Verpflichtungen_

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Verpflichtungen_
Datum: 09.01.2013, 07:04

Der Zug fährt an, den Schuldenmachern gehen die legalen Optionen aus, also wird man krimineller: Sei es

CAC Klauseln

 

oder die 

ominöse eine Billion Dollar Münze

 

Und wir können es sogar bei einem der letzten "Österreicher" nachlesen

Schulden müssen irgendwann zurückgezahlt werden, wenn nicht freiwillig, so durch zwanghafte Umstände. Und wenn die Schuldner nicht mehr zahlen können, müssen die Gläubiger selber die Rückzahlung vornehmen, indem sie ihre Forderungen abschreiben – das heißt, indem sie ihre eigenen Ersparnisse verlieren. Dann müssen alle, um weiterleben zu können, das restliche Kapital verzehren, das in der Vergangenheit gebildet worden ist. Ein Verarmungsprozess ohnegleichen setzt ein. Das ist der Preis des künstlich erzeugten Hyperbooms: Der abgrundtiefe Niedergang. Was wir seit einiger Zeit erleben – und noch lange erleben werden, ist keine „Krise“, sondern eine Zeitenwende, ein welthistorischer Absturz.“ ( siehe Roland Baader, Geldsozialismus, 2010, S. 129f.).

 

Ich persönlich kann Ihnen nur raten sich die Bücher eben von Herrn Baader aber auch anderen Ökonomen der österreichischen Schhule durchzulesen. 

Hier eine kleine Liste

- Human Action von von Mises

- Weg in die Knechtschaft von Hayek

- Man, Economy and State von Rothbard

- Geld, Gold und Gottspieler von eben auch Baader (geschrieben 2005 !!!)

Wer sich außerhalb der aktuellen VWL Hauptschule erkundigen möchte, kann das bei mises.de auf Deutsch und mises.org/Literature in Englisch machen.

Wie sie leider sehen können, wird Eigentum in den Wohlfahrtsstaaten nicht sonderlich hoch eingeschätzt. Das darauf unser ganzer Wohlstand beruht, wird dabei offenkundig unter den Tisch fallen gelassen.

Bisher sind alle Enteignungssysteme zusammengebrochen, das sich das ändern wird ist ausgeschlossen. Oder mit Erhards Worten:

” Die Menschen haben es zwar zuwege gebracht, das Atom zu spalten, aber nimmermehr wird es ihnen gelingen, jenes eherne wirtschaftliche Gesetz aufzusprengen, das uns verbietet, mehr zu verbrauchen, als wir erzeugen.”

Was auch für Wohlfahrtsstaaten gilt. Mehr verbrauchen als was produziert wurde klappt auch da nicht. Und eine andere Banalität ist eben dann auch: Man kann nur verteilen was man wirklich hat....

Was wird wohl passieren wenn die Bürger so erbärmlich verarmen wie in den großen Inflationsphasen Deutschlands?

 

 

Sven von Storch

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