Erneuter Fehlschlag des Sozialismus auf dem Weg
Erneuter Fehlschlag des Sozialismus auf dem Weg
Datum: 07.09.2017, 15:10
Sie haben eine Zentralbank und Fiat-Geld, damit ist der Weg schon klar. Wenn man sich dann noch für Sozialismus erwärmt, können wir uns auf dasgleiche wie in Venezuela „freuen“. Es wird „mal wieder“ nicht anders kommen und wieder wird Sozialismus versagen. Weiß man heute schon….
„Since 2006, a year after Morales came to power, social spending on health, education, and poverty programs has increased by over 45 percent.“
Hier kann man sehen wie es läuft: de.tradingeconomics.com/bolivia/money-supply-m3 Man betrachte die Steigerung, nach 2010 eine Verdreifachung in nur 7 Jahren, also ein Geldmengenwachstum von 17 % im Jahr. Und was steht dort in dem Link, ein "Wachstum" von 5,5%. Wo bleiben wohl die restlichen knapp 12 %?
Ich biete eine Wette: Es dauert nur noch überschaubar lange und dann ist Bolivien so pleite wie Venezuela.
Die Preisinflation der Verbraucherpreise spricht auch Bände: de.tradingeconomics.com/bolivia/consumer-price-index-cpi Also um rund 50 % aufwärts in nur 7 Jahren, das sind rund 6% jährlich, d.h es gibt noch Luft nach oben.
Und wie läuft die Wirtschaftsentwicklung? www.liportal.de/bolivien/wirtschaft-entwicklung/
So: “ Der Staatsanteil an der Wirtschaft ist im Zeitraum 2006-2014 ständig gewachsen, besonders mit der Verstaatlichung von YPFB, dem größten Energiekonzern des Landes sowie anderen wichtigen Unternehmen, wie der Telekom (ENTEL) und der Gründung der Fluggesellschaft BoA (Boliviana de Aviación). Auch Teile der Stromversorgung (ENDE) und der Wasserversorgung wurden verstaatlicht. Diese Politik hat sich zunächst vorteilhaft auf die Wirtschaftslage ausgewirkt.“
Vorteilhaft …. kurzfristig stimme ich dem zu, denn man kann ja verzehren was geschaffen wurde! (auch hier schmerzt der Vergleich mit Venezuela geradezu)
Warum konnten die Preis nicht so steigen? „In der Landwirtschaft war die Entwicklung weniger positiv. Dies beruht zum großen Teil auf der Politik der Preiskontrolle seitens der Regierung in Bezug auf „strategische“ Produkte (Reis, Mais, Weizen, Soja, Kartoffeln, Zucker und Quinua) sowie eine steigende Kontrolle von Exporten und die Enteignung von „unproduktivem“ Land durch die Regierung während der ersten Amtszeit von Evo Morales. Letzteres beschreibt eine Politik, die das Ziel hatte den Großgrundbesitz zu reduzieren und diese Ländereien umzuverteilen – dies findet man in den Regionen von Santa Cruz, Beni und Pando. „
Preiskontrollen! Also wird es in näherer Zukunft einen Mangel an genau den Sachen geben, die dieser Preiskontrolle unterliegen.
Kann man nicht wissen? Kann man doch, nur G…. wollen es nicht wissen.
Venezuela wickelt sich gerade ab. Morales ist mit Bolivien noch am Anfang der Geschichte von Venezuela. Es wird sicherlich in kaum mehr Zeit als in Venezuela auch zu einer geradezu explodierenden Armut kommen.
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