Er lehrt nur, dass Mädchen bzw. Frauen von herausgehobener Bedeutung sind und Vorrechte genießen. Sie entscheiden über das Wohl und Wehe aller, die Jungs sind nur von untergeordneter Bedeutung - es sei denn, sie strengen sich an, den Mädchen den Ball zuzuspielen, damit sie Erfolg haben.
Kann es etwas Hirnrissigeres geben zum Zwecke der „Gleichberechtigung“?
Liebe Männer, macht bloß keine Männerbewegung! Lasst Euch nicht ebenso lächerlich machen wie wir durch die Frauenbewegung bzw. den Feminismus! Dabei können die meisten von uns doch gar nichts dafür. Was können wir für ein paar intellektuelle oder politische Damen, die uns befreien wollen, damit sie ihr Ego befriedigen?

Gravatar: Menschenskind

Wundern sollte man sich nicht, wenn unsere Knaben demnächst einen regelrechten Haß auf die blöden Weiber entwickeln. Sie ahnen ja nicht, daß der Keil politisch ist, der da die Geschlechter entzweit.

Gravatar: Bruno Köhler

Das passt zur jungenfeindlichen Stadt Mannheim. Da bekommen schon Mädchen eingetrichtert, wofür Jungs nach feministischer Lehre da zu sein haben - um Mädchen zu bedienen, und sei es nur als Vorlagengeber.

Gravatar: Ursula Prasuhn

Ich glaub’ es nicht. Ist die Geschichte wahr oder nur ausgedacht, um den allmählich verrückt spielenden Feminismus in einem weiteren Auswuchs zu zeigen? Er macht es mir fast peinlich, Frau zu sein, und das kann doch wahrlich nicht im Sinne der Erfinderinnen sein.
Hoffentlich wissen die Männer, dass viele von uns Frauen überhaupt nicht glücklich sind über die dauernden Wohltaten derer, die uns immerfort befreien und bereichern wollen. Hier werden ursprünglich schöne Begriffe wie "Gerechtigkeit", "Gleichberechtigung" oder auch „Chancengleichheit“ so gewaltsam und zweckgerichtet interpretiert, dass sie ihre Schönheit verlieren und sogar Geschlechtsgenossinnen angewidert reagieren auf diesen Überbietungswettkampf in Sachen Hilfe für die armen, benachteiligten Mädchen und Frauen.
Wer bin ich denn - gemeinsam mit allen Frauen, die meine Meinung teilen? Sind wir Steigbügelhalterinnen für Kämpfer/innen, die sich in Sachen Gerechtigkeit und Edelmut gar nicht genug profilieren können und nicht merken, wann die Sache aus dem Ruder läuft.
Umfragen zeigen, dass die Mehrheit der Frauen keinen Bedarf mehr sieht an weiteren feministischen „Wohltaten“. Darum wäre sie sicher auch dankbar, wenn nicht immer neue Ziele an den Haaren herbeigezogen würden.
Es kann sein, dass hie und da ein Stück Lebensinhalt fehlen wird, dennoch scheint ein allmählicher Rückzug aus dem Geschäft mit den Frauen längst überfällig.

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