Deutschland zum Vergessen

Veröffentlicht:

Deutschland zum Vergessen
Datum: 22.08.2017, 05:55

Wir werden also an Eiern sterben. Sonst haben wir ja keine Probleme. Innere Sicherheit – wofür? Äußere Sicherheit – nicht mehr gegeben, dafür aber Umstandsklamotten für Soldatinnen. Zuverlässige Handwerker – Mangelware – aber Bürokraten satt.

Kontrolleure die Kontrolleure kontrollieren. Selektiv werden die Normalos noch mit bürokratischem Wahnsinn verfolgt. Ein „Skandal“ über Diesel, der mit realen Problemen nichts mehr zu tun hat. Probleme werden aufgebauscht um wirkliche Probleme zu verbergen.

Die EZB hat inzwischen über 2 000 000 000 000 an Staatsanleihen aufgekauft, die Bilanz geht weiter auf als jeder gut gelungene Hefeteig. Wir haben immer noch über 2 Billionen an Schulden. Straßen die verrotten, Brücken die nicht mehr befahren werden können....

Ausbildung: Wir haben mehr Abiturienten als je, trotzdem scheint die allgemeine Hochschulreife nicht mehr für ein Studium zu reichen – oder wenn für Fächer wie Genderkunde – was kein Mensch braucht und was keinen Kenntnisgewinn verspricht. (siehe auch: http://www.freiewelt.net/nachricht/deutschland-stagniert-bei-der-bildun…)

Dann wird uns erzählt wie gut es uns doch geht. Warum man das betont? Weil es wohl so toll nicht aussieht. (https://www.welt.de/wirtschaft/article156692986/Sozialausgaben-in-Deutschland-steigen-auf-Rekordhoch.html ).Die Sozialquote ist höher als je in der Geschichte – deutsche "Erfolge".

Sofortige Gratifikation, oh das ist aber ein schönes Bild – mit 2 Kreisen und 4 Dreiecken. Ach ja und dann lassen wir immer mehr Fernsehen die Kinder(v)erziehung übernehmen. Spannersendungen und Kuppelshows, Gutmenschenrunden über die entsetzliche Situation von wem auch immer wo auch immer. Jeden Woche eine neue Panik-Welle, heute die Eier, morgen Fisch übermorgen Hühnerfleisch, dann wieder Schweinefleisch, Bohnen dann der Autoverkehr, dann die ach so schlimmen Kohlekraftwerke etc. pp. Ja ich sehe: Bei so viel Problemen kann man schon mal den Überblick verlieren.

Psychokrankheiten sind auf dem Vormarsch. Wer halt mehr als die Hälfte des Einkommens für Andere weggeben muß, kann schon gestreßt sein. Was wollen die "guten" Deutschen? Noch mehr Staat in jedem Leben – wie sinnvoll. Wer fordert lasst die Menschen doch einfach mal in Ruhe, wird als herzlose kalte Gesell' dargestellt.  

Statt den liberalen Weg einzuschlagen, fangen wir an Kniefälle im Namen der politischen Korrektheit zu veranstalten. Die Wähler der Sozialdemokratischen Einheitsparteien gehen beispielhaft voran (siehe Maas). Als hätte ich es für diesen Blogeintrag bestellt: https://www.salonkolumnisten.com/niko-paechs-postwachstumsoekonomie-wirtschaftstheorie-aus-dem-braun-gruenen-sumpf/. 

Was findet man vor einigen Tagen im Netz? (https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/636-18-august-2017)


Im Sozialstaat ist das Recht bloß ein relatives Ding, sozusagen ein "Wert" unter anderen, der von anderen "Werten" – "Menschenrechte", "Würde des Menschen", "soziale Gerechtigkeit", "Antidiskriminierung", "Gleichstellung", "Willkommenskultur", "Klimarettung" – jederzeit überboten werden kann. Der Spott über die Rechtsgläubigkeit – den Rechtsfundamentalismus –, der immer unverhohlener die einschlägigen Gazetten durchrauscht, ist ein Beleg: Es muss Wichtigeres, Größeres, Edleres, Herzerwärmenderes geben als das nüchterne Recht, "sonst ist das nicht mehr mein Land".

Sven von Storch

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.

PayPal

Für die Inhalte der Blogs und Kolumnen sind die jeweiligen Blogger verantwortlich. Die Beiträge der Blogger und Gastautoren geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder.

Add new comment

CAPTCHA
Enter the characters shown in the image.
This question is for testing whether or not you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.