Gedenken an Robert Schuman: Europa eine Seele geben

50 Jahre ist es heuer her, dass Robert Schuman, ehemaliger französischer Außenminister und erster Präsident des Europaparlaments am 4. September 1963 verstorben ist.

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Anlass, den "Vater Europas" in Straßburg mit einer Gedenkfeier zu ehren: Wir erinnern an einen großen Europäer, der ein Stück weit auch Bayer war.

So hat Schuman einen Teil seiner Studienzeit in München verbracht - und unsere bayerische Heimat immer in guter Erinnerung behalten. Gemeinsam mit dem katholische Studenten- und Akademikerverband Unitas e.V. organisierte ich den Ehrentag in Straßburg - und damit die einzige Gedenkveranstaltung zu Ehren Schumans am Sitz des Europäischen Parlaments. Ich erinnerte dabei an Schuman, der wie ich selbst Unitarier war, als Vorbild eines christlichen Politikers, der den "esprit europeenne" in reale Politik zu gießen wusste: Ein europäischer Geist, vielmehr: eine europäische Seele, die wir heute an so vielen Stellen so schmerzlich vermissen.

Umso enttäuschender, dass Parlamentspräsident Martin Schulz es scheinbar nicht für nötig erachtet, dem Gedenken seines Amtsvorgängers Robert Schuman im Europäischen Parlament den angemessenen Rahmen zu geben. An Interesse jedenfalls mangelte es nicht: So waren der Einladung zahlreiche Vertreter aus Kirche, Gesellschaft sowie Kollegen aus dem Europäischen Parlament gefolgt - unter ihnen auch Manfred Weber, Vizepräsident der EVP-Fraktion und der oberpfälzer Europaabgeordnete Albert Dess.

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